Biki-Blog

30. April 2014

Zentralmassiv Ardèchepaddeln Ostern 2014

Filed under: Auto,Kajak,Moped — bikibike @ 08:37

DRZ 400, Mamba 8.1, Alpacka Raft und Nissan NV 200. Minimalistisch reisen geht anders. Mit Vollausstattung nach Frankreich. Zum österlichen Moped- und Paddelurlaub mach ich das.

Nachdem ich letztes Jahr fast alle Touren hier mit dem Raft gepaddelt hatte war also nun die neue Mamba dabei. Das Raft natürlich vorsichtshalber auch, aber es blieb eingepackt (gell, Jens ;-)).

Der Wasserstand blieb leider so sehr niedrig wie er bei der Anreise war. Einerseits war das schlecht weil nicht viele Abschnitte paddelbar waren und wir doch öfters geschrappt oder getreidelt haben. Andererseits war das für mich toll, da keinerlei Wucht da war, die Unterspülungen kaum vorhanden weil über Wasser und die angeströmten Felsen harmlos waren. Ich konnte also relativ angstfrei alle Strecken paddeln. 2 Kenterungen wegen Unfähigkeit sorgten für je ein kurzes Bad. Ausstieg problemlos, Boot einfangen ebenso.

Ein paar entspannte Mopedtouren an den paddelfreien Tagen waren schön. In die Berge ganz hoch bin ich nicht gefahren, das war einfach zu kalt. Aber in halbe Höhe ließ sich schön in den Tälern bummeln und in der Sonne liegen. Verkehr war fast keiner unterwegs, der einzige LKW auf einspuriger Strecke kam natürlich in einer Kurve entgegen, der Fahrer war genauso überrascht wie ich. Zum Glück hat die Reaktionszeit gerade so ausgereicht. Auch auf der Schluchtstrecke war nicht viel los. Die Ziegen lagen wieder herum, ich musste an jedem Aussichtspunkt halten und runtergucken und in St. Martin gab’s lecker Kaffee am Ardècheufer.

An 3 Tagen habe ich allein bzw. mit der Paddelgruppe Höhlen angeschaut. Gefunden haben  wir sie immer nur durch Tipps von Gruppenmitgliedern oder Hinweisen von Zeltplatzmitbewohnern. Sehr spannend, mit Lampe, Ersatzlampe, Helm und Stiefeln in ein schwarzes Loch zu kriechen. In der Gruppe macht das Spaß, allein war ich eher zurückhaltend und sehr vorsichtig. Immer muss man durch kleine Löcher kriechen, irgendwann öffnet sie sich und wird zum Dome, in dem man sich orientieren und merken muss, wo der Ausgang ist. Wirklich gefährlich erschien mir keine. Tropfsteine und Ablagerungen fanden wir immer, alte Zeichnungen nicht. Das älteste Gekritzel war von 1880.

Fazit nach 2 Wochen 

Paddeln

  • 3 x  Ardèche Pont d‘ Arc – Sauze
  • 3 x Ardèche Balazuc-Lanas – Ruoms davon 1 x inkl. Mühlenwehr bis Chapouliere
  • 3 x untere Beaume bis Chapouliere
  • 2 x Ardèche Slalomstrecke bis Pont d‘ Arc

Mopedtouren

  • 2 x rund um die große Schlucht
  • 2  x in die Berge: Chassezactal, Ibietal, Mini- und Weinwege
  • diverse kurze Touren um die umliegenden Dörfer

Höhlenbesichtigungen – keine geführten, ausschließlich auf eigene Faust mit Helm und Lampen:

  • an der Beaume: anstrengend, schmutzigmachend, sehr schmale Durchlässe, eigentlich besser mit Guide, schöne Tropfsteine
  • an der Ibie: unkompliziert, große Dome, über eine Stunde und sehr sehr schöne Tropfsteine, leider keine Fledermäuse sichtbar
  • in der Nähe der combes de poucholle: einfach, mit kleinem See und Quelle, sehr schwer zu finden

Den vollständigen Bericht mit vielen Bildern gibt es hier.

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