Biki-Blog

20. Juli 2017

Grönland im Juli 2016

Filed under: Kajak — bikibike @ 21:33

Lange hat es gedauert, aber versprochen ist versprochen. Hier ist der Bericht von der Grönland-Kajak-Tour im Juli 2016. Ein unglaubliches Erlebnis und mein Abschluss des Sabbatjahres:             Grönland 

 

3. Juli 2017

Geschützt: Paddeln auf dem Staffelsee

Filed under: Kajak — bikibike @ 12:59

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29. Mai 2017

Geschützt: Oberer Main und Bamberg

Filed under: Kajak — bikibike @ 13:04

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24. April 2017

Geschützt: Paddeln auf Loire und Allier

Filed under: Kajak — bikibike @ 15:58

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2. November 2016

Rossmühle an der Saale

Filed under: Fahrrad,Kajak,Uncategorized — bikibike @ 14:09

Das erste Mal war ich bei einem Treffen des Outdoorseitenforums. Am Samstag nutzte ich die Gelegenheit, in den Tälern des Mains und der Saale zu radeln. Am Nachmittag machte ich mich auf den kleinen Fußweg zum Wasserfall Tretstein. Er liegt ganz romantisch im Tal des Eidenbachs. Drumherum die bunten Blätter, das kleine Bächlein plätschert bergab und jede Menge Pilze zum Anschauen – hier kann man einen Nachmittag verbringen.

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Unser Camp. Ultra light geht anders 🙂

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Am Sonntag paddelte ich mit StepByStep die Saale hinunter. Wir starteten spät, für eine Turbine war am Vormittag das Wasser abgestellt und die Saale lag fast trocken.

Dann aber rauschte es wieder los und wir konnten uns auf den Weg machen. Uns begleiteten reichlich Eisvögel, Reiher und Enten. Ein Biber zeigte uns per Kellenschlag, wer hier der Chef ist.

Leider kommt meine Kamera mit Gegenlicht nicht mehr zurecht. Das war eine schwache Leistung der Nikon 😦

Am freien Montag bummelte ich nach spätem Start durch den Odenwald nach Hause. Miltenberg überraschte mich mit vielen amerikanischen Touristen, ich verzog mich schnell wieder aus der schönen Altstadt. Beschaulich wurde es auf dem Katzenbuckel. Ich genieße immer sehr, hier zu sein und der Sonne mit Blick auf den Königstuhl beim Verschwinden zuzuschauen.

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16. Oktober 2016

Abpaddeln auf dem Neckar

Filed under: Kajak,Uncategorized — bikibike @ 14:31

Die Neckarsulmer hatten zum Abpaddeln durch Heilbronn eingeladen. Trotz des angekündigten Nebels und der morgendlichen Kühle sammelten sich einige der Hohenloher und natürlich der Neckarsulmer am Bootshaus. Das Umsetzen wurde routiniert organisiert, die Boote verladen und schon ging es los.

In Lauffen sah man den Fluss vor Nebel nicht. Auf dem Wasser musste man dann genau schauen, in welche Richtung man wollte. Von den Weinbergen bei Lauffen sahen wir leider nicht viel. In Heilbronn fuhren wir dann bei strahlender Sonne ein.

In Neckarsulm gab es wie immer eine schöne Pause auf der Sonnenterrasse und umwerfend leckere Kuchen. Dankeschön 🙂

5. Oktober 2016

Verbandsfahrt ins Taubergießen

Filed under: Kajak,Uncategorized — bikibike @ 05:58

Regen – Sonne – Regen und viele Paddler

Die Herbstfahrt des baden-württembergischen Kanuverbandes führte uns ins Taubergießen. Es ist eines meiner Lieblings-Paddelgebiete. Im Taubergießen selbst hatten wir noch Regen. Sonntag und Montag aber wärmte uns die Sonne und wir konnten unsere erste Fahrt auf dem Ottenheimer Mühlbach und der schmalen Waldschlut genießen. Insgesamt teilte sich die große Gruppe täglich auf 4 Strecken auf. Die Ill oberhalb von Straßburg ließen wir aus, die Elz hatte zu wenig Wasser.

Gefreut habe ich mich, nach langer Zeit ganz liebe Bekannte aus SüW zu treffen und noch ein paar neue Paddler kennen zu lernen.

Besonders die Waldschlut hat mir gefallen. So gerade genug Wasser plätscherte durch den tiefgrünen Wald, viele kleine Brücken und umgefallene Bäume zwangen uns zu gymnastischen Übungen, um hindurch zu treiben und an den naturnahen Ausstiegen war gegenseitige Hilfe unerlässlich. Manchmal wollte auch ein selbständiges Kajak schon mal alleine los.

