Biki-Blog

25. März 2015

Osterpläne: paddeln

Filed under: Kajak,Moped — bikibike @ 19:14

Nachdem ich heute schon wieder Moped gefahren bin :-) komme ich in den nächsten 2 Wochen erstmal wieder zum nicht mehr neuen Hobby “Wildwasserpaddeln” zurück.

Melde mich ab Freitag ab: 1 Woche Sonnegenießen auf der Ardèche und 1 Woche spritziges Wasser paddeln im tschechischen Karlsbad.

Und nun dürfte es bitte in beiden Regionen noch kurz und reichlich regnen!

statt dessen ist dieses Wetter angekündigt:

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Wünsche euch fröhliches Eiersuchen!

24. März 2015

bin zurück

Filed under: Moped — bikibike @ 20:16

aus der mopedfreien Zeit.

Heute habe ich den schönen Nachmittag genutzt und bin Schleifen um’s Dorf gefahren. Falls die DRZ oder die Hüfte meckert ist der Weg nach Hause kurz. Aber: alles ist gut. Moped läuft ganz prima nach fast einem Jahr Stillstand. Um die Kurven komm ich noch nicht ganz so flott wie gewohnt, Spaß gemacht hat das Stündchen Fahren sehr.

Fazit: Es ist ein saucooles Gefühl, in Jeans, alter Lederjacke und Crosshelm DRZ zu fahren :-)

21. März 2015

2 Paddeltage auf dem Bodensee

Filed under: Fahrrad,Kajak — bikibike @ 21:41

Bei der Suche nach einem leichten und guten Faltboot stieß ich auf eine Annonce aus Uhldingen am Bodensee. Verkauft werden sollte ein Pakboat XT 15. Ein schneller Einer mit 18 kg, den ich aber noch gar nicht kannte. Eigentlich suchte ich nach einem Quest, aber das XT ist mindestens genau so gut. Kurze Absprache und ich machte mich auf zu einer Probefahrt. Ich bekam das Boot und genug Zeit und paddelte eine nette Mittagsrunde um die Pfahlbauten herum. Auf den etwa 20 Kilometern gab es leichte Wellen von den Fischerbooten, Gegen- und Rückenwind und Ziel- und Wendemanöver zwischen den Pfahlbauten zu erproben. Alles passte. Das Boot war gekauft.

Am Nachmittag umrundete ich Reichenau mit dem Fahrrad auf kleine Wegen und genoss einen traumhaften Sonnenuntergang hinterm See. Dabei konnte ich Brachvögel und einen sehr entspannten Reiher beobachten. Leider gab es nirgends einen Kaffee, die Insel lag noch im Winterschlaf.

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Abends gab es in Konstanz ein interessantes Treffen mit ein paar Mopedfahrern aus dem Karawaneforum. Schön, mal die Gesichter hinter einigen Nicknames persönlich kennen zu lernen. Sogar ein weiterer Mod war dabei :-) Beim Kanuverein Konstanz schlief ich prima im Bussi und startete am Morgen nach dem Frühstück ausgeruht und erwartungsvoll Richtung Untersee. Schon entlang des Wollmatinger Ried machte es Spaß, den frühlingsfühlenden Vögeln zuzuschauen. Die Haubentaucher sind sooo hübsch!

Flach über dem Grund ging es weiter bis zur Insel Reichenau. Rum um’s Bermudadreick ganz ohne Wind, hinüber zum Hörnli und nach Radolfzell für einen Kaffee paddelte ich ohne Bootsverkehr. Oft gleitete das Faltboot durch die spiegelglatte Wasserfläche. Ein Traum, so allein auf dem großen leeren See! Noch fuhren keine Ausflugsfähren und die Kälte hielt auch die Segler, Surfer und Sportbootfahrer zu Hause. Ein paar Fischerboote lagen ruhig herum, einem Haubentaucher konnte ich beim Fangen und Verspeisen eines Fisches direkt zuschauen. In Allensbach im Seecafé füllte ich meinen Bauch, lecker war es leider nicht. Zurück durch den Bruckgraben paddelte ich den Rhein “bergauf” zurück nach Konstanz. Das wurde dann doch anstrengend. Es wurde schon wieder duster, die Strömung drückte und ich war froh, als ich die Konstanzer Brücke näher kommen sah.

