Biki-Blog

19. April 2015

Bussi wird zum 10sitzer oder “Blau passt in Blau”

Filed under: Auto — bikibike @ 14:26

Ein dunkelblaues 6sitzer-Sofa mit Schlaf-Funktion + Sessel + großer Hocker + 2 Personen+ diverse Umzugskartons mussten von Viersen zu mir nach Hause transportiert werden. 10 Sitze also…

Für das Bussi eine Herausforderung, die nur bewältigt werden konnte, indem ein Sitz auf das Dach verlagert wurde. Der Rest passte wirklich rein. Was soll ich sagen? Ich liebe das Bussi :-)

DSCN9892_klein DSCN9893_klein DSCN9895_klein

16. April 2015

2 Paddelwochen, 200 Kilometer

Filed under: Kajak — bikibike @ 08:24

Insgesamt stehen nun nach 2 Wochen Mambapaddeln auf Ardeche, Karlsbader Kleinflüssen und Schwarzem Regen 200 Wildwasser-Kilometer mehr in meinem efb – dem elektronischen Fahrtenbuch. Ich habe keins aus Papier, brauche auch keine Stempel und kann prima Bemerkungen, Pegel, Gruppenzusammensetzung notieren. Das efb rechnet mir nach Filter die Kilometer aus und ich kann nach Flüssen suchen. Gefällt mir. Für den Auszug hier waren die Bemerkungen allerdings zu privat und wurden deshalb abgeschnitten …

Osterpaddeln KM

Urlaubsberichte von der Ardeche und den Karlsbader Kleinflüssen

Filed under: Uncategorized — bikibike @ 06:54

sind online:

Ardeche März-April 2015

Karlsbad April 2015

13. April 2015

Schwarzer Regen von unten

Filed under: Kajak — bikibike @ 21:50

Nein, es hat nicht schwarz aus den Wolken geregnet. Wir sind auf dem Schwarzen Regen herumgepaddelt. Aus dem Bayrischen Wald heraus schlängelt sich der Fluss Regen durch die Berge. Er kommt aus dem Böhmerwald. Aus Großem und Kleinen Regen entsteht der Schwarze Regen. Zusammen mit dem Weißen Regen wird er später zum Regen. Verwirrt? Dann könnt ihr hier nochmal nachlesen. Auf dem Regen kann man mehrere Tage wanderpaddeln. Auf dem Schwarzen Regen geht es ein bisschen wilder zu.

DSCN9867_klein

Am Einstieg in Regen traf ich mich mit dem Nürnberger Kanuverein. Auf ihrer Website habe ich sie als Paddelpartner für dieses Wochenende gefunden und war nun gespannt, mit wem ich da den Tag verbringen würde. Wegen des Wildunfalls kam ich knapp pünktlich, ungefrühstückt, ohne Kaffee und ein bisschen durch den Wind an. Umziehen, Boot ausladen, Autos umsetzen. Alles zum Glück schon Routine. Das erste Hallo war nett und so wurden es fröhliche 2 Tage.

Schön, euch getroffen zu haben! Ich freu mich schon sehr auf Tams!

Ab Regen bummelte der Fluss mit Pegel 87 / Sägmühle ein uriges Waldtal hinunter. Jedes Kehrwasser hinter den dicken Steinen wurde genutzt, so langsam wackelten wir uns ein.

Schwarzer Regen 04.2015 002_kleinDSCN9754_klein DSCN9759_klein DSCN9774_klein

Am Ausstieg Auerkiel machten wir Picknick, meine Hektik hatte sich gelegt und ich konnte endlich etwas essen. Kurz danach begann das Bärenloch. Mehr Steine, mehr Schwälle, mehr Tempo. Lustig spielten wir “Steinchen wechsle dich” und rummsten immer wieder gegen knapp unter Wasser liegende Blöcke. Am Ende trafen wir uns aber immer wieder im Kehrwasser.

DSCN9784_klein DSCN9796_klein

Am Wehr Teisnach treidelten wir einen Teil der langen Umtragung, nahmen dann die Boote huckepack und liefen hinunter zum Einstieg an der Papierfabrik. Im Überlauf findet sich kaum Wasser. Kurz hinter dem Wehr standen unsere Autos, Kaffee und Tiramisu riefen schon. 20 naturnahe Kilometer lagen hinter uns. Biber, Gänsesäger und jede Menge Bachstelzen begleiteten uns.

DSCN9807_klein DSCN9809_klein

Am zweiten Tag stiegen wir oberhalb des Bärenloches in Oberauerkiel ein, um noch einmal das Steinchen-wechsle-dich-Spiel zu spielen. Da schimmerten doch Farbpunkte von den Unterwassersteinen durch – oder? Ist da wohl gestern hier und da ein Boot entlang geschruppt?

