Biki-Blog

25. November 2016

Fahrerinnenflucht

Filed under: Alltag,Fahrrad — bikibike @ 01:46

Auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad hat mir heute eine Autofahrerin die Vorfahrt genommen und mich abgedrängt. Bei der Wahl, von ihrem Auto umgenietet zu werden oder in den Graben zu kullern habe ich mich für Letzteres entschieden. Gute Wahl: außer blauen Flecken, verdrehtem Knie und komplett versauten Klamotten ist nichts passiert.

Die Fahrerin schaute mich noch mit großen erschrockenen Augen an – und fuhr weiter. W.T.F.!

Was geht in so jemandem vor? Ist die Angst vor den Konsequenzen so groß, dass man in Kauf nimmt, der Verletzte bleibt allein im Graben liegen?

Als ich mich dann eine Weile benommen im Graben herumlümmelte und mein Rad halb am Straßenrand lag fuhren sicher 15 weitere Fahrzeuge vorbei.

Ein junger Typ wendete und kam zurück, um zu helfen. Danke!

 

 

2. November 2016

Rossmühle an der Saale

Filed under: Fahrrad,Kajak,Uncategorized — bikibike @ 14:09

Das erste Mal war ich bei einem Treffen des Outdoorseitenforums. Am Samstag nutzte ich die Gelegenheit, in den Tälern des Mains und der Saale zu radeln. Am Nachmittag machte ich mich auf den kleinen Fußweg zum Wasserfall Tretstein. Er liegt ganz romantisch im Tal des Eidenbachs. Drumherum die bunten Blätter, das kleine Bächlein plätschert bergab und jede Menge Pilze zum Anschauen – hier kann man einen Nachmittag verbringen.

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Unser Camp. Ultra light geht anders 🙂

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Am Sonntag paddelte ich mit StepByStep die Saale hinunter. Wir starteten spät, für eine Turbine war am Vormittag das Wasser abgestellt und die Saale lag fast trocken.

Dann aber rauschte es wieder los und wir konnten uns auf den Weg machen. Uns begleiteten reichlich Eisvögel, Reiher und Enten. Ein Biber zeigte uns per Kellenschlag, wer hier der Chef ist.

Leider kommt meine Kamera mit Gegenlicht nicht mehr zurecht. Das war eine schwache Leistung der Nikon 😦

Am freien Montag bummelte ich nach spätem Start durch den Odenwald nach Hause. Miltenberg überraschte mich mit vielen amerikanischen Touristen, ich verzog mich schnell wieder aus der schönen Altstadt. Beschaulich wurde es auf dem Katzenbuckel. Ich genieße immer sehr, hier zu sein und der Sonne mit Blick auf den Königstuhl beim Verschwinden zuzuschauen.

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11. Mai 2016

Höchstgeschwindigkeit des Haibike

Filed under: Fahrrad — bikibike @ 22:56

Mein Ebike ist zwar flott, aber hier unterstellt mir das Intuvia-Steuergerät wohl ein bisschen viel Mut:

12. Mai 2015

Radtour Dietfurter Mühle – Beuron und zurück

Filed under: Fahrrad — bikibike @ 14:19

Bei schönstem Sonnenwetter machte ich mich auf, eine Nachmittagstour im oberen Donautal zu radeln. Zunächst flussaufwärts und nach einer Kaffeepause zurück zur Dietfurter Mühle. Die beeindruckenden Kalksteinfelsen wirkten zusammen mit der Sonne, vielen blühenden Obstbäumen und den gelbblühenden Löwenzahnwiesen umwerfend schön. Meine Pause machte ich an einer plätschernden Quelle, der Weg war immer angenehm befahrbar und das Café Härtl in Beuron verwöhnte mit gutem Kaffee und netter Unterhaltung.

Fazit: wunderbarer Sonnentag in genialer Natur.

5. Mai 2015

Nagoldradweg Nagold – Pforzheim

Filed under: Fahrrad — bikibike @ 18:49

Nach unserer Paddeltour auf der Enz durfte es nun ein bisschen mehr Bewegung für die Beine sein.

