Biki-Blog

27. Juli 2014

Urlaubsvorbereitungen

Filed under: Ausrüstung,Auto,Kajak — bikibike @ 10:45

Unser Ziel steht schon lange fest: endlich wird der Schatz die Provence erleben können. Es wird warm, gemütlich und kulinarisch werden.

Hach ja: mit regionalem Käse, Tomaten, Rucola, Schinken, Tapanade, Rotwein nach einer Wildwasser- oder Fahrrad-Tour am Bach sitzen und den Forellen zuschauen …

DER Wehrmutstropfen: die DRZ steht urlaubsreif vor der Tür, die Provence ist ein Traum-Kurven-Land und wir wollten in die Schluchten, zu den Adlerhorstdörfern über der Riviera, rund um den Verdon und natürlich über die Pässe der französischen Alpen fahren. Nun wird sie in der Garage stehen bleiben. Ich kann nicht mehr als 15 min schmerzfrei drauf sitzen, das macht keinen Sinn.
Statt ihrer werden unsere 2 Fahrräder mit kommen. Schatz reist ja mit der Alp an und an guten Tagen fahren wir ‘ne Runde.

Der Plan für die nächsten Wochen also:

  • Wildwasser auf der Durance
  • Kurven, Schluchten und Berge rund um Castellane
  • Meer, Pferde, Kultur und Dörfer bei Avignon und in der Camarque

Da wir Räder, Moped, Boote und Auto dabei haben sollte es nicht langweilig werden…

Bis später also!

21. Juli 2014

Soča-Video

Filed under: Kajak — bikibike @ 21:51

Einen sehr schönen Film von ihrem Kajakurlaub auf der Soča hat Bianca von den Kajakfreunden Mosbach gemacht. Sie waren auch zu und nach Pfingsten dort.

18. Juli 2014

Isar Sylvenstein – Isarburg

Filed under: Kajak — bikibike @ 17:56

Zum dritten Mal fuhr ich diese Strecke in diesem Jahr. Diesmal hatte sie einen Pegel von 278. Durch diesen erhöhten Wasserstand zog alles glatt drüber und es gab kaum Wellen. Das Flussbett vermittelte einen ganz anderen Eindruck als bei der letzten Befahrung. Breit zog sie dahin, über die meisten Kiesbänke drüber, verschluckte die meisten Kehrwässer und bildete statt dessen unangenehme Pilze und  Verschneidungen. Dafür mussten wir nicht lange nach Wegen durch die Kiesbänke suchen und trieben quatschend und sonnegenießend hinunter. Das Wehr Fleck war vollständig überflossen. Links konnte man gut aussteigen. Wir trugen hinunter, paddelten zur Kiesinsel und verputzten unser Picknick. Das Wasser rauschte lautstark über die Blöcke des Wehres. Wir lagen in der Sonne und schaute den Wasservögeln un den Gänsesägern zu. Den Isarkatarakt verweigerte ich nach den anspruchsvollen Strecken der letzten Tage. Beim gemütlichen Isarzockeln hatte ich schon auf Sonntagnachmittag-Entspannung umgestellt und die wuchtigen Wellenberge lockten mich diesmal nicht.

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Tschüss, kleiner Topolino!

Filed under: Kajak — bikibike @ 15:00

Vor 3 Jahren gab er den Anstoß, überhaupt Kajak fahren zu wollen: Mopedurlaub abgebrochen, Hüftschmerzen hinderten an allem, paddeln war ein Ausweg.
Geschossen bei eb.., dann haben wir kurz entschlossen den Mopedurlaub zum München-Städte-Trip umgewandelt, dabei den Toopo im Fiat Panda mitgenommen und ein paar Tage auf dem Bodensee verbracht. Nicht das passende Revier für das kleine runde Wildwasserboot aber zum Infizieren hat es gereicht. Ich lernte, auch in Wellen geradeaus zu fahren – das kann ich nun gut. Ich verlor den Überblick im Bermuda-Dreieck vor Reichenau und rutschte ein paar heimatliche Kleinflüsse hinunter.
Aber so richtig sprang der Funke nicht über. Als ich dann mal ein bisschen größere Flüsschen fahren wollte ging nichts mehr: das Rundbodenboot überforderte mich.
In dieser Zeit gab es in München jemanden, der täglich den Verkauf eines Bootchens bereute. Und der zufällig genau jetzt mein Blog entdeckte. Und mich anschrieb, ob das wohl sein Boot sein könnte. Und ob er es wohl zurück bekommen könnte …