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Dieser schwarze Schwan ist ein ganz Besonderer. Er wohnt am Ottenheimer Mühlbach.

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An jeder Stufe und jeder Brücke findet man dieses Schild. Bei Flutungen ist es wirklich wichtig, sie zu beachten. Manche Brücke oder Schott wird nach unten hin immer niedriger und kann auch mal ein Bad verursachen. An diesem Wochenende waren aber alle Brücken für die meisten unterfahrbar.dscn2135

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26. September 2016

soll ich oder soll ich nicht?

Filed under: Kajak,Uncategorized — bikibike @ 09:59

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Dieser wunderhübsche Grönländer könnte meiner werden…

Ich bin gespannt, ob ich ihn mag wenn ich bald mal mit ihm im Wasser bin. Von außen mag ich ihn sehr!

ein perfektes Wochenende

Filed under: Kajak — bikibike @ 09:25

Bei schönstem Wetter paddelten wir gemeinsam mit einer neu kennengelernten Paddlerin *wink* aus Pforzheim auf 3 Altrheinarmen: Rußheimer, Philippsburger, Lingenfelder. Grob diese Route, diesmal aber mit Start am Bootshaus Huttenheim und durch den Germersheimer Hafen dorthin zurück. Der Pfinzkanal war flach aber fahrbar, wir konnten die flächendeckenden Muscheln betrachten und schauten an hohen Gräsern empor.

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Mittendrin behinderte uns plötzlich ein befestigter Baumstamm. Wir kämpften uns durch den angesammelten Schmodder und die Massen an Wasserlinsen. Aussteigen sah schwierig aus, also kletterte ich auf den Stamm. Mein Kampfgewicht drückte ihn weit genug runter, sodass alle Boote hinübergezogen werden konnten.

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Durch den schmalen Tunnel vom Philippsburger zum Rhein konnten wir paddeln, die Umtragungen waren bei dem niedrigen Wasserstand anstrengend. Wir genossen nach der erfolgreichen Rheinüberquerung die Ruhe auf dem Schäfersee, pausierten am Strand und setzten in den Germersheimer Hafen um. Am Ausstieg bewunderte ich eine sonnenbadende Schildkröte.

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Die zwei Kilometer am Ende den Rhein aufwärts wurden durch das Niedrigwasser vermiest: die Buhnen schauten heraus, durch die Strömung paddeln wurde sehr anstrengend und zahlreicher Schiffsverkehr wühlte das Wasser auf. Irgendwann war es dann geschafft und das Bussi diente als Koch- und Schlafplatz nach einem hübschen Sonnenuntergang hinter dem Rhein.

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Am Sonntag weckte uns ein traumhafter Sonnenaufgang.

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Es fand das herbstliche Abpaddeln der Mannheimer Vereine statt. Gerhard Maier begrüßte die geschätzt 60 Paddlerinnen und Paddler am Bootshaus Hüttenheim. Nach einem Weißwurstfrühstück stürzten sich alle aufs Wasser. Es war schön, in sehr netter Gesellschaft plaudernd die Strömung zu nutzen und die 25 Kilometer hinunter zu schaukeln. Die wiederum häufigen Schiffe verursachten lustigen Wellengang.

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Am Ende wechselte ich in den Ketscher Altrhein und plauderte weiter, nun mit Frauen des Brühler Vereins. Dieser Altrheinarm hat historische Bedeutung: hier war unser erstes Paddeln auf Rheinwasser und auch der, aus dem wir uns das allererste Mal über den großen Rhein trauten.

Der Schatz mutierte zum Shuttlebunny und holte mich in Brühl ab. Es blieb genug Zeit, um schnell die gesamte Ausrüstung zu verräumen, die Waschmaschine anzuschmeißen und den Tag sehr gemütlich und zufrieden auf der sonnigen Terrasse zu beschließen.