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Wir schliefen im Bussi sehr erholsam oberhalb von Vaihingen, fuhren morgens zum Pforzheimer Bahnhof und zuckelten mit dem Regio das Nagoldtal hinauf bis Nagold. Oberhalb soll der Radweg weniger ansprechend und weniger komfortabel zu fahren sein. Die 60 km bis Pforzheim würden uns aber für diesen Tag auch ausreichen.

Am Ende waren wir wenig angestrengt, dafür patschnass von innen wie von außen, waren froh, angekommen zu sein und hatten jede Menge „Grün“ optisch inhaliert.

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Der Weg war bis auf ein kleines Stück sehr gut asphaltiert, es gab Raststellen, Biergärten und Bänke. Die Steigungen waren minimal und bei diesem Wetter sonst kaum jemand unterwegs. Auffällig: Die wenigen Radler unterwegs grüßten, solange es regnete. Danach trafen wir nur noch Rennfahrer, die grüßen eh nie.

In Nagold stiegen wir mitten in einer Regenwolke aus dem Zug und zogen erstmal alles isolierende und wasserdichte Equipment an. Missmutig rollten wir hinunter zum Fluss. Ab da wurde es schon netter: guter Weg, gute Ausschilderung, hübscher Bach, jede Menge Natur. Und so ging es erstmal im strömenden Regen weiter, der aber zum Glück langsam nachließ.

In irgendeinem Dorf wurde mir eine Bordsteinkante zum Verhängnis. Nass und glitschig, ich hab mich auf das Abbiegen konzentriert und flutsch, rutschte das Rad weg. Der Klassiker. In Gedanken nur bei den Gelenken drehte ich mich elegant, traf mit der Schulter zuerst auf und rollte mich gekonnt ab. Ähem. Sah wohl gar nicht so spektakulär aus. Schnell war ich auch nicht. Also nix groß passiert: aufstehen, das Krönchen richten, die Außenbereiche abklopfen, blaue Flecken erwarten, fertig.

Mitten auf dem Weg entdeckte ich plötzlich einen wunderhübschen Feuersalamander, genauer die Unterart Salamandra salamandra ssp. terrestris. Wow! Er bewegte sich nicht. Da hier gelegentlich Autos fuhren wollte ich ihn gerne dazu bringen, an den Rand zu laufen. Gaaaaanz langsam stapfte er vorwärts. Und dann wieder zurück. Hm. Am Ende hielt ich ihm ein Plastikschild hin, er stieg darauf und ich setzte ihn einige Meter in der Wiese ab. Gestresst wirkte er nicht. Weder ging er in Abwehrhaltung noch verspritzte er sein Gift.

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Wir radelten durch eine wirklich schöne Gegend: Fachwerkhäuser, kleine Dörfchen, Seitenbäche, kleine Brücken und jede Menge Wald und Wiesen. Neben uns immer die Nagold, die ich interessiert mit Paddleraugen betrachtete.

Hier könnte man heute prima paddeln. Dieser Abschnitt fehlt mir noch und kommt auf die Liste der offenen Rechnungen. Von Hirsau bis Weißenstein sind wir schon gepaddelt.

In Calw konnten wir unter dem Dach eines Eiscafés Pause machen, ab hier tat mir dann doch mehr weh – das Adrenalin hatte nachgelassen.

Und gerade in Hirsau verlässt uns der Regen, wir genießen den schönen Kurpark und den Natur-Spielplatz und entledigen uns voller Optimismus der nassen Klamotten. Nun in Jeans ist es sooo schön zu fahren. Die sind bald auch trocken gepustet und ich fühle mich endlich wie im Frühling. Trotz der abfallenden Höhenmeter wird beim Radeln halt schon Feuchtigkeit produziert, die nun endlich raus kann.

Nun können wir ungenervt die Gegend beschauen und halten immer mal wieder kurz. Am Wehr in Unterreichenbach wird immer noch gebaut. Momentan sieht es so aus:

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Wegen des hohen Wasserstandes ist das Schott geöffnet. Ein geplanter Weg für kleine Boote ist nicht zu erkennen.

Auf der zweiten Weghälfte begegneten uns Vogelfamilien, jede Menge Weinbergschnecken, diverse künstlerische Tiere und Figuren, ein spektakuläres Baumhaus. In Weißenstein begann es wieder zu regnen, wir mussten uns für die letzten 6 Kilometer wirklich nochmal anziehen. Dann trafen wir in Pforzheim auch schon auf die Enz, in die die Nagold mündet.

