Biki-Blog

19. Juli 2013

Neckartalradweg Tag 4

Filed under: Fahrrad — bikibike @ 01:13

Am Morgen trödle ich nicht lange herum, verschiebe das Frühstück auf später. Heute geht es nach Hause, nur noch gut 55 Kilometer liegen vor mir.

Viele Bilder gibt es heute nicht. Der Akku der Kamera ist fast leer und ich halte selten.

Zuerst geht es ein Stück über’s Feld in Richtung Besigheim. Am Waldrand entdecke ich wilde Himbeeren und schlage mir den Bauch voll. So, Frühstück ist erledigt. Weit unter mir sehe ich die Enz in ihrem Tal voller Weinhänge. Ich rolle den langen Berg hinunter zur Mündung in den Neckar. Die Enz ist auch noch ein Paddelvorhaben…

In Besigheim gibt es wohl keinen Sonntagsbäcker. Mit Mühe finde ich ein offenes Lokal, um das Wasser nachzufüllen. Gemütlich zieht sich der Radweg durch Dörfer und lange direkt am Neckar entlang. Schön ist es hier.

Bis rechts das AKW Neckarwestheim auftaucht.

In Lauffen locken Terrassenschirme zu einem Kaffee. Das nehme ich gerne an, werde von der Inhaberin sogar dazu eingeladen. Um die Uhrzeit gibt es nur Kaffee für Übernachtungsgäste – sie könne das jetzt nicht abrechnen. Nett 🙂 Und ob ich nicht auch mein Rad laden wolle. Sie kennt sich aus. Ich schau mir noch Lauffen an und rolle dann durch Wald und Wiesen weiter nach Heilbronn. Ein gut gemachter Weg zieht sich schnurgerade hinter’m Damm am Neckar entlang. Viel zu sehen gibt es nicht. Etliche Fahrradfahrer sind unterwegs und dazu kommen die Spaziergänger und Hundeläufer. Kaum einer der Köter ist an der Leine und ich kann jedesmal raten, ob er jetzt stehen bleibt oder gleich losrennt und ob die Besitzerin weiß, was er tut… Ich mag gut erzogene Hunde sehr!

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Am Fuß von Bad Wimpfen mache ich nochmal lange Pause, futtere meine Vorräte auf und genieße die Zeit. Seit einigen Kilometern kenne ich mich aus, hier war ich schon öfters.

Und da ist schon fast das Ziel in Sicht. Die Burg Guttenberg mit ihren Greifvögeln und gleich danach Gundelsheim mit der Schleuse. Hier beende ich die Tour – den unteren Teil bin ich etappenweise zum Teil schon mehrfach geradelt. Sogar ohne Motor 🙂

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Fazit meiner ersten mehrtägigen Fahrradtour: ist lustig und macht Spaß. Dem Po gefällt’s weniger. Aber da muss er durch. Die Gelenke meckern nun nach 300 km ein bisschen, aber haben gut mitgemacht. Steigungen fahren sich dank Motorunterstützung + richtige Gangschaltung leicht.

Das Haibike ist witzig, vermittelt sehr gut Stabilität und nun mit erhöhtem Lenker auch die passende Ergonomie. Mit dem Gepäckgewicht hatte es nie Probleme. Mit dem Bremsen auch nicht. Und ich fühle mich inzwischen wesentlich sicherer und kann ganz gut damit umgehen. Eine souveräne sportliche Fahrradfahrerin werde ich wohl nie – das Teil ist mir zu leicht. Demnächst bitte wieder die 140 kg meiner DRZ 🙂

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1 Kommentar »

  1. Wieder sehr schöne Eindrücke – die auf dem Foto zu sehende Burgruine ist übrigens nicht die Burg Guttenberg. Es ist das etwas weiter neckaraufwärts zu findende Schloss Ehrenberg bei Heinsheim, Luftlinie etwa 2 Kilometer von der Burg Guttenberg entfernt.Greifvögel soll es wohl in beiden geben, hier auf dem Ehrenberg aber nciht öffentlich zugänglich, wenn man wikipedia glauben darf.

    Kommentar von Thomas — 19. Juli 2013 @ 10:34 | Antwort


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