Ich konnte den Wunsch gut verstehen, hatte ich doch meine geliebte 200 000 km alte GPZ auch mal jemandem “verkauft”. Als Freund getarnt hatte ich diesem Betrüger meine Kawa günstig verkauft, niemals Geld gesehen und mir die Kleine am Ende zurück geholt. Sie wird für immer einen Platz in meiner Garage haben …

Ja, nun musste also der blaue Topo zurück zu seinem ersten und richtigen Besitzer. Die Fahrt an den Lech bot sich an, Michael besuchte uns auf dem Zeltplatz und innerhalb kürzester Zeit wurde der Topo in Besitz genommen. Nicht so ganz artgerecht, aber das hält er schon aus.
Bin über die erste Meldung der Wiederinbetriebnahme gespannt :-)
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Ammer – ein Traumtag

Filed under: Kajak — bikibike @ 14:01

Einen ganz besonderen Paddeltag erlebte ich auf der Ammer. Nie hätte ich gedacht, dass ich in dieser dieses Jahr paddeln würde. Gelesen hatte ich schon ein paarmal von ihrer beeindruckenden Schönheit. Die Ammer hat oft zu wenig Wasser und ist reglementiert. Pegel, Anforderungen und Zeitfenster passten per Zufall und Peters Idee,  das zu nutzen überraschte mich schon. Wir ließen uns die Entscheidung, tatsächlich einzusteigen offen bis wir uns den Einstieg und die Schlüsselstelle angeschaut hatten. Ich empfand die Strömung und den Tag als perfekt und so konnte ich schon in diesem Jahr bei Pegel 80 und 13 m3 Durchfluss einen wunderschönen naturbelassenen Wildbach fahren. Schmal, sehr kurvig und die Ufer voller Bäume bot er Natur pur. 3 schwierige Stellen umtrug ich, kenterte aus Langsamkeit in einer unerwarteten Walze, die mich fraß und genoss ansonsten eine tiefe Schlucht mit deutlichem Höhenunterschied. Die tröpfelnden und plätschernden Schleierwasserfälle, das farbige Konglomeratgestein, eine rasante Abfahrt über die Bootsrutsche eines Wehres und die Durchfahrt unter der 76 m hohen Echelsbacher Brücke machten den Tag perfekt. Und das alles bei Sonnenschein, der auch die untersten Schluchtwinkel erreichte.

Begleitet von diesem sehr erfahrenen Paddler gab es weder gefährliche noch Paniksituationen. Gute Absprache, Vertrauen und langsames vorausschauendes Fahren vermitteln eben Sicherheit. Danke, Peter, für die beiden wunderschönen Touren und für deine Gesellschaft!

Zunächst schauten wir von der Echelbacher Brücke in die Schlucht. Das sah ganz einfach aus. Und so klein. Die Stromschnellen schienen alle eine gerade laufende Stromzunge zu haben. Die Pegelampel am Ausstieg zeigte Grün, alles passte.

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Den oberen Teil der Scheibum am Einstieg umtrage ich und schaue Peter beim Runterspielen zu. 

In der Hälfte stieg ich zu, rutschte die Schwelle hinunter und schlängelte mich in Peters Fahrlinie durch den schmalen Durchlass. Er machte es routiniert vor:  

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Bis zur Echelbacher Brücke erlebten wir einen abwechslungsreichen Bach.

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Völlig beeindruckt war ich von den Schleierfällen. Zu Fuß kann man hin laufen, paddeln macht aber mehr Spaß. Betreten darf man die Höhlen hinter den Fälle nicht.

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Weiter ging es durch die Schlucht, unter der großen Brücke hindurch bis zu einer kleinen Kiesbank in der Sonne, die zum Picknick einlud.

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Zum Abschluss gab es eine rasante Abfahrt über die Bootsrutsche des Wehres Rottenburg. Immer wieder stehen die wunderschönen Orchideen im Wald und am Wiesenrand.