Fahrräder verladen, in Bietigheim die Boote abholen, zwischendurch was Schnelles zu futtern und ab auf die Autobahn, um zu Hause die Boote abzuladen und den ganzen Krempel wieder auszupacken und aufzuhängen. Wenn das Drumrum nicht wäre wären Ausflüge viel entspannter 🙂

4. Mai 2015

südlicher Spessart – Hafenlohrtal

Filed under: Fahrrad — bikibike @ 11:39
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Gestartet bin ich in Marktheidenfeld. Ganz kurz auf der B8, dann über lang ansteigende Feld- und Waldwege nach Norden ging es höher und höher in den Fürstlich Löwensteinschen Park. Also, es war eher Wald. Schöner Wald. Und weiter ansteigender Wald: Sylvanhütte – Weihersgrund, immer am plätschernden Bächlein entlang. Die Wege fuhren sich gut und irgendwann war ich wirklich oben auf dem Hohen Knuck, 539 m. Nach einem Picknick rollte ich auf der Nordseite wieder hinunter. Hier traf ich eine ältere Dame auf ihrem Rad. Auch mit einem E-bike und mit strahlenden Augen. Ich war neugierig und sprach sie an. Es war mir auch lieb, mich über die Route zu versichern. Über 80 ist sie, ihr Mann ist nicht mehr ganz so fit und so fährt sie jeden Tag allein in den Wald. Meistens sammelt sie ein paar Zapfen für den Ofen. Oder setzt sich in die Sonne. Die Sorgen ihrer Nachbarinnen kann sie nicht verstehen: was soll schon passieren in diesem schönen Wald? Eben. Nach einem längeren Tratsch wünschten wir uns einen schönen Tag und fuhren in entgegengesetzten Richtungen weiter. Gesehen hab ich an dem ganzen Tag 3 Füchse, mehrere Raubvögel, ein Reh.

Richtung Lichtenau ging es wieder hinunter ins Tal. Ins Tal der Hafenlohr. Hier in dieser Gegend hab ich das Mopedfahren gelernt. Vom Nordwesten des Spessarts in den Südosten zum Gasthaus im Hochspessart, im Kringel wieder zurück, letzter Kaffeestopp war beim Engländer.

Diesmal lande ich im sehr sympathischen Kaffee/Pension Hoher Knuck. Im gemütlichen Garten suche ich mir ein sonniges Plätzchen und lass mich mit Kaffee und isotonischem Hopfengetränk verwöhnen. Hier könnte ich bleiben. Ein Bett wäre auch noch frei. Aber ich bin für den Abend verabredet und so breche ich gegen 17.00 Uhr auf, um das idyllische Hafenlohrtal hinunter zu rollen. Aus dem Rollen wird stetes Treten. Komisch, es geht gar nicht nur bergab.

Im Tal zeigen sich die Folgen des letzten Sturms. Jede Menge Holz liegt herum, ist schon gestapelt oder die Forsttrecker stehen im Wald. Die Hafenlohr schlängelt sich durch das sonnendurchflutete Tal, sieht toll aus! Schlüsselblumen, Buschwindrößchen, Hahnenfuß, Leberblümchen, Huflattich. Es gibt viel zu sehen.

Irgendwann treffe ich auf den Main, fahre an ihm weiter nach Westen und rolle mit deutlich geleertem Akku rein nach Marktheidenfeld.

21. März 2015

2 Paddeltage auf dem Bodensee

Filed under: Fahrrad,Kajak — bikibike @ 21:41

Bei der Suche nach einem leichten und guten Faltboot stieß ich auf eine Annonce aus Uhldingen am Bodensee. Verkauft werden sollte ein Pakboat XT 15. Ein schneller Einer mit 18 kg, den ich aber noch gar nicht kannte. Eigentlich suchte ich nach einem Quest, aber das XT ist mindestens genau so gut. Kurze Absprache und ich machte mich auf zu einer Probefahrt. Ich bekam das Boot und genug Zeit und paddelte eine nette Mittagsrunde um die Pfahlbauten herum. Auf den etwa 20 Kilometern gab es leichte Wellen von den Fischerbooten, Gegen- und Rückenwind und Ziel- und Wendemanöver zwischen den Pfahlbauten zu erproben. Alles passte. Das Boot war gekauft.

