Biki-Blog

18. Juli 2014

Ammer – ein Traumtag

Filed under: Kajak — bikibike @ 14:01

Einen ganz besonderen Paddeltag erlebte ich auf der Ammer. Nie hätte ich gedacht, dass ich in dieser dieses Jahr paddeln würde. Gelesen hatte ich schon ein paarmal von ihrer beeindruckenden Schönheit. Die Ammer hat oft zu wenig Wasser und ist reglementiert. Pegel, Anforderungen und Zeitfenster passten per Zufall und Peters Idee,  das zu nutzen überraschte mich schon. Wir ließen uns die Entscheidung, tatsächlich einzusteigen offen bis wir uns den Einstieg und die Schlüsselstelle angeschaut hatten. Ich empfand die Strömung und den Tag als perfekt und so konnte ich schon in diesem Jahr bei Pegel 80 und 13 m3 Durchfluss einen wunderschönen naturbelassenen Wildbach fahren. Schmal, sehr kurvig und die Ufer voller Bäume bot er Natur pur. 3 schwierige Stellen umtrug ich, kenterte aus Langsamkeit in einer unerwarteten Walze, die mich fraß und genoss ansonsten eine tiefe Schlucht mit deutlichem Höhenunterschied. Die tröpfelnden und plätschernden Schleierwasserfälle, das farbige Konglomeratgestein, eine rasante Abfahrt über die Bootsrutsche eines Wehres und die Durchfahrt unter der 76 m hohen Echelsbacher Brücke machten den Tag perfekt. Und das alles bei Sonnenschein, der auch die untersten Schluchtwinkel erreichte.

Begleitet von diesem sehr erfahrenen Paddler gab es weder gefährliche noch Paniksituationen. Gute Absprache, Vertrauen und langsames vorausschauendes Fahren vermitteln eben Sicherheit. Danke, Peter, für die beiden wunderschönen Touren und für deine Gesellschaft!

Zunächst schauten wir von der Echelbacher Brücke in die Schlucht. Das sah ganz einfach aus. Und so klein. Die Stromschnellen schienen alle eine gerade laufende Stromzunge zu haben. Die Pegelampel am Ausstieg zeigte Grün, alles passte.

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Den oberen Teil der Scheibum am Einstieg umtrage ich und schaue Peter beim Runterspielen zu. 

In der Hälfte stieg ich zu, rutschte die Schwelle hinunter und schlängelte mich in Peters Fahrlinie durch den schmalen Durchlass. Er machte es routiniert vor:  

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Bis zur Echelbacher Brücke erlebten wir einen abwechslungsreichen Bach.

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Völlig beeindruckt war ich von den Schleierfällen. Zu Fuß kann man hin laufen, paddeln macht aber mehr Spaß. Betreten darf man die Höhlen hinter den Fälle nicht.

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Weiter ging es durch die Schlucht, unter der großen Brücke hindurch bis zu einer kleinen Kiesbank in der Sonne, die zum Picknick einlud.

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Zum Abschluss gab es eine rasante Abfahrt über die Bootsrutsche des Wehres Rottenburg. Immer wieder stehen die wunderschönen Orchideen im Wald und am Wiesenrand.

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1 Kommentar »

  1. Ist das schön da, aber die Stromschnellen wären mir zu aufregend…

    Kommentar von SonjaM — 18. Juli 2014 @ 19:34 | Antwort


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