Biki-Blog

13. April 2015

Schwarzer Regen von unten

Filed under: Kajak — bikibike @ 21:50

Nein, es hat nicht schwarz aus den Wolken geregnet. Wir sind auf dem Schwarzen Regen herumgepaddelt. Aus dem Bayrischen Wald heraus schlängelt sich der Fluss Regen durch die Berge. Er kommt aus dem Böhmerwald. Aus Großem und Kleinen Regen entsteht der Schwarze Regen. Zusammen mit dem Weißen Regen wird er später zum Regen. Verwirrt? Dann könnt ihr hier nochmal nachlesen. Auf dem Regen kann man mehrere Tage wanderpaddeln. Auf dem Schwarzen Regen geht es ein bisschen wilder zu.

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Am Einstieg in Regen traf ich mich mit dem Nürnberger Kanuverein. Auf ihrer Website habe ich sie als Paddelpartner für dieses Wochenende gefunden und war nun gespannt, mit wem ich da den Tag verbringen würde. Wegen des Wildunfalls kam ich knapp pünktlich, ungefrühstückt, ohne Kaffee und ein bisschen durch den Wind an. Umziehen, Boot ausladen, Autos umsetzen. Alles zum Glück schon Routine. Das erste Hallo war nett und so wurden es fröhliche 2 Tage.

Schön, euch getroffen zu haben! Ich freu mich schon sehr auf Tams!

Ab Regen bummelte der Fluss mit Pegel 87 / Sägmühle ein uriges Waldtal hinunter. Jedes Kehrwasser hinter den dicken Steinen wurde genutzt, so langsam wackelten wir uns ein.

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Am Ausstieg Auerkiel machten wir Picknick, meine Hektik hatte sich gelegt und ich konnte endlich etwas essen. Kurz danach begann das Bärenloch. Mehr Steine, mehr Schwälle, mehr Tempo. Lustig spielten wir „Steinchen wechsle dich“ und rummsten immer wieder gegen knapp unter Wasser liegende Blöcke. Am Ende trafen wir uns aber immer wieder im Kehrwasser.

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Am Wehr Teisnach treidelten wir einen Teil der langen Umtragung, nahmen dann die Boote huckepack und liefen hinunter zum Einstieg an der Papierfabrik. Im Überlauf findet sich kaum Wasser. Kurz hinter dem Wehr standen unsere Autos, Kaffee und Tiramisu riefen schon. 20 naturnahe Kilometer lagen hinter uns. Biber, Gänsesäger und jede Menge Bachstelzen begleiteten uns.

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Am zweiten Tag stiegen wir oberhalb des Bärenloches in Oberauerkiel ein, um noch einmal das Steinchen-wechsle-dich-Spiel zu spielen. Da schimmerten doch Farbpunkte von den Unterwassersteinen durch – oder? Ist da wohl gestern hier und da ein Boot entlang geschruppt?

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Diese Slalomtechnk möchte ich mir gerne abschauen. Vielleicht knall ich dann nicht immer so ins Kehrwasser und gegenüber wieder hinaus:

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Wieder umtreidelten und umtrugen wir die Papierfabrik, fuhren danach aber weiter.

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Unter dem Gumpenrieder Wehr suchten wir zwischen den Blöcken das Wasser. Der Wasserstand war hier offensichtlich schon mal deutlich höher.

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Nach einigen kleineren Schwällen kamen wir zum Altriegel, dem Gumpenrieder Schwall. Über nette hohe Wellen hüpften wir hinunter und wurden prima nassgespritzt.

Danach floss der Regen ruhig und breit strömend dahin bis wir am frühen Abend an der Schnitzmühle ankamen und uns sehr über die interessante Speisekarte freuten: Thai und Bay – da findet jeder etwas Leckeres.

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2 Kommentare »

  1. Sehr cool 🙂

    Kommentar von Funny — 14. April 2015 @ 13:34 | Antwort


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