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Im Cote d’ Azur gab es ein schnelles Belohnungsgetränk und ‘ne Pommes. Dann verladen, umziehen und ab auf die BAB nach Hause. Bei Tübingen noch ein kurzes Treffen mit Axel, zum Glück ging es dann ohne Stockungen um Stuttgart herum bis nach Hause.

Heute habe ich das XT zur Übung auf- und abgebaut, Schwachstellen identifiziert, Pläne zur Lösung geschmiedet. Die Sitzbefestigungen reißen leider die unteren beiden Luftschläuche auf. Die müssen also geflickt und geschützt werden. Und die Bootshaut hat an einigen Kontaktstellen zu den Spanten bereits gelitten. Alles problemlos behebbar.

Ich freue mich sehr auf die erste lange Fahrt mit dem schönen Faltboot :-)

meine Sofi15

Filed under: Alltag — bikibike @ 17:12

Sofi15 Leider ohne Brille, dafür mit einer standhaften kleinen Kamera konnte ich ab und zu aus dem Fenster gucken

 

18. März 2015

darf ich vorstellen: das VER-PAKBOAT XT 15

Filed under: Kajak — bikibike @ 21:58

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Was passt besser in ein Moped-Blog als ein Boot, das XT heißt?

Bikerszene beschreibt die Yamaha XT: „Die Yamaha XT600E trieft auf jeden Fall nicht vor lauter dicker Farbe und glänzendem Chrom. Sie ist jedoch robust, dauerhaft und zuverlässig. Für die Stadt optimal, auf der Landstraße spassig. Das sind die positiven Seiten. Für die lange Reise muss man allerdings Geduld mitbringen, hier muss man es gemütlich angehen.“

Das passt perfekt auf mein neues XT :-)

Mein neuer Reisebegleiter ist ein Faltboot. 18 kg schwer, damit kann ich es allein auf das hohe Autodach heben, 460 cm lang, kam 2009 über den großen Teich, entwickelt von einem “alten” Paddler: Alv Elvestad. Das Verdeck kann man zum Be- und Entladen komplett entfernen, dann wieder ankletten. Das Boot ist faltbar und passt in eine Art Reisetasche. Damit kann es nächstes Jahr, wenn ich im Sabbatical bin, immer mit und bei Lust und Laune geht es auf den nächsten See oder größeren Fluss. Oder ich kann ein paar Tage paddeln und mit der Bahn zurück fahren.

Meine ersten beiden Tage im Boot verbrachte ich auf dem zum Teil spiegelglatten Bodensee: ein Traum!

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allein war ich den ganzen Tag über nicht:

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12. März 2015

Paddelwochenende rund um Taubergießen

Filed under: Kajak — bikibike @ 23:43

Ich hatte diesmal einen echten Grund, paddeln gehen zu müssen: ein Boot, das eventuell meins werden könnte, lag im Auto. Ich suche schon länger etwas Leichtes und Faltbares. Bezahlbar soll es auch noch sein und haltbar natürlich.

Irgendwann kam ich auf die russischen FMK-Falter, von denen ist es der kleinste, der паша. Paulchen heißt er also.

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Gedacht ist er für Solotouren auf kleinen Flüssen, aber auch mehrtägige Wanderfahrten, auch auf Seen. Das Ergebnis: das Eine kann er super, das Andere eher nicht. Die Mehrtagestouren wären aber der wichtigere Teil.