Am Nachmittag umrundete ich Reichenau mit dem Fahrrad auf kleine Wegen und genoss einen traumhaften Sonnenuntergang hinterm See. Dabei konnte ich Brachvögel und einen sehr entspannten Reiher beobachten. Leider gab es nirgends einen Kaffee, die Insel lag noch im Winterschlaf.

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Abends gab es in Konstanz ein interessantes Treffen mit ein paar Mopedfahrern aus dem Karawaneforum. Schön, mal die Gesichter hinter einigen Nicknames persönlich kennen zu lernen. Sogar ein weiterer Mod war dabei 🙂 Beim Kanuverein Konstanz schlief ich prima im Bussi und startete am Morgen nach dem Frühstück ausgeruht und erwartungsvoll Richtung Untersee. Schon entlang des Wollmatinger Ried machte es Spaß, den frühlingsfühlenden Vögeln zuzuschauen. Die Haubentaucher sind sooo hübsch!

Flach über dem Grund ging es weiter bis zur Insel Reichenau. Rum um’s Bermudadreick ganz ohne Wind, hinüber zum Hörnli und nach Radolfzell für einen Kaffee paddelte ich ohne Bootsverkehr. Oft gleitete das Faltboot durch die spiegelglatte Wasserfläche. Ein Traum, so allein auf dem großen leeren See! Noch fuhren keine Ausflugsfähren und die Kälte hielt auch die Segler, Surfer und Sportbootfahrer zu Hause. Ein paar Fischerboote lagen ruhig herum, einem Haubentaucher konnte ich beim Fangen und Verspeisen eines Fisches direkt zuschauen. In Allensbach im Seecafé füllte ich meinen Bauch, lecker war es leider nicht. Zurück durch den Bruckgraben paddelte ich den Rhein „bergauf“ zurück nach Konstanz. Das wurde dann doch anstrengend. Es wurde schon wieder duster, die Strömung drückte und ich war froh, als ich die Konstanzer Brücke näher kommen sah.

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Im Cote d‘ Azur gab es ein schnelles Belohnungsgetränk und ’ne Pommes. Dann verladen, umziehen und ab auf die BAB nach Hause. Bei Tübingen noch ein kurzes Treffen mit Axel, zum Glück ging es dann ohne Stockungen um Stuttgart herum bis nach Hause.

Heute habe ich das XT zur Übung auf- und abgebaut, Schwachstellen identifiziert, Pläne zur Lösung geschmiedet. Die Sitzbefestigungen reißen leider die unteren beiden Luftschläuche auf. Die müssen also geflickt und geschützt werden. Und die Bootshaut hat an einigen Kontaktstellen zu den Spanten bereits gelitten. Alles problemlos behebbar.

Ich freue mich sehr auf die erste lange Fahrt mit dem schönen Faltboot 🙂

8. Februar 2015

Bericht vom Sommerurlaub 2014 fertig

Filed under: Auto,Fahrrad,Hüft-TEP,Moped — bikibike @ 17:06

Moped, Bussi und Fahrräder waren in der Provence dabei. Endlich ist es geschafft: der Reisebericht „Einmal quer durch die Provence“ ist online.

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6. Januar 2015

Neustart – 3 aktive Wintertage

Filed under: Fahrrad,Hüft-TEP,Kajak — bikibike @ 22:38

Kurzer Abriss zu den letzten Wochen: viel geübt – viel erreicht – viel gelaufen – eine geniale gaaaanz vorsichtige Canadier-Donau-Tour – 2 Wochen Wanderurlaub auf einer warmen Insel – vorsichtige Fahrradtouren – verschneite Weihnachtstage – gemütliches Sofafaulenzen – …

Nun sind meine 3 Monate Schonzeit vorbei. Die Gefahr, dass die Hüfte rausspringt sollte vorbei sein. Ich darf im Prinzip wieder alle Bewegungen machen. Da ich alles kann mach ich das auch.

