Biki-Blog

8. August 2015

und weg …

Filed under: Uncategorized — bikibike @ 13:22

Heute geht’s los, morgen bin ich schon in Chandigarh und gucke Enfields. Für 8 Monate schließe ich nun meine Wohnung ab! Irre!

Und hier geht es ab sofort weiter in Südostasien https://bikisabbat.wordpress.com/

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3. August 2015

Der Garten ist winterfest gemacht

Filed under: Alltag — bikibike @ 17:57

Der Garten ist winterfest gemacht:

  • Holzscheite wurden komplett an 3 Abenden in der Feuerschale verbrannt, die Wärme natürlich genutzt, um das Abendessen zu grillen :-)
  • Wiese ist gemäht -ok, die braucht im Herbst nochmal den Trimmer-
  • Lavendel und Salbei rigoros auf etwa 20% gestutzt
  • Nachtkerzen beim Grillen ausführlich bewundert und stehen gelassen: die müssen noch ihren Samen ausfallen lassen

Garten: check!

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Moped-Wintertreffen 2015/16 …

Filed under: andere Reisen — bikibike @ 09:36

… diese Liste wird es in diesem Jahr hier garantiert nicht geben.

Dafür wird mir zu warm sein. Und mir wird die Zeit fehlen. Und so richtig Lust auf das Sammeln werde ich hoffentlich auch nicht haben.

Denn in diesem Herbst und Winter werde ich Moped und Roller fahren, wandern, sonnen, tauchen, faulenzen und vor Allem: reisen.

In knapp einer Woche geht es los. Zunächst mit dem Flieger nach Delhi, Shuttlebus nach Chandigarh. Dort übernehmen wir die Enfields und fahren in die Berge. Die hohen Berge: mehr als 5000 m erwarten uns. Endlich fahre ich nach Ladakh!

Ja, es wird anders als in meinen ersten Träumen. Ich werde kein Gepäck transportieren müssen, in vorgebuchten Hotels schlafen und jemand anderes bestimmt die Richtung. Das ist der Kompromiss, dort hin zu kommen. Abgesprungener Reisepartner und mangelnde Gesundheit führten zum Ergebnis, dass ich mit Wheel of India fahre. Bin gespannt.

Von Srinagar fliegen wir nach Delhi. Von dort geht es für mich weiter nach Indonesien. 8 Wochen werde ich dort Zeit haben, mich mit einem Zweirad treiben zu lassen, über die süd-östlichen Inseln zu reisen. Von dort überspringe ich den Monsun und besuche Singapur und Myanmar. Weiter geht es ab Dezember in Südthailand, Nordthailand, Laos, Kambodscha. Dann ist es März und in Europa wird es wieder warm.

Mit dem ausgebauten Bussi kann es dann hier weiter gehen. Bis dahin wird das Blog einen Ableger bekommen: Bikisabbat. Wer mag, kann dort mitreisen. Wie viel und wie oft ich bloggen werde hängt von Lust und Laune und Netz ab. Auf jeden Fall würde ich mich freuen, wenn ihr für diese 8 Monate mit mir zum Sabbatblog umziehen wollt. Es gibt Infos zu den bereisten Ländern, zur Route und die ein oder andere kleine Geschichte von unterwegs. Dazu ein Kontaktformular und natürlich freue ich mich über Kommentare und Fragen.

Bis gleich, dort drüben :-)

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https://bikisabbat.wordpress.com/

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28. Juli 2015

Frau Waldspecht in Island

Filed under: andere Reisen — bikibike @ 11:55

Frau Waldspecht ist gerade mit einem offroadtauglichen Auto und ihrem Liebsten unterwegs in Island. Sie haben sich eine klassische und spannende Route vorgenommen, inkl. Hochland, Hotpots und jede Menge Natur. Bilder und Text machen Lust, mit zu reisen.

Und auch sonst ist die Seite lesenswert: tägliche Bilder und Kommentare zu Herzen, Garten, Alltag, Kochen, Nähen und schöne Urlaubsreisen zu Zielen, die auch meine sind :-)

Ich wünsche euch beiden viele wunderbare Tage in Island!

Dieses Bild ist von Frau Waldspecht und gefällt mir soooo sehr!

27. Juli 2015

der Bussiausbau geht weiter

Filed under: Auto — bikibike @ 09:33

Mein Sabbatjahr beginnt in 2 Wochen. Den ersten Teil verbringe ich in Asien, den zweiten werde ich im Bussi wohnen. Also braucht es einen grundlegenden Ausbau, mit dem ich längere Zeit halbwegs komfortabel unterwegs sein kann. Verschiedene Ideen entwickeln sich schon seit Längerem, nun sollten sie umgesetzt werden.

Das Ziel: Schlafen und wohnen sowohl im warmen Süden wie auch im kühlen Skandinavien, viel Platz für Freizeitausrüstung, wenig Umbauaufwand vom Fahren zum Schlafen, geringer Komfort beim Kochen, sehr großer Komfort beim Schlafen, Fahrrad und Boot müssen mit, ww-Boot muss zum Fahren innen rein passen, geringer Aufwand beim Ausbau, keine spitzen Teile hinter dem Fahrersitz (Crashgefahr), Beifahrer muss mitfahren können.