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8. Juni 2015

158 km und 7 neue Flussabschnitte: Walchensee, Isar, Ammer, Mangfall, Leitzach

Filed under: Kajak — bikibike @ 02:12

Nach einer holprigen und frustrierenden Urlaubsplanung Venedig, Grado, Soca, einer mehrtägigen Genesungszeit und mehrfacher Startverschiebung fuhr ich wenigstens für ein paar Tage zum Paddeln an die Isar. Wie immer mit Bussi, Boot und Fahrrad traf ich auf dem schlichten Campingplatz Arzbach bei Bad Tölz ein und lernte im Laufe der Woche eine Menge netter Karlsruher Paddler kennen. An einigen ihrer Touren nahm ich teil. An anderen Tagen konnte ich in der Gruppe von Mathias mitfahren, der für die kompetente Paddelseite kajaktour.de verantwortlich ist. Er hat auch Schuld daran, dass ich vor 3 Jahren überhaupt schneller fließendes Wasser kennengelernt habe und mehr wollte: HochrheinAare, Reuss, Thur.

Wieder war dieses Jahr sein Ziel, neue Flüsse bzw. Abschnitte für seine Seite zu dokumentieren, aber auch einfach schöne Paddeltage zu erleben. Diesmal war Wildwasser 2-3 geplant. In wechselnder Zusammensetzung ging es auf die Oberste und Obere Isar, die Ammer, die Mangfall und die Leitzach. Mit den  Karlsruhern paddelte ich verschiedene gemächliche und wunderschöne Isarabschnitte, u.a. auch die Canada-Isar oberhalb des Sylvensteinstausees.

Nun der Reihe nach.

Am ersten Tag fuhr ich an den Walchensee, baute mein neues Pakboat auf und drehte eine Runde auf dem Walchensee. Ein traumhaftes Panorama des verschneiten sonnenbeschienenen Karwendel zauberte mir ein dickes Grinsen ins Gesicht. Genuss pur auf stillem See mit Inselchen, netten Pausenplätzen und anderen Paddlern. Gegen Mittag zog der Wind an, die Wellen kamen schräg und der Spaß war vorbei. Mitten durch die Surfer hindurch suchte ich meinen Weg zurück zum Parkplatz. Das XT verhielt sich vorbildlich: Wirklich kentergefährdet war es nie. nur anstrengend. Nach 20 Kilometern legte ich erschöpft, leicht verbrannt und zufrieden an.

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Besondere Bedeutung für mich hat die Strecke Sylvenstein-Isarburg. Dieses Stück befuhr ich im April 2014 an meinem allerersten Tag mit der grünen Mamba. Inzwischen fühle ich mich viel sicherer und freute mich auf entspanntes Einpaddeln auf dieser Strecke. Einige Kehrwässer und Wellen machten mir Freude, Stress kam nicht auf. Wir trödelten bei schneller Strömung hinunter. An diesem Tag hatten wir viel Wasser. Nach dem Anschauen des Isarkataraktes wollte ich auf die andere Flussseite wechseln. Dabei erfasste mich die Strömung, ich kam nicht dagegen an und sie zog mich auf der falschen Linie ganz links hinunter. Doof. Nach der ersten Stufe kenterte ich in einem großen Loch, stieg aus und schwamm den Rest durch die Wellen hinunter bis ins untenliegende Kehrwasser. Außer einem heftigen Steinkontakt mit dem Steiß ist nichts passiert, aber schön war das nicht. Boot und Paddel blieben freiwillig bei mir, Hilfe durch die beiden Paddelfreunde war zum Glück nicht notwendig.

Die gleiche Strecke, einmal noch weiter bis Bad Tölz, bin ich dann im Laufe der Woche noch zweimal problemlos rechts gefahren. Sylvensteinspeicher-Arzbach-Bad Tölz, km 224-207-201, Pegel Lengries 134/121/107, WW 1-2 (3)

Oberhalb des Sylvensteinstausees schlängelt sich die Isar durch ihr Kiesbett und eine Landschaft, die an Kanada erinnert. Wunderschön, weiße Kiesel, grüne Bäume, türkisgrünes Wasser. In einer recht großen Gruppe genossen wir das tolle Wetter und die geniale Landschaft. Wildwasser gab es hier nicht, dafür lagen jede Menge Bäume in den Kurven, die es zu umschiffen galt.

Wir paddelten diese Strecke bei Pegel Lengries 130, km 248-231

Inhaltlich passt der folgende Abschnitt genau hierher. Im Verlauf der Woche war er allerdings mein absoluter Höhepunkt an den beiden letzten Tagen des Urlaubs: Die Oberste Isar, von Hinterautal nach Scharnitz, knapp unter der Quelle. In Scharnitz ruft man einen Taxibus, der uns und mit einem Anhänger die Boote zum Einstieg transportierte und mit aktuellen Infos versorgte.

Diesen Abschnitt paddelte ich mit der Gruppe um Mathias und fühlte mich gut begleitet und sicher. Die Schwierigkeit lag bei ww 2-3 und damit an meinem obersten Limit.