Vorbei ist damit auch das Paddelverbot.

In den letzten 3 Tagen konnte ich das tolle Winterwetter komplett nutzen und war einen Tag zu Fuß, einen per Fahrrad und einen im Boot unterwegs. Zurück im Leben 🙂

Tag 1

Eigentlich wollten wir am Sonntag schon paddeln. Der Pegel der Flüsse stand leider für uns zu hoch. Die Jagst stand auf den Wiesen, ein einsamer Reiher zog den Kopf ein. 2 Silberreiher konnte ich lange beobachten und ein paar Gänsesäger paddelten herum. Hier und da lugte der Frühling schon durch.

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Meine Alternative war eine kleine Wandertour rund um mein Dorf durch die weiße Winterlandschaft. Sehr anstrengend und muskelkaterig aber geschafft. Zum Glück erholen sich die  Muskeln trotz langer Vernachlässigung schnell und am nächsten Morgen ist meist mit ein paar Bewegungen weder alles ok.

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Tag 2

Der nächste Tag führte mich mit dem Rad den Neckartalradweg entlang. Zwischen Mosbach und Neckargerach waren über den Winter wohl etliche Hangabrutsche wegzuräumen, es lagen einige Bäume quer und der Weg war nach dem kurzen Hochwasser zum Teil noch überflutet. Spannend also und viel zu gucken. Die vielen Wasservögel in den großen Pfützen freute es. Zurück nach Mosbach fuhr ich „über’n Berg“ und ließ den Nachmittag beim Tee im Park ausklingen.

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Wie schön, dass ich so ein tolles Auto habe, in das Rad und Boot einfach reingeschoben werden, Klappe zu, fertig.

Tag 3

Heute nun fand das traditionelle 3-Königs-Paddeln des Hohenloher Kanuvereins statt. Vor einem Jahr war ich das erste Mal dabei und diese Truppe hat Schuld, dass ich heute nicht mehr Gummiboot sondern ein richtiges Kajak fahre. Danke 🙂 Das Jubiläum musste natürlich nach der Fahrt prickelnd begossen werden.

Die Tour auf der Jagst, ab Mulfingen bei Pegel Dörzbach 100cm, war gemütlich. Kehrwässer gab es nicht so viele, Spielstellen auch nicht. Dafür mussten wir kein Wehr umtragen. Viel zu schnell kamen wir an der Kapelle St. Wendel zum Stein an, begossen die Fahrt und begaben uns zum Essen nach Hohebach. Sehr zu empfehlen: das Gasthaus im verborgenen Winkel. Lecker und gemütlich.

Und was gab es zu erleben? Die Gänsesäger waren noch da, ein Reiher ebenfalls. Kunstvoll vereiste Äste hingen ins Wasser, BiberAchimspuren natürlich, 2 spekkkktakuläre Wehr-Be- und Umfahrungen, wunderbare Wechsel zwischen Licht und Schatten, eine braune aber gutmütige Jagst, einen vereisten Wasserfall, einen vermoosten Schleierwasserfall ohne Eis, interessante Eis-Blattverzierungen und die goldige Kapelle St. Wendel. Noch keine Schneeglöckchen, aber bestimmt kommen die bald. Den Abend beschloss ein grandioser Sonnenuntergang mit tollen Farben über dem Jagsttal und den Hügeln drumherum.

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Schön war’s!

5. Mai 2014

Sonnenausflug ins Neckartal und in den Odenwald

Filed under: Fahrrad — bikibike @ 18:00

Was kann man unternehmen, wenn man nicht reden, nicht laufen, sich nicht anstrengen kann?

  • Man fährt mit dem Bussi ins Neckartal.
  • Rollt mit dem e-bike das Neckartal bergab und freut sich an den vielen Stellen voll blühenden Bärlauchs.
  • Genießt einen Kaffee und Pralinen in Eberbach.
  • Lässt sich mit dem Bus nach Mudau bringen.
  • Rollt die Wanderbahn hinunter.
  • Genießt die Sonnenterrasse des Café Gmütlich in Fahrenbach bei Erdbeerkuchen.
  • Lässt sich vom Bussi das Neckartal wieder hinauf fahren.
  • Sinkt geschafft auf’s Sofa.

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