Gebaut haben wir insgesamt etwa 5 Tage mit simpelster Ausstattung: Werkzeugkasten, Kreissäge, Bohrmaschine und geringen Kosten: etwa 200,- für alles. Dazu noch diverse Abende Grübeln und Recherchieren.

Investiert wurde im Laufe der letzten 2 Jahre in eine Standheizung, eine Zweitbatterie, eine richtige Matratze + Bezugsstoff, ein Kompressor-Kühlfach, ein Heck-Fahrradträger und eine mobile Toilette.

Zunächst mal entfernte ich einige der Verkleidungsteile, um später Bohrungen zu nutzen und Magnete anbringen zu können. Dann wurde ein fester Boden aus einer Siebdruckplatte zugeschnitten und eingepasst.

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ein klappbarer Heckträger wurde geschnappt und 2 Kleinmöbel günstig eingekauft

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Das Waeco-Kühlfach passt exakt hinter den gedrehten Beifahrersitz, dahinter eine große Schubladentruhe mit Namen STUVA. Ein eingehängtes Brett verlängert die Truhe zur Schlaffläche 180 x 65. 15 cm ausgezogen und durch ein Brettchen unterstützt wird auch die Truhe 65 cm breit. Da passt die 70er Matratze prima drauf. Die 3-geteilte Matratze (90-45-45) bekommt noch einen hübschen Bezug.

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Der Einstieg ins Wohnland führt durch die Schiebetür hinter dem Fahrersitz. Hier bläst auch die Standheizung ins Innere und man sieht das Kühlfach.

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Und so sieht die Schlafstellung aus. Rechts schlafen und kühlen sowie in der großen Truhe sämtliche Freizeitausrüstung wie Zelt, Paddel- und Fahrradsachen verstauen. Darüber optional ein Moskitonetz, magnetisch befestigt.

Links auf dem gedrehten Fahrersitz wohnen, lesen, Füße gewärmt bekommen. Links hinten die große Schubladentruhe Brimnes fasst alles, was es an Bekleidung, Unterhaltung und Krimskrams gibt.

Im Heck die Küche und das Bad: 2 große Boxen, darauf kommt der Kocher, ins Eck die Gasflasche, hinter die Kommode gefaltet Tisch und Stuhl. Gekocht wird ausschließlich draußen. Dafür gibt es ein selbstgenähtes Heckzelt mit Magneten.

Rechts das Bad: Toilette, auch zum Rausstellen, Kanister und Waschschüssel, Solardusche kommt zum Aufheizen an den Dachträger, Duschschlauch daran angeschlossen.

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In Fahrposition ist das Bett zusammengeschoben, dann passt vorne ein Mitfahrer hinein oder 2 können abends auf den Sitzen sitzen. Die Truhe schiebt sich zusammen, so passen die Matratzenteile dazwischen. Sie können zur Abendgestaltung aber auch auf dem Bettbrett liegen bleiben, dann ist der 30cm-Durchgang nach hinten frei.

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Irgendwie sieht es momentan eher wie ein Möbeltransport aus. Die Wohnlichkeit kommt erst noch: Gardinen, Bezüge, die weißen Wände bekommen Farbe, Unordnung.

Befestigt sind die großen Möbel mit stabilen Winkeln von den verstärkten Rückwänden zu den Radkästen und mit großen Winkeln an der Bodenplatte. Boxen, Matratze, Gas und Toilette sollen mobil bleiben und bekommen Gurte.

Jetzt bleibt das Bussi erstmal stehen. Nächstes Jahr gibt es vermutlich ein Probewohnen in Frankreich und dann geht es für mehrere Monate auf große Fahrt nach Skandinavien :-)

26. Juli 2015

Stella Alpina 2015

Filed under: Moped — bikibike @ 23:48

Dieses Jahr fand die 50. Stella, das höchstgelegene Mopedtreffen im Alpenraum, auf der Auffahrt zum Sommeiller in Italien statt. 2009 war ich das erste Mal auf der Stella Alpina. Damals mit der Speed Triple. Nicht gerade für’s Schottern geeignet, dafür wunderbar auf den französischen Pässen.

Nun wollte ich mal sehen, ob das mit dem Mopedfahren wieder klappt und hatte mir dieses schöne Ziel vorgenommen. Abenteuerlich ist sowas für mich ja nicht (mehr). Klamotten packen, Landkarte dazu und los.