Bärenlocheinstieg_klein DSCN9825_klein

Schwarzer Regen 04.2015 020_klein Schwarzer Regen 04.2015 038_klein Schwarzer Regen 04.2015 045_klein

Diese Slalomtechnk möchte ich mir gerne abschauen. Vielleicht knall ich dann nicht immer so ins Kehrwasser und gegenüber wieder hinaus:

DSCN9827_klein

Wieder umtreidelten und umtrugen wir die Papierfabrik, fuhren danach aber weiter.

DSCN9830_klein DSCN9835_klein

Unter dem Gumpenrieder Wehr suchten wir zwischen den Blöcken das Wasser. Der Wasserstand war hier offensichtlich schon mal deutlich höher.

DSCN9858_klein DSCN9859_klein DSCN9861_klein

Nach einigen kleineren Schwällen kamen wir zum Altriegel, dem Gumpenrieder Schwall. Über nette hohe Wellen hüpften wir hinunter und wurden prima nassgespritzt.

Danach floss der Regen ruhig und breit strömend dahin bis wir am frühen Abend an der Schnitzmühle ankamen und uns sehr über die interessante Speisekarte freuten: Thai und Bay – da findet jeder etwas Leckeres.

DSCN9873_klein DSCN9878_klein DSCN9879_klein

Bussi trifft Reh

Filed under: Auto — bikibike @ 19:38

Ein paar Schrammen hat der Nissan ja schon vom alltäglichen Gebrauch: Ästchen von schmalen Feldwegfahrten, Abriebstellen von abgerutschten Booten und leider einen langen Kratzer von einem unaufmerksamen Campingnachbarn. Nun hat er seine ersten richtigen Beulen im Blech Brüche im Plastik bekommen.

Ein übermütiges Reh wollte es mit der Nissan-Front aufnehmen und hat verloren. Im Bayrischen Wald auf kleiner Straße hoppste es einfach aus dem Graben. Es sieht gar nicht so schlimm aus, aber die Frontschürze, die dreieckige Blende, der Radkasten und das Scheinwerfergehäuse sind abgerissen.

Danach kam das normale Programm: Polizei anrufen, Polizeidienststelle aufsuchen, Protokoll schreiben. Das Ganze unter Zeitdruck – bei mir, nicht bei der Polizistin. Auf die Minute hab ich es gerade noch zu meiner Paddelverabredung am Schwarzen Regen geschafft. Frühstück und Kaffee fielen leider aus.

Später Autonase verpflastern, Versicherung informieren, Werkstatttermin machen. Mal sehen, wie schnell Nissan mit der Ersatzteillieferung ist.

Positiver Nebeneffekt: ich fühle mich weiterhin recht sicher im Bussi. Das Auto hat sich beim Zusammenprall kein bisschen gerührt, das Reh hat es nicht ansatzweise auf die Motorhaube geschafft. Die Schrankwand-Front des Bussis schützt die Insassen wohl ganz gut.

DSCN9886

6. April 2015

Karlovy Vary: paddeln im Schnee

Filed under: Kajak — bikibike @ 22:09

Das mit dem vielen Wasser hat leider nicht geklappt. Zu paddeln gibt es trotzdem jede Menge. Die ersten beiden Tage jedenfalls waren schon lustig.

Das Wetter macht es spannend. Von Wolken, Sonne, Schnee und Schneesturm bis zu traumhaftem Frühingswetter hatten wir heute alles.
Heute morgen und dreimal unterwegs sah es so aus
IMG_20150406_083607

4. April 2015

von der Ardèche ins Böhmische

Filed under: Kajak — bikibike @ 08:25

oder

“Aus wohliger Wärme ins Eiskalte”

Gestern sind wir von der Ardèche zurück gekommen, haben umgepackt und fahren nun weiter nach Karlsbad. An der Ardèche gab es wieder wenig Wasser, was schön zum Genießen aber nicht so gut zum Üben war. In der kommenden Woche werden wir es mit viel und schnellem Wasser zu tun haben. Und mit Kälte. Brrrr.

Und soooo schön war es am Pont d’Arc

DSCN5110

25. März 2015

Osterpläne: paddeln

Filed under: Kajak,Moped — bikibike @ 19:14

Nachdem ich heute schon wieder Moped gefahren bin :-) komme ich in den nächsten 2 Wochen erstmal wieder zum nicht mehr neuen Hobby “Wildwasserpaddeln” zurück.

Melde mich ab Freitag ab: 1 Woche Sonnegenießen auf der Ardèche und 1 Woche spritziges Wasser paddeln im tschechischen Karlsbad.

Und nun dürfte es bitte in beiden Regionen noch kurz und reichlich regnen!

statt dessen ist dieses Wetter angekündigt:

image

Wünsche euch fröhliches Eiersuchen!

