Biki-Blog

5. Mai 2015

Enz von Vaihingen nach Bietigheim

Filed under: Kajak — bikibike @ 14:20
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Eine quasi uralte Verabredung wollte endlich eingelöst werden. Die liebe Auch-Bloggerin Momoseven war eingeladen, mit uns den ruhigen Enzabschnitt ab Vaihingen zu paddeln. Mit 3 Wanderbooten auf dem Dach trafen wir uns am Ausstieg beim Kanuverein Bietigheim, luden Mone ein und fuhren nach Vaihingen. Am Einstieg am Bad sortierten wir in großem Gewusel die Ausrüstung, versorgten Mone mit allem was man im und am Boot so braucht. Mit einer ersten Einführung ging es auf den Fluss. Ruhig und gemütlich floss die Enz trotz ihres ansehnlichen Pegels von 1,60. Das Wasser war trüb, die Natur drumherum quietschgrün, am Ufer tummelte sich jede Menge gefiedertes Leben. Häufig sahen wir begleitete Jungvögel, die uns immer ignorierten. Zum Schloss schoss dann auch ein Eisvogel vor uns her.

Das Wetter hielt durch, es regnete nicht. Sogar die Sonne lugte mal durch.

3 Umtragungen mussten bewältigt werden. Zu dritt konnten wir uns gut gegenseitig helfen, machten immer wieder Pause und nahmen uns viel Zeit. Mone wurde sicherer und wir konnten die Fahrt genießen. Nach Oberriexingen strömte es deutlich. Ein kleiner Fahrfehler brachten Mone zu nah an die Bäume. Der erste -eher ungefährliche- ließ sie durchrutschen, den zweiten wirklich gefährlichen Baum umschiffte sie mit vehementen Rückwärts-Paddelschlägen zum Glück geradeso. Ich konnte aufatmen und mir wurde wieder bewusst, wie schnell es schief gehen könnte. Unsere Begleitung war den ganzen Tag eher dicht und überlegt, einer von uns immer sehr nah an Mones Boot. Trotzdem wäre es an genau dieser Stelle schwierig geworden, mein langes Schiff das Stückchen gegen die Strömung zu bringen, um zu helfen. Der Schatz, der den Rücken sicherte, war in dem Moment noch am Einstieg, 100 m aufwärts.

Der letzte Einstieg, an der Rommelsmühle, war eine Herausforderung. Direkt vor uns lag eine abgesteckte Slalomstrecke, man musste halbwegs konsequent direkt in die Strömung fahren und sich dann mitnehmen lassen ohne die Steine zu treffen. Für eine Anfängerin nicht so ohne. Aber Mone meisterte auch das locker. Dann waren wir auch schon in Bietigheim und packten unsere Sachen.

Ich fuhr nach der Bodensee-Testfahrt die erste richtige Tour mit dem neuen Pakboat. Es muss noch getrimmt werden, fährt sich aber toll, ist wendiger als ich dachte und wirklich schnell. Und ich sitze sooo gut darin. Es hat auch schön Zubehör bekommen. Aber das darf ich erst am Mittwoch erzählen 🙂

Die Boote konnten wir netterweise beim Verein lassen, um den Sonntag auf dem Rad zu verbringen. Ganz lieben Dank an die Bietigheimer Paddler. Unkompliziert konnten wir dort parken, landen, Boote lagern und am Ende sogar unter das Dach fahren damit wir nicht im Regen aufladen mussten.

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Fränkische Saale von Rossmühle bis Mündung Main: Gemünden

Filed under: Kajak — bikibike @ 14:09
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Bruno vom KC Wertheim lud mich ein, mit ihnen ein Stück Saale zu paddeln. Auf diesem Flüsschen im südlichen Spessart war ich noch nie. Gerne sagte ich zu. Ein passendes Boot hatte ich nicht dabei, bekam also einen T-Canyon ausgeliehen. Er hieß Pink Panther, sah genau so aus und brachte mich problemlos hinunter.

Wir waren ein bunter Haufen: Bruno mit Frau im Zweier, G. auch im T-Canyon, der immer per Klippenstart ins Wasser gelassen wurde, A. im Canadier, M. im großvolumigen Wandereiner.

Wir starteten unterhalb der Roßmühle, einem schönen Campingplatz im Fränkischen. 4 Wehre lagen auf unserem Weg. Befahrbar wären sie alle, erlaubt ist es leider nicht immer. Warum sie gesperrt sind weiß ich nicht. Naturschutz oder Freizeitpaddlerschutz? Wenn wir durften sind wir hinunter gefahren, was für mich inzwischen ein spritziges Vergnügen ist.

Picknickpause gab es natürlich auch und ich zog mein Boot nochmal hinauf, um die Stufe dort nochmal zu fahren. Während des Paddelns blieb es trocken, im Moment der Ankunft begannen es zu tröpfeln. Passt. Wir beendeten die Fahrt in Gemünden am schön gelegenen Kanuverein. Während die Autos geholt wurde konnten wir in der nahen Innenstadt einen Schauer aussitzen und einen Kaffee trinken. Schön war’s!