Um nervige Autobahnkilometer zu sparen verlud ich die DRZ ins Bussi und düste nach der Arbeit direkt zum Genfer See. Ein Schlaf- und Parkplatz war schnell gefunden. Am nächsten Tag startete ich durch das nette Haute-Savoie mit dem Moped. Über mehrere Schottersträßchen arbeitete ich mich bis zum Mont Blanc vor. Knapp westlich von ihm tuckerte ich über den Col de Joly und die Cormet de Aréches nach Süden und vertrödelte noch Zeit im Skigebiet oberhalb von Les Arcs. Dann musste ich aber weiter: über den Iseran. Hinter dem Pass traf ich auf meine Verabredung aus dem Karawaneforum: Markus aus dem Schwarzwald. Zusammen suchten wir uns einen netten Übernachtungsplatz und fanden ihn ganz schnell. An der Südrampe des Iseran gab es einen kleinen Wirtschaftsweg, der uns auf ein Plateau unter dem Col des Fours brachte und einen perfekten Biwakplatz abgab.

Nach einem schnellen Kaffee am Morgen ging es schotterig über die Westroute des Mont Cenis hinunter ins Susatal und gleich rauf auf die Assietta. Bei trübem Nebelwetter schraubten wir uns hoch und sahen oben am Colle delle Finestre genau: nichts. Nach einigen Kilometern verzogen sich aber die Wolken, es klarte auf und unser Picknick am Colle del Assietta gab es schon in strahlender Sonne. Die Strecke war komplett trocken, leicht zu fahren und nicht zu voll. Am Colle Basset bogen wir ab nach Oulx, machten noch eine nette und informative Kaffeepause am Sportinia (das letzte Haus am Weg) und rollten hinunter nach Oulx und weiter nach Bardoneccia. Hier versorgten wir uns noch mit dem Wichtigsten und nahmen die Auffahrt zum Refugio Scarfiotti. Oben waren schon etliche Zelte aufgebaut, wir fanden den von Freunden reservierten Platz und verbrachten den Abend am Feuer mit einem sehr guten Whisky und netter Unterhaltung.

Am Samstag fuhren jede Menge Mopedfahrer rauf zum Sommeiller. Wir waren faul und wollten eigentlich erst auf andere Berge. Im Café entschieden wir uns aber für noch mehr Faulheit und vertrödelten den Tag an der Assietta. Im Sportinia ließen wir es uns in Liegestühlen und bei leckerem Essen gut gehen.

Noch ein bisschen Nachschub für den Abend besorgen und dann ging es wieder rauf zum Camp. Auf dem Rückweg belud ich die DRZ mit Holz, um es am Abend warm zu haben. Ergänzt mit den reichlich rumliegenden Kuhfladen wurde es immer ein kuscheliges Feuer. Und schon wieder gab es einen leckeren Whisky…

Vorher aber wollten wir noch zum Sommeiller. Man konnte dieses Jahr tatsächlich bis ganz rauf fahren. Das einzige Schneefeld im Weg konnte umfahren werden. Begleitet von zwei KTM-Fahrern machte ich mich auf den Weg. Die beiden sollten die Gegend genießen können, ich ließ ihnen also viel Zeit, um beim Warten zu gucken und tuckerte schön langsam hinterher. Rauf kam ich gut, nur vor zwei verschneiten Kurven musste ich tief durchatmen. Oben bejubelte sich gerade ein italienischer DRZ-Club, ein paar spielten im Schnee und auf einem Nebenberg und ein Ural-Gespann versenkte sein Moped im Schneefeld. Gute Unterhaltung!

Zurück am Camp genoss ich eine kalte “Dusche” aus der Quelle und spazierte zum Wasserfall. Drei Nachwuchsbiker hatten hier viel Spaß und ich saß lange in der Sonne.
Leider überschattete ein sehr schwerer Gespannunfall den Abend. Der Heli flog den Fahrer in die Klinik.

Zum Abfahrtstag startete ich mit einem neuen Bekannten aus Karlsruhe, ebenfalls verabredet im Karawaneforum. Sehr angenehm ließ es sich mit Pip reisen, wir waren uns einig, dass auch Schotter unter die Räder kommen sollte. So fuhren wir nach einem Kaffee in Bardoneccia über den Col de ‘l Echelle ins Nevache-Tal. Von dort schraubten wir uns viele Serpentinen hinauf zum Fort de ‘l Olive und dem Fort Lenlon und genossen den sonnigen Ausblick. Dann gleich weiter über den Col de Lautaret zum Col de Galibier. Schotterich über den Col de Chaussy, mit Picknick am See stießen wir am Col de la Madeleine wieder auf Asphalt. Ein frei laufendes Lama guckte uns verwundert an und machte sich schnell in den Staub. Die Gorges de ‘l Arly war leider gesperrt und es wurde immer später. Wir entschlossen uns, den schnellsten Weg zum Genfer See zu nehmen und dieser führte am Mont Blanc im Sonnenuntergangsrot entlang. Wunderschön!

Am Auto angekommen verluden wir gleich die DRZ. So konnte ich, mit zwei Schlafstopps, sogar noch nach Hause fahren. Pip suchte sich ein Zimmer und kam ebenfalls wohlbehalten gegen Mittag an.

Die letzten 7 Bilder sind von Pip.

