Biki-Blog

14/8 Durance

Paddeln im Durance-Gebiet im Rahmen der Wildwasserwoche Baden-Württemberg

Eingetragen hatte ich mich für eine Gruppe der Schwierigkeit ww 1-2. Unser Trainer war ein erfahrener Paddler mit einer gehörigen Portion Humor und gutem Feingefühl für Anfängerprobleme.

Wir waren eine bunt gemischte Paddelgruppe: ein Anfänger mit einem (fast)-Wanderboot, ein Jungspund und 2 halbältere Damen.

Die ersten beiden Tage übten wir auf dem Guil. Ein hübscher Fluss mit nur wenigen Gemeinheiten: einer angeströmten Kurve, die einen einfangen kann und die Mündung in die Durance, bei der man die Einfädel-Technik können sollte.

Wir befuhren den letzten Abschnitt des Guil ab Pont du Simoust bis zur Mündung in die Durance 3,5 km WW II und weiter bis zur Slalomstrecke St. Clement 2,6 km I-II – III. Infos zur Strecke

Gefühlt die gesamte WWW-Gruppe befuhr am ersten Tag diese Strecke. Am Einstieg trauten wir uns an diesem Tag noch nicht, aktiv aus dem Kehrwasser zu fahren und paddelten einfach nur los. Am zweiten Tag übten wir hier nach Anleitung des Trainers im lila Boot schon Kehrwasserfahren unter der Brücke. Am letzten Tag hatte ich mit 2 Jugendlichen einen Heidenspaß, in den Wellen zu spielen.

Die Landschaft beeindruckt mit Felsformationen, einem schmalen Tal, einem künstlich angelegten Wasserfall und türkisgrünem Wasser. Ab und zu ein paar Stufen, einige Übung-Kehrwässer und immer wieder ruhigere Abschnitte, um bei Bedarf Schwimmer und Boote zu bergen. Für mich Anfängerin gab es viel zu gucken, viel zu üben und einige Stellen, um die Angst zu überwinden.

 

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An vier Tagen paddelten wir in verschiedenen Gruppenzusammensetzungen verschiedene Abschnitte auf der Durance. Zwischen Argentiere und Embrun kann man auf 2 Slalomstrecken üben und sich an der berühmten Welle Rabioux versuchen. Die Durance bleibt bei ww 1-2, die Slalomstrecken, die Welle und der Schwall unter der Eisenbrücke vor Embrun haben ww 3. Mit jeder Fahrt wurde ich sicherer und hatte mehr Freude an den Strecken. 50% meiner 2 Rabioux-Befahrungen waren erfolgreich – da bin ich ganz stolz drauf 🙂 Unterwegs findet man meist ein breites Tal  mit gelegentlichen Kehrwässern, ein paar Prallwänden und Verschneidungen. Im unteren Teil vor Embrun begeisterten mich hohe aber gerade Wellen. Anschauen sollte man sich den 3er-Schwall unter der Eisenbrücke vor Embrun.

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Rabioux: so geht’s gut 🙂

Rabioux – so geht’s nicht so gut

der Schwall unter der Eisenbrücke vor Embrun

 

An einem Tag fuhren wir zur oberen Ubaye. An einer der Brücken der D 902 stiegen wir ein (44°28’50.6″N 6°45’11.9″E, 44.480717, 6.753295) und paddelten bis Jausiers (44°25’12.7″N 6°44’20.1″E, 44.420183, 6.738902) Ausstieg links am Kinder- und Wasserpark Siguret. Man kann aber genauso einfach bis Barcelonette fahren.

Landschaftlich ist die Strecke superschön. Paddlerisch war es das Schwierigste, was wir gefahren sind. Das lag v.a. an einem längeren 3er-Schwall und den vielen nicht übersichtlichen Kurven. Der Tag hat unheimlich Spaß gemacht, auch die lange Anfahrt über den Col de Var hat mich nicht gestört.

 

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Fazit: viel gelernt, mit netten Leuten gepaddelt, tolle Flüsse kennen gelernt, mein Paddeljahr damit quasi abgeschlossen, Ängste überwunden und Grenzen akzeptiert.

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