Biki-Blog

13. August 2011

und wie war’s nun auf Sizilien?

Filed under: Moped — bikibike @ 15:46

Warm. Laut. Stürmisch. Kahl. Braun. Lustig. Steinig. Kurvig.

Die Landschaft war weniger spektakulär als ich gedacht hatte. Die Bergsträßchen aber schon prima kurvig. Die Nord- und Südhälften unterscheiden sich in der Flora, mir gefiel der grünere Norden, v.a. natürlich die Berge am besten.

Die permanent brennende Sonne in Kombination mit der braunen Landschaft verhinderte gute Bilder. Es gibt quasi keine.

Im Mittelpunkt standen die täglichen netten Caféstopps und Eisschleckereien. So ein gespachteltes selbst gemachtes Schokoeis ist sooo lecker! Dazu der verschmitzt blitzende Wirt und die, die immer hier sitzen. Wir suchten gezielt die Cafès der Einheimischen. Die sind immer am nettesten und der Café am besten.

Schön waren die täglichen kleinen Kontakte

  • der alte Fährmann, der lieber Englisch als Italienisch sprach,
  • die deutsch-sizilianische Großfamilie am Supermarkt,
  • der sehr junge begeisterte 80er-Fahrer, der ganz stolz auf seine brandneue Enduro war,
  • der Cafégast an einem Kiosk auf einem Berg, dem es ganz wichtig war, dass ich gaaanz langsam fahre,
  • die Rollercrew, die uns in Taormina persönlich zum Mopedparkplatz führten,
  • der Pensionschef, der sich selbst sehr gefreut hat, uns durchgefrorenen nächtlichen Besuchern ein leer gebliebenes Zimmer anbieten zu können,
  • die Mama auf einer Farm, die uns ihr wirklich geschmackvolles Restaurant zeigt, selbst gemachten Pecorino und Landwein schenkt und uns die beste Dusche des Urlaubs ermöglicht.

Unsere Übernachtungsplätze unterschieden sich sehr:

  • Schlafsack vor der Tür einer Kapelle, dummerweise ab später Nacht angestrahlt und mit vielen Mücken
  • Zelt im Steinbruch,
  • Schlafsack im Rohbau eines Hauses,
  • Zelt auf einer grünen Wiese an der Farm und dem Restaurant von „la mama“ – einer äußerst geschäftstüchtigen Sizilianerin (sooo nett!),
  • Zelt im Wald auf ca. 1800 m in Kalabrien,
  • auf der Fähre an Deck gemütlich in den Schlafsack gekuschelt und den Sternenhimmel genießend,
  • die andere auf dem Boden im Schlafsaal „Auditorium“,
  • Bett in einer netten kleinen Bergpension am Simplon.

Angeschaut haben wir einige touri-typischen Ziele

  • den rauchenden Ätna
  • Tempel in Agrigent und Selinunte
  • Bergdörfer
  • Corleone
  • Taormina
  • Cefalu
  • Messina
  • Palermo

Natürlich ist es im Frühjahr viel schöner hier, als Sprungbrett nach Griechenland werd ich sicher nochmal vorbei schauen – dann will ich aber wirklich über den Stiefel runterfahren.

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1 Kommentar »

  1. ach, das hört sich toll an

    Kommentar von Herzchaosmama — 7. September 2011 @ 07:58 | Antwort


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