Es war eine schöne Tour, die erste über 20 Kilometer seit der letzten Hüft-OP. Das Fahren, Auf- und Absteigen und Stehen in den Rasten klappte super. Meine Grenzen sind deutlich enger geworden und ich verweigere schneller mal oder fahre deutlich langsamer, wenn ich mich offroad unsicher fühle. Das ist ok. Immerhin fahre ich wieder :-) Und ein gutes Training für Ladakh war es allemal.

Viele liebe Grüße nach FDS, KA und Zürich!

15. Juli 2015

Petition gegen Aussperren von älteren Mopeds aus der Stadt

Filed under: Moped — bikibike @ 13:34

Wenn ihr folgenden Unsinn verhindern möchtet findet ihr am Ende des Artikels einen Link, um dagegen zu protestieren.

Hier der originale Text aus der Petition:

“In den nächsten zwei Jahren soll in mehreren europäischen Großstädten ein Verbot für Motorräder eingeführt werden, die älter als fünfzehn Jahre alt sind!!

Im Zuge der Euro 4-Norm gibt es in einigen europäischen Hauptstädten Planungen, die in den nächsten 24 Monaten eingeführt werden sollen: Demnach könnte es bald verboten sein, mit Motorrädern, die älter als fünfzehn Jahre alt sind, in bestimmten Städten zu fahren. Dies meldet die „International Dealer News“ (IDN) und die deutsche Branchenzeitschrift Bike & Business, aus der wir hier zitieren.

Gegen diese Planungen wollen wir frühzeitig protestieren, da sie aus unserer Sicht einen völlig überzogenen Eingriff darstellen und eine Vielzahl von Motorradfahrer/innen im täglichen Leben extrem stark beeinträchtigen würden. Bei einem sehr zweifelhaften Nutzen für die Umwelt.

Die erste Stadt, in der diese motorradfeindlichen Planungen bereits im Jahre 2016 umgesetzt werden ist Paris.
Hier hat die Stadtverwaltung am 9. Februar 2015 eine Reihe von Vorschriften verabschiedet, die laut dem britischen Fachblatt auf eine Reduzierung der Fahrzeuge abzielt, die durch ihre veralteten Abgasnormen verstärkt zur Verschmutzung der Umwelt beitrügen. In anderen Ländern wie Spanien haben ähnliche Initiativen bereits Früchte getragen.

Das europäische Parlament hat die europäische Kommission nun verpflichtet, Forschungsprojekte anzustrengen und prüfen zu lassen, ob weitere wirtschaftliche und technische Beschränkungen wirklich einen realisierbaren Beitrag zur Verminderung der Verschmutzung leisten könnten. Fest steht jedenfalls: Das Vorgehen der Pariser Behörden kompromittiert die gesamte motorisierte Zweiradbranche und weist für viele in die falsche Richtung. Klar ist auch, dass die bevorstehende Einführung der Euro-4-Norm, neben den Motorrädern, auch die Nutzung der 50er-Roller massiv tangieren könnte.

Begründung:

Der umweltpolitische Nutzen dieser geplanten Sperrungs-Maßnahme ist mehr als zweifelhaft. und würde eine große Anzahl von Motorradfahrern in ihrem täglichen Leben und ihrer Mobilität stark beeinträchtigen. Das aktuelle Durchschnittsalter des deutschen Motorradbestands liegt bei 15,7 Jahren! (Quelle:de.statista.com/statistik/daten/studie/154515/umfrage/durchschnittliches-alter-der-kraftraeder-in-deutschland/)

Die meisten Besitzer älterer Maschinen würden sich aus unserer Sicht wahrscheinlich nicht zum Kauf eines Neufahrzeugs entscheiden, sondern ihre Stadtfahrten mit dem, unter verkehrs- und umwelttechnischen Gesichtspunkten, deutlich weniger effizienten Auto erledigen, so daß sogar ein negativer Umwelteffekt zu befürchten wäre.

Wir als Motorradfahrer halten die angedachten und geplanten Sperrungen für eine völlig überzogene, willkürliche und unangemessene Maßnahme und möchten unseren Unmut zum Ausdruck bringen, bevor die Politik Fakten schafft, die starke Auswirkung auf unsere persönliche Mobiliät und auch unsere autonomen Kaufentscheidungen haben wird.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Varel, 06.03.2015 (aktiv bis 05.09.2015)”

Zur Petition gegen das Verbot von mehr als 15 Jahre alten Motorrädern in europäischen Städten

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8. Juni 2015

158 km und 7 neue Flussabschnitte: Walchensee, Isar, Ammer, Mangfall, Leitzach

Filed under: Kajak — bikibike @ 02:12

Nach einer holprigen und frustrierenden Urlaubsplanung Venedig, Grado, Soca, einer mehrtägigen Genesungszeit und mehrfacher Startverschiebung fuhr ich wenigstens für ein paar Tage zum Paddeln an die Isar. Wie immer mit Bussi, Boot und Fahrrad traf ich auf dem schlichten Campingplatz Arzbach bei Bad Tölz ein und lernte im Laufe der Woche eine Menge netter Karlsruher Paddler kennen. An einigen ihrer Touren nahm ich teil. An anderen Tagen konnte ich in der Gruppe von Mathias mitfahren, der für die kompetente Paddelseite kajaktour.de verantwortlich ist. Er hat auch Schuld daran, dass ich vor 3 Jahren überhaupt schneller fließendes Wasser kennengelernt habe und mehr wollte: HochrheinAare, Reuss, Thur.