24. März 2015

bin zurück

Filed under: Moped — bikibike @ 20:16

aus der mopedfreien Zeit.

Heute habe ich den schönen Nachmittag genutzt und bin Schleifen um’s Dorf gefahren. Falls die DRZ oder die Hüfte meckert ist der Weg nach Hause kurz. Aber: alles ist gut. Moped läuft ganz prima nach fast einem Jahr Stillstand. Um die Kurven komm ich noch nicht ganz so flott wie gewohnt, Spaß gemacht hat das Stündchen Fahren sehr.

Fazit: Es ist ein saucooles Gefühl, in Jeans, alter Lederjacke und Crosshelm DRZ zu fahren :-)

21. März 2015

2 Paddeltage auf dem Bodensee

Filed under: Fahrrad,Kajak — bikibike @ 21:41

Bei der Suche nach einem leichten und guten Faltboot stieß ich auf eine Annonce aus Uhldingen am Bodensee. Verkauft werden sollte ein Pakboat XT 15. Ein schneller Einer mit 18 kg, den ich aber noch gar nicht kannte. Eigentlich suchte ich nach einem Quest, aber das XT ist mindestens genau so gut. Kurze Absprache und ich machte mich auf zu einer Probefahrt. Ich bekam das Boot und genug Zeit und paddelte eine nette Mittagsrunde um die Pfahlbauten herum. Auf den etwa 20 Kilometern gab es leichte Wellen von den Fischerbooten, Gegen- und Rückenwind und Ziel- und Wendemanöver zwischen den Pfahlbauten zu erproben. Alles passte. Das Boot war gekauft.

Am Nachmittag umrundete ich Reichenau mit dem Fahrrad auf kleine Wegen und genoss einen traumhaften Sonnenuntergang hinterm See. Dabei konnte ich Brachvögel und einen sehr entspannten Reiher beobachten. Leider gab es nirgends einen Kaffee, die Insel lag noch im Winterschlaf.

DSCN4906002 DSCN4898001 DSCN4918004 DSCN4958007 DSCN4950006 DSCN4915003 DSCN4962008 DSCN4935005

Abends gab es in Konstanz ein interessantes Treffen mit ein paar Mopedfahrern aus dem Karawaneforum. Schön, mal die Gesichter hinter einigen Nicknames persönlich kennen zu lernen. Sogar ein weiterer Mod war dabei :-) Beim Kanuverein Konstanz schlief ich prima im Bussi und startete am Morgen nach dem Frühstück ausgeruht und erwartungsvoll Richtung Untersee. Schon entlang des Wollmatinger Ried machte es Spaß, den frühlingsfühlenden Vögeln zuzuschauen. Die Haubentaucher sind sooo hübsch!

Flach über dem Grund ging es weiter bis zur Insel Reichenau. Rum um’s Bermudadreick ganz ohne Wind, hinüber zum Hörnli und nach Radolfzell für einen Kaffee paddelte ich ohne Bootsverkehr. Oft gleitete das Faltboot durch die spiegelglatte Wasserfläche. Ein Traum, so allein auf dem großen leeren See! Noch fuhren keine Ausflugsfähren und die Kälte hielt auch die Segler, Surfer und Sportbootfahrer zu Hause. Ein paar Fischerboote lagen ruhig herum, einem Haubentaucher konnte ich beim Fangen und Verspeisen eines Fisches direkt zuschauen. In Allensbach im Seecafé füllte ich meinen Bauch, lecker war es leider nicht. Zurück durch den Bruckgraben paddelte ich den Rhein “bergauf” zurück nach Konstanz. Das wurde dann doch anstrengend. Es wurde schon wieder duster, die Strömung drückte und ich war froh, als ich die Konstanzer Brücke näher kommen sah.

DSCN4965009 DSCN4969010 DSCN4979011 DSCN5004015 DSCN4990012 DSCN4995013 DSCN5001014 DSCN5009016

Im Cote d’ Azur gab es ein schnelles Belohnungsgetränk und ‘ne Pommes. Dann verladen, umziehen und ab auf die BAB nach Hause. Bei Tübingen noch ein kurzes Treffen mit Axel, zum Glück ging es dann ohne Stockungen um Stuttgart herum bis nach Hause.

Heute habe ich das XT zur Übung auf- und abgebaut, Schwachstellen identifiziert, Pläne zur Lösung geschmiedet. Die Sitzbefestigungen reißen leider die unteren beiden Luftschläuche auf. Die müssen also geflickt und geschützt werden. Und die Bootshaut hat an einigen Kontaktstellen zu den Spanten bereits gelitten. Alles problemlos behebbar.

Ich freue mich sehr auf die erste lange Fahrt mit dem schönen Faltboot :-)

Nächste Seite »

The Rubric Theme. Bloggen auf WordPress.com.