Bootsmaterial ist ok, seine Form mit 3,20m macht ihn eher langsam, der Sitz ist eine Katastrophe. Gepäckplatz wäre so gerade ausreichend, sein Gewicht von 11 kg ist ein Traum :-)

Die Probetour führte mich ins südliche BaWü: ins Naturschutzgebiet Taubergießen, auf die Alte Elz und auf den originalen Rhein ab der Isteiner Schwelle. Zufällig lag auch das Mamba im Auto und so verbrachte ich ein paar Trainingsstunden auf dem WW-Hüninger Kanal.

Im Taubergießen setzte ich mit dem Fahrrad um und stieg bei Oberhausen in den ruhigen See mit sehr gutem Wasserstand ein. Bereits an der ersten Brückendurchfahrt riss der Schwall die Spritzdecke runter. Im Boot 15 cm Wasser, alles unterhalb der Paddeljacke patschnass. Dank der Sitzposition quasi auf dem Boden blieb das unangenehm bis ich einen Landeplatz fand und das Boot und mich trocken legen konnte. In den folgenden Schwällen hielt ich die Decke fest. Gut, dass ich nicht stützen musste. Das Sauerstoff-Mühlrad stand an diesem Tag still. Die Fische im Teich nebenan müssen wohl noch nicht versorgt werden. Immer wieder traf ich fleißige Holzarbeiter, die Bäume und Äste entfernten und immer gerne einen Schwatz hielten. Kein Hindernis stand mir ernsthaft im Weg, aber die großen Kähne kämen noch nicht durch.

Den Rest des Tages verbrachte ich mit dem Bestaunen der Natur: Grünspecht, Schwäne, graue und weiße Reiher, Nutrias, Fasan, Blessrallen, Gänse und Enten lebten aktiv um mich herum. Und ich konnte das erste Mal einen Eisvogel fotografieren, der ruhig im hohen Gras sitzen blieb.

Es war ein wunderschöner Tag und auch die Nutrias hatten ihren Spaß:

Am Ziel in Wittenweier genoss ich noch lange die Ruhe, bis zum Sonnenuntergang dauerte es nur noch kurz. Abendessen gab es im ausgesprochen gemütlichen Ochsen mitten in Rust, Parken konnte ich am Anglerheim Oberhausen. Der geniale Sonnenaufgang weckte mich früh. Eiskalt aber wunderschön war der Morgen. Mit Tee und Rosinenzopf wurde ich richtig wach.

Für den nächsten Tag war ich verabredet. Im Kanu-Forum hatte ich nach interessierten Mitpaddlern gefragt und tatsächlich starteten wir zu zweit: Ein russisches Faltboot 3,20 lang und ein schwedisches Feststoffboot mit 5,20 Länge. Das konnte spannend werden. Aber Seekajak und Gummischüsselchen hielten sich gut. Das Lange ging um die Ecken und der Gummi hielt den Baumhindernissen stand. Das lag aber natürlich nur an den Fähigkeiten der paddelnden Menschen!

Wir stiegen in Riegel ein und schlängelten uns durch die Wiesen. Immer wieder lagen Bäume quer, ließen uns aber jedes Mal gerade so durch.

Hinter Kenzingen ging es ein paar Kilometer geradeaus. Buhnen sorgten für Verwirbelungen und Pascha suchte ein paar Kehrwasser auf. Der Mamba hätte hier Spaß gehabt… Der Seekajakpaddler biss schon mal ins Paddel ;-)

Und wieder beobachteten wir eine Menge Tiere: Nutria, ein Reh begleitete uns eine Strecke, große Gänse (kennt die jemand?), weiße Reiher, jede Menge Störche, Schwäne, Eisvögel.

Die Umtragungen in Kenzingen und am E-Werk waren ok. In Rust war tatsächlich eine neue Brücke eingezogen, die eine zweite Umtragung im Park erfordert. Das war nicht clever von den Erbauern! Eigentlich wollen sie doch, dass die Paddler nicht im Park herum spazieren. Wir wollten uns telefonisch beim Sicherheitsdienst anmelden. Es ging aber keiner dran. Na dann eben nicht.