Wieder war dieses Jahr sein Ziel, neue Flüsse bzw. Abschnitte für seine Seite zu dokumentieren, aber auch einfach schöne Paddeltage zu erleben. Diesmal war Wildwasser 2-3 geplant. In wechselnder Zusammensetzung ging es auf die Oberste und Obere Isar, die Ammer, die Mangfall und die Leitzach. Mit den  Karlsruhern paddelte ich verschiedene gemächliche und wunderschöne Isarabschnitte, u.a. auch die Canada-Isar oberhalb des Sylvensteinstausees.

Nun der Reihe nach.

Am ersten Tag fuhr ich an den Walchensee, baute mein neues Pakboat auf und drehte eine Runde auf dem Walchensee. Ein traumhaftes Panorama des verschneiten sonnenbeschienenen Karwendel zauberte mir ein dickes Grinsen ins Gesicht. Genuss pur auf stillem See mit Inselchen, netten Pausenplätzen und anderen Paddlern. Gegen Mittag zog der Wind an, die Wellen kamen schräg und der Spaß war vorbei. Mitten durch die Surfer hindurch suchte ich meinen Weg zurück zum Parkplatz. Das XT verhielt sich vorbildlich: Wirklich kentergefährdet war es nie. nur anstrengend. Nach 20 Kilometern legte ich erschöpft, leicht verbrannt und zufrieden an.

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Besondere Bedeutung für mich hat die Strecke Sylvenstein-Isarburg. Dieses Stück befuhr ich im April 2014 an meinem allerersten Tag mit der grünen Mamba. Inzwischen fühle ich mich viel sicherer und freute mich auf entspanntes Einpaddeln auf dieser Strecke. Einige Kehrwässer und Wellen machten mir Freude, Stress kam nicht auf. Wir trödelten bei schneller Strömung hinunter. An diesem Tag hatten wir viel Wasser. Nach dem Anschauen des Isarkataraktes wollte ich auf die andere Flussseite wechseln. Dabei erfasste mich die Strömung, ich kam nicht dagegen an und sie zog mich auf der falschen Linie ganz links hinunter. Doof. Nach der ersten Stufe kenterte ich in einem großen Loch, stieg aus und schwamm den Rest durch die Wellen hinunter bis ins untenliegende Kehrwasser. Außer einem heftigen Steinkontakt mit dem Steiß ist nichts passiert, aber schön war das nicht. Boot und Paddel blieben freiwillig bei mir, Hilfe durch die beiden Paddelfreunde war zum Glück nicht notwendig.

Die gleiche Strecke, einmal noch weiter bis Bad Tölz, bin ich dann im Laufe der Woche noch zweimal problemlos rechts gefahren. Sylvensteinspeicher-Arzbach-Bad Tölz, km 224-207-201, Pegel Lengries 134/121/107, WW 1-2 (3)

Oberhalb des Sylvensteinstausees schlängelt sich die Isar durch ihr Kiesbett und eine Landschaft, die an Kanada erinnert. Wunderschön, weiße Kiesel, grüne Bäume, türkisgrünes Wasser. In einer recht großen Gruppe genossen wir das tolle Wetter und die geniale Landschaft. Wildwasser gab es hier nicht, dafür lagen jede Menge Bäume in den Kurven, die es zu umschiffen galt.

Wir paddelten diese Strecke bei Pegel Lengries 130, km 248-231

Inhaltlich passt der folgende Abschnitt genau hierher. Im Verlauf der Woche war er allerdings mein absoluter Höhepunkt an den beiden letzten Tagen des Urlaubs: Die Oberste Isar, von Hinterautal nach Scharnitz, knapp unter der Quelle. In Scharnitz ruft man einen Taxibus, der uns und mit einem Anhänger die Boote zum Einstieg transportierte und mit aktuellen Infos versorgte.

Diesen Abschnitt paddelte ich mit der Gruppe um Mathias und fühlte mich gut begleitet und sicher. Die Schwierigkeit lag bei ww 2-3 und damit an meinem obersten Limit.