Landschaftlich ein Traum. Nachdem durch den G7-Gipfel einige andere Bäche nicht erreichbar waren fuhren wir den Abschnitt zweimal. Am ersten Tag von Hinterautal bis Camping Isarhorn, am Folgetag nochmal bis Scharnitz. Die Wiederholung tat mir gut, auch wenn ich dabei an einer Stufe geschwommen bin. In den beiden Katarakten fühlte ich mich beim zweiten Mal sicherer, fand gut die Linie und konnte mir die Landschaft anschauen. Einige angespülte Wände erforderten Konzentration, durch den guten Wasserstand strömte die Isar recht zackig um Ecken und über Steine. Die Strecke begann mit einem Geschlängel durch’s Kiesbett, bald kam der erste Katarakt, der fast gerade befahrbar war. Nach einigen Kurven und wenigen Kehrwassern begann die Schlucht. Hier gab es einen weiteren Katarakt, der mir schwerer vorkam als der erste und in dem ich sehr konsequent und aufmerksam lenken musste. Durch die beeindruckende Schlucht mit ihren hohen Felswänden hindurch wurde es leichter, endete dann an einer Stufe, in der man gut stützen musste, möchte man nicht schwimmen. Ich dagegen landete schnell im Kehrwasser und die netten Mitpaddler fingen meine Mamba wieder ein. Für mich folgte klassisches Flusswandern, wobei ich die schöne Schlucht in Ruhe genießen konnte. Am Ende musste ich noch das Ufer wechseln, was per Seil und Schwimmeinlage meine erste derartige Aktion war. Gut, mit erfahrenen Paddler unterwegs zu sein. Danke! Natürlich revanchierte ich mich nach der Tour mit einem Erfrischungsgetränk. Leichtere Schwälle und Kurven folgten bis Scharnitz. Dort stiegen wir am ersten Tag zur Pause aus und umtrugen ein Blockwurfwehr. Eine ordentliche Streckenbeschreibung kann man bei Mathias auf Kajaktour nachlesen, demnächst sicherlich auch aktualisiert. Die folgenden 10 Kilometer zogen sich. Einige Stufen und ein renaturiertes Wehr unterbrachen das Dahintreiben. An einer der Stufen saßen ein paar junge Polizisten. Kontrollieren wollten sie uns nicht, die Stimmung war locker und urlaubig. Ein Helicopter kam schnurgerade auf uns – das wirkte doch sehr bedrohlich. Am Ende paddelten wir kanalisiert aber, bis auf einige höhere Stufen, leicht durch Mittenwald und kamen nach einer langen Kurve endlich am Campingplatz an.

Wir paddelten die klassische Strecke Oberer Futterstadel – Scharnitz – Isarhorn, km 273,4-265-253,5, WW II u. II-III, Strecke 10+10 km.

Die Anfahrt nach Scharnitz war an beiden Tagen geprägt von Polizeikontrollen, Fahrzeugen und Parkverboten. Während der ganzen Woche wurde ich 5 mal sehr freundlich und korrekt kontrolliert, einmal inklusive Fahrzeugbesichtigung. Der Aufmarsch erschien enorm, die Einheimischen waren sehr genervt, Touristen blieben ihnen aus, der Mittenwalder Zeltplatz war an diesem langen Ferienwochenende quasi leer. Der Taxifahrer hatte keine einzige Wochenend-Vorbuchung, was für ihn eher ungewöhnlich war und natürlich große finanzielle Einbußen bedeutete. Dagegen konnten wir die Feierlichkeiten zu Maria Himmelfahrt ohne Einschränkungen in Scharnitz beobachten.

Letztes Jahr bin ich ja schon einmal die Ammer gepaddelt. Damals sehr unsicher und aufgeregt. Diesmal freute ich mich auf die schöne Schlucht. Wir begannen schon einige Kilometer oberhalb der Scheibum und stiegen bei Unterammergau ein. Bis Altenau paddelten wir auf knapp 5 Kilometern ww 1 mit 3 kleineren Abfällen. Es ging um viele Kurven, man musste auf Baumhindernisse achten und konnte ansonsten eine unspektakuläre grüne waldige Landschaft genießen. Wir paddelten km 176-171,5, ww 1-2, diese Strecke.

Oberhalb Kammerl kann man nicht befahren, wir setzten also um zur Scheibum. Ich schaute mir den Abschnitt an und entschied, bis zu einem Loch, das mir sehr unsympathisch vorkam, zu umtragen.