Die letzte Umtragung in Kappel nutzen wir, um gegenüber einen Kaffee zu trinken und zu faulenzen. Dann mussten wir aber los: noch eine Stunde war zu paddeln. Zum Sonnenuntergang kamen wir in Wittenweier an, genossen den Blick auf den farbigen Himmel und machten uns auf zum Essen.

 

Für den letzten Tag hatten wir uns viel vorgenommen. Von der Isteiner Schwelle bis Breisach waren es 41 km. Ich kannte die Strecke nicht und hoffte auf gute Strömung. Ein paar Kilometer weniger hätten es auch getan aber ich wollte es ja so. Mit dem Schüsselchen neben einem Seekajak zu paddeln frustrierte dann aber sehr.  Dazu war ich nach einem Schwall mal wieder nass obwohl die Decke gehalten hatte, das wirkte sich auf die Gelenke aus und der Po tat heftig weh. Ein toller Tag also. Dabei schien die Sonne, der Strom war super, die kleinen Schwellen lustig. Wir machten nach 20 Kilometern eine längere Pause, dabei trocknete ich halbwegs und es gab Kaffee und Brote. Und es gab einen Paddler mit Erbarmen. Wir tauschten die Boote und ab da grinste ich wieder. Das schnittige Point 65 zog seine aalglatte Bahn durchs Wasser, hatte einen bequemen Sitz, war dicht und schnell, vermittelte große Sicherheit und machte mir vom ersten Meter an Freude. Den letzten Schwall wollte ich unbedingt fahren und fand es sehr lustig. Der leichte Pascha wurde umtragen, einer mit nassen Hosen reicht.

Auf den letzten Kilometern wurde der Strom breit und ruhig. Die blaue Stunde war beeindruckend. So etwas hatte ich noch nie erlebt.

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heute im Park …

Filed under: Alltag — bikibike @ 15:16

Ich rolle nach einer kleinen Radtour in einen Park mit einigen Liegen und Stühlen. Ich rücke mir eine davon in die Sonne und lasse mich gerade gemütlich nieder, da bellt es von links: “Kommen sie hier rüber, da ist nicht so ein Wind!” “Danke, aber  mir gefällt die frische Luft gut.” Seine Antwort: “Ne, sie können doch da nicht so liegen! Jetzt setzen sie sich doch hier hin!” “Ach, das passt schon hier.” “Jetzt stellen sie sich doch nicht so an!” Meinen fragenden und leicht genervten Blick quittiert er mit “Mein Gott, sind sie zickig! Sind bestimmt auch so eine Emanze!”

Warum meinen manche ältere Männer eigentlich, sie müssten anderen, insbesondere Frauen, sagen, was diese zu tun haben? Komische Exemplare der Gattung Mensch gibt es …

1. März 2015

Statistik des Bikiblog

Filed under: Blog und Netz — bikibike @ 13:06

Heimlich und leise sind die während meines Urlaubs die Klicks über die 100 000-Grenze gehüpft. Danke für’s Lesen!

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jetzt ist März …

Filed under: Moped — bikibike @ 12:52

März: Damit kommt die Liste der Moped-Wintertreffen von der Startseite runter.

Die DRZ hängt am Strom; Kette, Reifen, Öl sind gecheckt. Probesitzen war erfolgreich: Problemloses Aufsteigen und 10 min Wohlfühlen. Jetzt kann wärmeres Wetter kommen und dann sollte nach 2 Jahren Abstinenz die erste Tour kommen. Endlich.

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23. Februar 2015

zurück im Winter

Filed under: Uncategorized — bikibike @ 13:22

Die letzten beiden Tage lag auf dem Roque Nublo Schnee. Eine absolute Seltenheit. Da extremer Sturm dazu kam bin ich lieber nicht hoch gegangen.

Stattdessen hab ich 2 Tage an der warmen Südküste und in den südlichen Barrancos verbracht. Abschied von Canaria. IMG_20150220_195223

Ein paar canarische Zapfen reisten mit mir nach D. Nun stehen sie hier im Schnee…

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