Landschaftlich ein Traum. Nachdem durch den G7-Gipfel einige andere Bäche nicht erreichbar waren fuhren wir den Abschnitt zweimal. Am ersten Tag von Hinterautal bis Camping Isarhorn, am Folgetag nochmal bis Scharnitz. Die Wiederholung tat mir gut, auch wenn ich dabei an einer Stufe geschwommen bin. In den beiden Katarakten fühlte ich mich beim zweiten Mal sicherer, fand gut die Linie und konnte mir die Landschaft anschauen. Einige angespülte Wände erforderten Konzentration, durch den guten Wasserstand strömte die Isar recht zackig um Ecken und über Steine. Die Strecke begann mit einem Geschlängel durch’s Kiesbett, bald kam der erste Katarakt, der fast gerade befahrbar war. Nach einigen Kurven und wenigen Kehrwassern begann die Schlucht. Hier gab es einen weiteren Katarakt, der mir schwerer vorkam als der erste und in dem ich sehr konsequent und aufmerksam lenken musste. Durch die beeindruckende Schlucht mit ihren hohen Felswänden hindurch wurde es leichter, endete dann an einer Stufe, in der man gut stützen musste, möchte man nicht schwimmen. Ich dagegen landete schnell im Kehrwasser und die netten Mitpaddler fingen meine Mamba wieder ein. Für mich folgte klassisches Flusswandern, wobei ich die schöne Schlucht in Ruhe genießen konnte. Am Ende musste ich noch das Ufer wechseln, was per Seil und Schwimmeinlage meine erste derartige Aktion war. Gut, mit erfahrenen Paddler unterwegs zu sein. Danke! Natürlich revanchierte ich mich nach der Tour mit einem Erfrischungsgetränk. Leichtere Schwälle und Kurven folgten bis Scharnitz. Dort stiegen wir am ersten Tag zur Pause aus und umtrugen ein Blockwurfwehr. Eine ordentliche Streckenbeschreibung kann man bei Mathias auf Kajaktour nachlesen, demnächst sicherlich auch aktualisiert. Die folgenden 10 Kilometer zogen sich. Einige Stufen und ein renaturiertes Wehr unterbrachen das Dahintreiben. An einer der Stufen saßen ein paar junge Polizisten. Kontrollieren wollten sie uns nicht, die Stimmung war locker und urlaubig. Ein Helicopter kam schnurgerade auf uns – das wirkte doch sehr bedrohlich. Am Ende paddelten wir kanalisiert aber, bis auf einige höhere Stufen, leicht durch Mittenwald und kamen nach einer langen Kurve endlich am Campingplatz an.

Wir paddelten die klassische Strecke Oberer Futterstadel – Scharnitz – Isarhorn, km 273,4-265-253,5, WW II u. II-III, Strecke 10+10 km.

Die Anfahrt nach Scharnitz war an beiden Tagen geprägt von Polizeikontrollen, Fahrzeugen und Parkverboten. Während der ganzen Woche wurde ich 5 mal sehr freundlich und korrekt kontrolliert, einmal inklusive Fahrzeugbesichtigung. Der Aufmarsch erschien enorm, die Einheimischen waren sehr genervt, Touristen blieben ihnen aus, der Mittenwalder Zeltplatz war an diesem langen Ferienwochenende quasi leer. Der Taxifahrer hatte keine einzige Wochenend-Vorbuchung, was für ihn eher ungewöhnlich war und natürlich große finanzielle Einbußen bedeutete. Dagegen konnten wir die Feierlichkeiten zu Maria Himmelfahrt ohne Einschränkungen in Scharnitz beobachten.

Letztes Jahr bin ich ja schon einmal die Ammer gepaddelt. Damals sehr unsicher und aufgeregt. Diesmal freute ich mich auf die schöne Schlucht. Wir begannen schon einige Kilometer oberhalb der Scheibum und stiegen bei Unterammergau ein. Bis Altenau paddelten wir auf knapp 5 Kilometern ww 1 mit 3 kleineren Abfällen. Es ging um viele Kurven, man musste auf Baumhindernisse achten und konnte ansonsten eine unspektakuläre grüne waldige Landschaft genießen. Wir paddelten km 176-171,5, ww 1-2, diese Strecke.

Oberhalb Kammerl kann man nicht befahren, wir setzten also um zur Scheibum. Ich schaute mir den Abschnitt an und entschied, bis zu einem Loch, das mir sehr unsympathisch vorkam, zu umtragen.

Durch den Schlitz ging es flott hindurch und schon begann der schwierige Abschnitt mit einigen Stufen und Walzen. Mit viel Konzentration kam ich gut hindurch und konnte mich auf den folgenden Kilometern am Schleierwasserfall und der schönen Schlucht freuen. Unter der Echelsbacher Brücke lagen zwei Bäume quer, die man aber gut umtragen konnte. Am Ende rutschten wir noch lustig das steile Wehr bei Rottenbuch hinunter. Wir paddelten Kammerl – Rottenbucher Brücke 11,7 km WW II (III) km 168,9 – km 157,2, Pegel Peißenberg 83, Durchfluss 13 cm. Die Flussbeschreibung gibt es wieder hier.

Ein spannender Tag ging am Naturfreundehaus Saulgrub zu Ende, wo wir essen und im Bussi bzw. Zelt schlafen konnten.

Zwei für mich ganz neue Flüsse sollten erkundet werden. Die Mangfall ist der Abfluss des Tegernsee, die Leitzach entsteht in Bayrischzell. Beide Flüsse sind sehr hübsch, haben Schwierigkeiten zwischen 1 und 2 und viele Stufen.