Jetzt bin ich neugierig geworden, auch den Rest der Fränkischen Saale zu befahren. Start in Neustadt würde sich anbieten. Mal sehen, wann es diese -bereits durchgeplante- Idee in den Kalender schafft.

auf dem Main von Marktheidenfeld nach Wertheim

Filed under: Kajak — bikibike @ 11:43
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Mit den unterfränkischen Kanuten fuhr ich mein erstes Stück Main. Gespannt war ich, wie die Schleusen funktionieren und ob man auch umtragen kann. Der Main ist prima geeignet, um allein ein paar Tage mit dem Kajak zu wandern. Alles ist unkompliziert, die Schleusen arbeiten elektrisch und das Umtragen ist möglich aber nicht leicht. Also alles gut.

Mein persönliches Highlight war es, eine Bekannte aus dem Donautal zu treffen. Das hat mich so sehr gefreut! Wir fuhren dann kurzentschlossen im Zweier, konnten gemütlich quatschen und hatten einen schönen sonnigen Tag.

Mittendrin strömte die ganze Horde auf einen Rastplatz und verputzte das mitgebrachte Picknick. Abends gab es gutes Essen im netten aber lauten Ochsen in Wertheim.

Ruhig und gepflegt übernachten konnte ich wie einige andere im Bussi auf dem Campingplatz beim Kanuverein Wertheim.

2. Februar 2015

neue Seiten im Bikiblog

Filed under: Uncategorized — bikibike @ 23:36
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Ich hänge immer mal wieder mit den Reiseberichten nach. Jetzt hab ich mal wieder ein bisschen aufgeholt und kann folgende neue Seiten zum Lesen empfehlen:

Ligurien und Piemont im Sommer 2013 – Schwerpunkt waren 3 Wochen Endurofahren in Ligurien, der Provence, im Piemont und über die Alpen. Dazu kamen eine kleine Kajaktour in Venedig und das Wandern und Urlauben in den Dolomiten.

Hamburg im Februar 2014 – eine Winterreise mit Kajak und Fahrrad

Verdon mit Kajak und Fahrrad im Sommer 2014 – 2 Wochen lang erkundete ich die Region um den Lac de Sainte-Croix

Viel Spaß!

womit alles begann

Filed under: Kajak — bikibike @ 23:29
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Seit 2011 fahren wir Kajak. Schuld ist die Jagst. Und mein Mann, der mir im Mai 2011 eine Tour darauf zum Geburtstag schenkte. Im Sommer 2011 paddelten wir schon um den unteren Bodensee. Und im Herbst hatten wir jeder unser eigenes Kajak…

Hier ist der alte Bericht dieser allerersten gemeinsamen Tour. Das erste Mal veröffentlicht am 8 Mai 2011.

Zum Geburtstag bekam ich ein ganz besonderen Tag geschenkt: eine Kanutour auf der Jagst.

Kanus und Transport buchten wir bei Kanu&Bike. Alles war gut organisiert, nur unsere Strecke mussten wir wegen des geringen Wasserpegels um 4 km verkürzen. Treffpunkt war am Kloster Schöntal. Dann wurden wir und die Kanus nach Krautheim gebracht. Kurze Einführung und schon ging es los.

Bis zur Mittagspause genossen wir eine gemütliche, aber an flachen Stücken oder kleinen „Stromschnellen“ spannende Fahrt. Dann hab ich den Foto ausgepackt und ein paar Eindrücke festgehalten.

Wieder war es ein Tag mit schönen Tierbegegnungen. Schon beim Einstieg wurden wir von  einem Schwanenpaar begrüßt. Etliche Wald- und Wasservögel zwitscherten um uns herum.

Hier schwamm eine Wasserratte oder sowas Ähnliches vor uns davon. Erwischt hab ich sie leider nicht.

Dieser Reiher floh immer wieder vor uns. Alle 10 Minuten stand er wieder vor uns im Wasser. Es tat uns wirklich leid, ihn immer wieder aufzuscheuchen. Aber natürlich war es auch unheimlich schön, diesen eleganten Vogel stehen und fliegen zu sehen.

Nach vielen vergeblichen Versuchen hab ich ihn dann wirklich auf’s Bild bekommen.

Und seinen Abflug gefilmt

Weiter ging es auf dem ruhigen Fluß. Wir sahen einige schwimmende Fische, allerdings auch einen toten.

Besonders mag ich die kleinen schnellen Bachstelzen. Wenn Ihr genau hinschaut entdeckt Ihr sie auf dem Ast.

Am Nachmittag kam das Kloster Schöntal in Sicht.

Immer wieder hatten wir einzelne Enten und Entenpaare gesehen. Hier konnten wir nun das erste Mal eine kleine Entenfamilie beobachten.

Durch den Zoom sind es keine guten Bilder, aber näher ran wollten wir nicht fahren.

Hier hört man toll die Ruftöne der Küken und der Mama.

Den ganzen Tag hatten wir strahlende Sonne und waren froh, dass wir immer wieder im Schatten fahren konnten. Festgestellt haben wir, dass die 16 km für uns ziemlich wenig waren. Für’s nächste Mal können wir uns gut 10 km mehr vornehmen. Und ein nächstes Mal gibt es bestimmt: Kocher, Neckar, Wiesent oder ins Französische…

Die Stille auf dem Wasser, die nur von den vielen vielen zwitschernden Vögeln unterbrochen wird, die Abwechslung durch kleine Wildwassereinlagen ;-), die klare Luft und die mäßige körperliche Anstrengung macht so eine Fahrt zu einem perfekten Freizeitvergnügen.

Ein richtig schöner Geburtstagstag war das 🙂

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