Biki-Blog

1. November 2010

Motorrad-Fernreisetag Großostheim und horizons unlimited

Filed under: Moped — bikibike @ 23:00

Wahrscheinlich bin ich einfach verwöhnt von vielen spannenden, witzigen, energiereichen Vorträgen, die ich auf bisherigen Reisetreffen erleben konnte.

Wirklich mitgerissen haben mich die Vorträge dieses Wochenendes nicht.

Schade, weil sich die Veranstalter viel Mühe geben und einen guten Rahmen auf die Beine stellen.

Großostheim:

Hängen geblieben sind Bilder und die interessante Geschichte von Horst Schad, der von seiner ersten Afrikatour 1985 und der Fahrradtour durch den Iran erzählte. Er hatte eine Geschichte des Reisens zu erzählen, das fand ich sehr spannend.  Die bereisten Länder und die Naturerlebnisse traten in den Hintergrund, das persönliche Erleben des Abenteuers in den Vordergrund.

Professionell und qualitativ hochwertig der Vortrag von Joe Pichler. Er reiste mit dem Moped entlang des Amazonas und mit Schiffen zurück. Besonders wertvoll waren für mich die vielen Hintergrundinfos zur Politik, zur Lebensweise der Indianer und der vielfältigen Kulturen, die zu finden sind und zur überwältigenden Fauna des Regenwaldes.

Ein bisschen KTM-Werbung gehörte dazu – ok, er lebt schließlich auch von seinen Reisen mit der KTM und sicher auch vom Sponsoring.

Wunderschön sind seine Bilder in 1000 Farben und die gekonnte Kameraführung. Der Vortrag war deutlich professionell gestaltet, das ist ein großer Unterschied zu den engagierten Laienvorträgen, die mich -wenn sie gut sind- mehr mitreißen.

horizons unlimited Oberliebersbach:
Bisher gab es bei den Treffen hier immer Vorträge, die sehr witzig oder besonders informativ waren. Oft waren auch ungewöhliche  Reisende da, die für Erstaunen im positiven Sinne sorgten.

Dieses Mal empfand ich es nicht so spannend. Gefühlt weniger Berichte, weniger gute Fotos und weniger begeisterte Vortragsweisen.

Informativ und immer mal witzig war ein offensichtlich spontaner Vortrag über  Laos- und Thailandtouren („Mach mal schneller, Dieter“).

Eine Story zu erzählen hatte auch Bertrand, der von einer Nordafrikatour berichtete.

Ansonsten kam ich mir bei beiden Veranstaltungen eher vor wie bei Onkel Ernst, der sein Sammelsurium der Urlaubsbilder abspult.

Ich finde es schön, dass es Leute gibt, die sich die Arbeit machen. Für mich gehört nur irgendwie dazu, dass sie eine Geschichte zu erzählen haben, begeistert von einem Thema sind oder vielleicht einfach nur gute Fotografen sind. Und das hab ich vermisst.

Und bevor Ihr sagt: mach’s doch besser – ein Diavortrag der ersten Islandtour ist fertig, war eigentlich für’s MRT 09 vorgesehen.  Der von diesem Jahr ist in Arbeit.

Nächstes Jahr wird das Treffen allerdings erstmalig zu Pfingsten stattfinden. „Leider“ werde ich in der Zeit auf  Island weilen und neue Bilder schießen 🙂

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