Die Mangfall beginnt gleich an der Maxlhütte Mühltal mit vielen vielen Stufen zwischen 20 und 80 Zentimetern. Meist sind sie gut fahrbar und gut einzusehen. Eine habe ich umtragen, die schräg verlief und viel Blubberwasser produzierte. Zwei Bäume lagen ungünstig im Bach, wären aber unterfahrbar gewesen. Das Umtragen ging überall leicht, da rechts ein kleiner Pfad verlief. Eine Kajakschule nutzt den Bach und bahnt dabei die notwendigen Fluchtwege. Nach etwa 3 Kilometern versperrt ein Wehr den Weg. Halbrechts ist es bei Normalwasserstand befahrbar, wenn auch holprig. Achtung auf eine etwaige Walze.

An einem rechts liegenden Forsthaus kann man Lamas (oder Alpackas?) anschauen. Nach etwa 7 Kilometern ändert die Mangfall ihre Fließrichtung und strebt wieder dem Süden zu. In dieser sehr langgezogenen Kurve sprudelt das Wasser noch einmal über größere und kleine Stufen und einen etwas längeren verblockten Abfall, den man bei Unsicherheit vorher anschauen sollte. Vor Unterreit befindet sich links ein guter Ausstieg mit Grillstelle 47.908770, 11.809858. Wir paddelten km 38-29, ww 1-2, diese Strecke. Die Mangfall ist ein kleiner Waldbach mit vielen Spielgelegenheiten und großem Spaßpotential für übende Anfänger.

Die Leitzach bekommt hier ihren Platz als letzter Fluss, der beschrieben wird. Sie war der hübscheste und romantischste der Flüsse dieser Woche. Nicht so spektakulär wie die Oberste Isar. Nicht so schwierig wie ein Katarakt. Nicht so verspielt wie die Mangfall. Am Einstieg konnten wir unter der Brücke am Sägewerk südlich von Point 47.716402, 11.937201 jede Menge Forellen und Saiblinge und neben der Brücke einen Strauch voller Gespinstmotten beobachten. Wir fuhren WW I u. II(+), km 31,5-22,7, diese Strecke.

Der obere Teil ist ein gemütlicher Wiesenbach. Einige kleinere und drei größere Stufen beschäftigten mich gut. Das Wehr Untermühle habe ich bei diesem niedrigen Wasser lieber umtragen, 3 von uns sind über die Fischtreppe hinunter gefahren. Geschrappt hat es darunter noch genug. Danach kam der schönste Teil des Flusses. Das Drachenthal: leicht verblockt, kurvig, zügig, hübsch. Noch ein paar Kilometer zum Genießen und schon waren wir am Wehr bei Wörnsmühl und die Fahrt war vorbei. Infos zum Fluss gibt es hier.

Eingestellt war ich auf eine entspannte Urlaubswoche auf Wanderflüssen. Da ich dann mit Mathias fahren konnte wurde eine spannende und fordernde Woche daraus.

Kilometer

Ein schöner Abschluss meines Wildwasser-Paddeljahres mit gut 800 Kilometern, meist auf wilderem Wasser, war das. Vielleicht gibt es noch ein paar bummelige Flachwassertage.

Denn im August geht es ins Sabbatjahr und die nächsten Paddelkilometer werden erst im Herbst in Thailand stattfinden.

26. Mai 2015

nix mit Boot, Rad oder Moped

Filed under: Alltag — bikibike @ 20:44

Diesmal geht es um ein Büchlein. Winzig klein, trotzdem mit sehr sehr vielen Seiten (zum Glück) und einem wunderhübschen glänzenden Schmetterlingseinband. Und dieses linke hier ist es. Isses nich schön? Und: Überraschung! Hinten im Buch ist sogar eine kleine Geheimtasche versteckt.

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Dieses Bild ist von Frau Waldspecht, die die beiden Büchlein verlost hat. Und ich hab’s gewonnen :-) Nun ist es da und hat schon eine Aufgabe. Aber die verrate ich noch nicht.

Da schicke ich doch ein ganz großes Dankeschön in den Odenwald!

18. Mai 2015

BKV Trainingswochenende in Tamsweg

Filed under: Kajak — bikibike @ 20:19

Nach einem Jahr Wildwasserpaddeln ist es sicher gut, mal einen Kurs zu besuchen. Auch der Bayrische Kanuverband biete solche regelmäßig an, die nette Fürther Paddeltruppe vom Schwarzen Regen hatte mir davon erzählt und ich hatte eine Mitfahrgelegenheit. Passt. Leider war ich das ganze Wochenende nicht wirklich fit und konnte deshalb nur mit halbem Einsatz paddeln.

Wir übernachteten auf dem Waldcamping in Tamsweg, paddelten auf Mur und Taurach. An 3 Tagen war der Wasserstand recht hoch, sodass die Kehrwasser abgesoffen waren und ich mich wegen des Wassertempos und der Wucht meist an meinem Limit befand.

