Biki-Blog

24. Februar 2014

Frühlingstreffen und Sonnenjagst

Filed under: Moped,Raft,Uncategorized — bikibike @ 23:46

Der Frühling hält, Winter ist nicht in Sicht. Kalt ist es nicht, aber das Moped ist eh wintergerüstet, also bleiben Stulpen und Kniedecke dran. Auf der Hinfahrt bin ich auch froh darum: eine Stunde heftiger Regen erwischt mich. Bei Ankunft in Schäftersheim ist es wieder trocken.

Meine kleine Suzi ist beladen wie für einen 8wöchigen Islandurlaub. Eigentlich brauche ich nur die Packtaschen für dieses Wochenende. Zelt, Schlafsack, Kaffeemaschine, Kocher – fertig. An diesem Wochenende muss auch das Boot mit. Für den Sonntag ist schönstes Sonnenwetter angesagt. Und nach 2 Tagen Mopedfahren kann ich ja dann mal wieder einen Tag paddeln. In dem dicken Sack obendrauf befinden sich Raft, Paddel, Trockenanzug, Paddelunterwäsche, Helm, Schwimmweste, Wechselklamotten, Schuhe. Das ist aber nur im Winter so viel Zeug. Im Sommer reicht die Hälfte des Volumens.

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Ein paar Camper sind schon da und sitzen am Feuer. Die Runde ist klein, man kennt sich. Der Blick vom Weinberg bis nach Weikersheim ist schön wie immer. Der Sonnenuntergang wird von dramatischen Wolken verdeckt und ein paar Tropfen verirren sich auf meinen Wachshut.

Später gibt es Schäufele mit Kraut und gezapftes fränkisches Bier. Passt.

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Am Samstagmorgen weckt mich die Sonne, die in mein Zelt scheint. Viel zu früh. Rundum stehen die vereinzelten Zelte unter blauem Himmel.

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Den Morgen genießen wir am Feuer in der Sonne, schauen über’s Tal und kochen Espresso. Hach.

Gegen 11.00 raffe ich mich auf und fahre mit Alex, einem Gespannfahrer, ein bisschen spatzieren. Unser Ziel ist ein Hof in Königheim-Brehmen: Krautfürnix. Uwe Fürst ist ein engagierter Biobauer, ihn wollen wir besuchen. Leider hat er einen wichtigen Termin und kann auch nicht am Abend zum Treffen kommen. Sein Hof ist weitläufig und überall gibt es kleine Dinge zu entdecken. Die Weideschweine und der Esel gefallen mir besonders. Vor dem Maskottchen, einem Englisch Longhorn, sollte man wohl Respekt haben. Wer sich für naturbewahrenden Anbau und Tierzucht interessiert sollte im Netz über diesen Hof lesen und im Winter den Hofladen besuchen.

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Wir decken uns mit leckeren Einkorn-Brötchen und Rinderschinken ein und rollen dann weiter ins Jagsttal. Nach einer schönen sonnigen Runde landen wir wieder am Treffenplatz. Es hat sich gefüllt. Wie immer sind eine Menge junger Mopedfahrer gekommen, im Wald stehen einige Zelte mehr und das Feuer wird umlagert. Trotzdem findet jeder sein Plätzchen, manche auch in der Hütte. Dort gibt es heute Gulasch. Später wird es kühl unter dem sternenklaren Himmel, die Tagesbesucher fahren ab und am Feuer bleibt die übliche Runde zurück.

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Der Sonntag beginnt zaghaft mit vielen Wolken. Nach und nach lugt ein Sonnenstrahl durch und als ich abfahre wird es richtig schön. Ich schlendere über kleine Straßen südlich bis zur Jagst. In Widdern steht schon das erste Auto mit Boot auf dem Dach bereit. Ich ziehe mich um: aus den Mopedklamotten raus, in den Trockenanzug und die Schwimmweste rein. Der dritte Mitpaddler kommt auch, die Boote werden verladen und schon sind wir unterwegs zum Einstieg nach Jagsthausen. Oberhalb des Wehres hüpfen alle in Wasser. Das Wehr fahren wir ganz links über eine schräge Rutsche. Holz verblockt nur die Kante, unser Weg ist frei. Und natürlich ist das auch die erste Spielstelle. Nicht viel weiter kommen wir an die Furt, die heute keine besonders hohe Welle macht. Trotzdem surfen die Jungs ein bisschen – ich genieße die Sonne. So ganz fit bin ich nicht.

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Später kommen wir zum nächsten Wehr: Olnhausen. Auch hier fahren wir die Kante links hinunter. Gemütlich paddeln wir die angestauten Abschnitte, freuen uns an der Sonne, an den seltenen Wasservögeln (Peter, wie hießen die nochmal?) und quatschen viel. Kurz vor Widdern kommt eine letzte schöne Spielstelle. Der Ausstieg liegt in recht kräftiger Strömung, das sollte man sich vorher anschauen und evtl. vorher oder danach aussteigen. Die Treppenbauer sind wohl keine Kajakpaddler …

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Diesen letzten Blick auf die sonnenbestrahlte Jagst fange ich auf dem Rückweg vom Café ein.

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Am Abend falle ich nach einem ausgiebigen Bad geschafft ins Bett.

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