Durch den Schlitz ging es flott hindurch und schon begann der schwierige Abschnitt mit einigen Stufen und Walzen. Mit viel Konzentration kam ich gut hindurch und konnte mich auf den folgenden Kilometern am Schleierwasserfall und der schönen Schlucht freuen. Unter der Echelsbacher Brücke lagen zwei Bäume quer, die man aber gut umtragen konnte. Am Ende rutschten wir noch lustig das steile Wehr bei Rottenbuch hinunter. Wir paddelten Kammerl – Rottenbucher Brücke 11,7 km WW II (III) km 168,9 – km 157,2, Pegel Peißenberg 83, Durchfluss 13 cm. Die Flussbeschreibung gibt es wieder hier.

Ein spannender Tag ging am Naturfreundehaus Saulgrub zu Ende, wo wir essen und im Bussi bzw. Zelt schlafen konnten.

Zwei für mich ganz neue Flüsse sollten erkundet werden. Die Mangfall ist der Abfluss des Tegernsee, die Leitzach entsteht in Bayrischzell. Beide Flüsse sind sehr hübsch, haben Schwierigkeiten zwischen 1 und 2 und viele Stufen.

Die Mangfall beginnt gleich an der Maxlhütte Mühltal mit vielen vielen Stufen zwischen 20 und 80 Zentimetern. Meist sind sie gut fahrbar und gut einzusehen. Eine habe ich umtragen, die schräg verlief und viel Blubberwasser produzierte. Zwei Bäume lagen ungünstig im Bach, wären aber unterfahrbar gewesen. Das Umtragen ging überall leicht, da rechts ein kleiner Pfad verlief. Eine Kajakschule nutzt den Bach und bahnt dabei die notwendigen Fluchtwege. Nach etwa 3 Kilometern versperrt ein Wehr den Weg. Halbrechts ist es bei Normalwasserstand befahrbar, wenn auch holprig. Achtung auf eine etwaige Walze.

An einem rechts liegenden Forsthaus kann man Lamas (oder Alpackas?) anschauen. Nach etwa 7 Kilometern ändert die Mangfall ihre Fließrichtung und strebt wieder dem Süden zu. In dieser sehr langgezogenen Kurve sprudelt das Wasser noch einmal über größere und kleine Stufen und einen etwas längeren verblockten Abfall, den man bei Unsicherheit vorher anschauen sollte. Vor Unterreit befindet sich links ein guter Ausstieg mit Grillstelle 47.908770, 11.809858. Wir paddelten km 38-29, ww 1-2, diese Strecke. Die Mangfall ist ein kleiner Waldbach mit vielen Spielgelegenheiten und großem Spaßpotential für übende Anfänger.

Die Leitzach bekommt hier ihren Platz als letzter Fluss, der beschrieben wird. Sie war der hübscheste und romantischste der Flüsse dieser Woche. Nicht so spektakulär wie die Oberste Isar. Nicht so schwierig wie ein Katarakt. Nicht so verspielt wie die Mangfall. Am Einstieg konnten wir unter der Brücke am Sägewerk südlich von Point 47.716402, 11.937201 jede Menge Forellen und Saiblinge und neben der Brücke einen Strauch voller Gespinstmotten beobachten. Wir fuhren WW I u. II(+), km 31,5-22,7, diese Strecke.

Der obere Teil ist ein gemütlicher Wiesenbach. Einige kleinere und drei größere Stufen beschäftigten mich gut. Das Wehr Untermühle habe ich bei diesem niedrigen Wasser lieber umtragen, 3 von uns sind über die Fischtreppe hinunter gefahren. Geschrappt hat es darunter noch genug. Danach kam der schönste Teil des Flusses. Das Drachenthal: leicht verblockt, kurvig, zügig, hübsch. Noch ein paar Kilometer zum Genießen und schon waren wir am Wehr bei Wörnsmühl und die Fahrt war vorbei. Infos zum Fluss gibt es hier.

Eingestellt war ich auf eine entspannte Urlaubswoche auf Wanderflüssen. Da ich dann mit Mathias fahren konnte wurde eine spannende und fordernde Woche daraus.

Kilometer

Ein schöner Abschluss meines Wildwasser-Paddeljahres mit gut 800 Kilometern, meist auf wilderem Wasser, war das. Vielleicht gibt es noch ein paar bummelige Flachwassertage.

Denn im August geht es ins Sabbatjahr und die nächsten Paddelkilometer werden erst im Herbst in Thailand stattfinden.

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