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Moderne Boote wurde eingesetzt, Ausrüstung kontrolliert, die Paddler quatschten sich warm und ließen die Arme kreisen. In meiner Gruppe fuhren noch 2 Mambas. Ist doch ein beliebtes Bootchen.

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Die ersten 3 Tage befuhren wir 2 verschiedene Abschnitte auf der Mur. Am Einstieg in Predlitz wurde geholfen, sodass alle sicher ins Boot kamen. Mit Schwung ging es dann auch schon abwärts.

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Nachdem unsere erste Befahrung ab Predlitz mit Übungsleiter gut lief und noch genug Energie vorhanden war machten wir drei Mädels der Gruppe uns auf, noch eine Spaßrunde dran zu hängen. Das große Grinsen breitete sich aus, als die Sonne raus kam, sich doch noch ein paar Kehrwasser finden ließen und das Wasser spritzte.

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Große Wellen, schnelles Tempo, reichlich Baumbewuchs, wenig Übungsmöglichkeiten kennzeichnete den Abschnitt bis Stadl.

Der Ausstieg war interessant: man konnte wählen zwischen Anfahrt über Welle + Kehrwasser hinter querliegenden Baum und S-Kurve um Welle und Brückenpfeiler + kleine Stufe. Hier übten wir Wurfsackrettung und Schwimmer am Seil.

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Unser Trainer verfuhr sich im Baumverhau ein bisschen. Aber wir konnten ihn retten.

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Den zweiten Tag verbrachten wir bei Regen auf der gleichen Strecke. Für einen zweiten Lauf konnte sich aber niemand motivieren. Kalt und nass raubt die Energie. Dagegen gab’s abends einen Restaurantbesuch.

Tag 3 steigerte die Anforderungen: ww 3-Abschnitte zwischen Madling und Predlitz wollten bewältigt werden.

Den Madlinger Abfall befuhren nur die zwei Könner meiner Gruppe. Hier zeigte sich schon, dass es zwar einfach gehen kann, man aber die Anfahrt zur Stufe gut hinkriegen muss.

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Danach gab es 2 Stellen mit hohen Wellen und 2 verblockte S-Kurven. Eine davon schauten wir uns von der Brücke aus an. Beide konnten wir links befahren. Ich war sehr froh, vor mir eine Linie der Vorfahrer zu sehen, die ich ansteuern musste. Mein dickes Mamba brachte mich gut hinunter – von kontrolliert kann man aber nicht reden. Immerhin kann ich das Bootchen geradeaus halten und halbwegs vehement die Richtung angeben. In den Wellen reagiere ich dann aber nur noch.

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Da ein Paddel bei der Besichtigung gebrochen war tauschte unser Übungsleiter seins und hatte viel Spaß damit, einarmig das letzte S und die verbleibende Strecke zu paddeln. Der kann es eben :-)

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Am unruhigen und knappen Ausstieg in Predlitz kamen wir geordnet und einzeln an, um sicher von den Übungsleitern empfangen zu werden.

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In dieser schönen Gegend, dem Lungau, hielten wir uns auf. Hier kann man auch prima Radfahren und leichte Wanderungen machen. Ein gemütliches Fleckchen Österreich mit offenherzigen Menschen, das nicht von Paddlern überrollt wird.

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Der letzte Tag brachte den ersehnten Sonnenschein, fallende Pegel und eine wunderschöne Fahrt auf der Taurach/Süd.

Der Einstieg liegt am Flugplatz bei Mauterndorf. Relativ klar und flott lud uns das Wiesenflüsschen ein. Der gesamte Kurs von etwa 30 Leuten befuhr an diesem Abschlusstag den Bach, es gab also eine große gemeinsame Umsetzaktion. Wir trafen als letzte, übungsintensive, Gruppe unterwegs aber keinen mehr.

Der regnerische Eindruck auf den Bildern täuscht. Meine tolle “wasserdichte” Kamera war von innen beschlagen… Es schien die Sonne zwischen den Wölkchen hindurch :-)

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Die Taurach ist ein flotter Wiesenbach mit vielen vielen Kehrwassern. Meine Gruppe war hochmotiviert, jedes einzelne zu besuchen. Trainer machte es im blauen Minimystik vor, die Könnerin nach. 3 Abfälle gab es unterwegs, ansonsten perfektes Niveau für mich. Unser Übungsleiter motivierte jagte uns in jedes Kehrwasser und korrigierte geduldig Linie, Haltung, Tempo.

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Kühe und Hühner guckten zu, Blümchen standen am Rand.

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Am Schluss gab es noch ein Hindernis, das ich mir vorher zum Glück nicht angeschaut hatte: ein 7 m hohes Wehr. Befahrbar, ungefährlich, kontrolliert auf Bäume. Aber echt hoch und schnell. Bilder hab ich leider nicht selbst gemacht. Daher hier Bilder von einer anderen Gruppe.

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Zum Überblick hier die gefahrenen Strecken:

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Schön war’s

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