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17. Juli 2014

Lech von Steeg nach Weissenbach

Filed under: Kajak — bikibike @ 23:01

Eine landschaftlich schöne Tour mit einigen Stromschnellen und Kiesbankschwellen auf dem Lech von Steeg nach Weißenbach beim Pegel zwischen 280 und 300 cm. Schwierig waren vor allem die recht häufigen Verschneidungen, mit denen ich nur sehr schlecht umgehen kann. Das Tempo des Wassers war beeindruckend. Wenn man da schwimmt kann es weit gehen. Aber unsere Gruppe paddelte souverän und die Schwimmer nahmen immer Stellen, an denen sie gut in Kehrwässer kamen. Und wir wohnen hinterm Deich …

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Auch die Schnecken wohnen hier und versammelten sich alle auf dem Misthaufen und im Draht.

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Morgens gab es ein Meditationstreffen der Zen-Bande, dann ging es los. Zunächst mit einem Steinslalom oberhalb von Steeg, ab Einstieg Holzplatz. Dann durch Steeg und schon wurde es ruhiger. Viel  ruhiger. Gemütlich konnten wir die Landschaft betrachten. Gelegentlich mal ein Schwall und eine Prallwand, wenige Spielstellen, hier und da eine Stufe. Die Schwierigkeiten, die im DKV-Führer zu lesen sind scheinen weggeschwemmt zu sein. Der angeströmte Feld und der Brücke Häselgehr war völlig einfach zu umfahren. Im unteren Teil mussten wir nach dem richtigen Weg durch die Kiesbänke suchen. Ausstieg am Kieswerk bei km 185 ist sicher die gute Lösung. Wir haben es rechts unter der Brücke versucht, das ging nicht wirklich gut.
Der Bus taugt auch als Trockenständer. Später endete Tag beim Sonnenuntergang am Kochelsee.

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mittlerer Lech Lechbruck – Schongau

Filed under: Raft — bikibike @ 00:51

Viele viele Staustufen unterbrechen das Dahingleiten des Lech. Zwischen Lechbruck und Schongau findet man noch ein Stückchen ungestörten Verlauf. Naturschutzgebiet und Uferbetretungsverbot für Paddler – jede Menge Grillplätze und Wege, über die man als Auto- und Mofafahrer ans Wasser kommt. Normal eben …

Mein Übernachtungsplatz an der Staustufe: der Fuchs kam zum Gute-Nacht-Sagen, das Steak aus der Pfanne war lecker und das Bier kalt. Am Morgen stellte ich das Auto zum Ausstieg und radelte 2o km über nette Radwege nach Lechbruck. Dort tauschte ich das Rad gegen das Boot aus dem Packsack, die kurze Hose gegen den Trocki (der Lech ist echt kalt!) und stürzte mich auf die Fluten. So genau wusste ich nicht, was auf mich zu kommt. Der Pegel Lechbruck sagte beim Start 195 cm, zügig steigend. Bis zum Nachmittag ging er auf 260 cm.

Unterhalb der Staustufe Lechbruck geht es nur kurz vorwärts, dann steht das Wasser schon wieder. Man paddelt um die schöne Insel herum, begrüßt die Schwäne mit ihrer Familie, genießt die Stille und die grün bewaldeten Ufer und umträgt dann rechts unkompliziert 300 m über die Staustufe Dessau. Die gute Einsetzstelle lädt auch zum Rasten und Grillen ein.

Was nun kam war nur schön: Natur, Natur, Natur. Wasservögel, v.a. jede Menge Gänsesäger, Geier, die auf mein Kentern warteten, Blumen in blau, lila, gelb und rot, Wald in wild, schräg und kaputt, Steine in bunt, gelb und abgerutscht.
Durch die Hirschauer Steilhalde – Litzauer Schleife, über ganz leichte Schwälle, vorbei an leicht angeströmten Prallwänden trägt der Lech hinunter bis zur Staustufe Schongau. Aussetzen kann man gut in Rossau (links), unterhalb Kreut (rechts) oder Schongau auf dem Stausee (links am Strand).

Viel zu schnell kam mein kleines Bussi in Sicht, das ich gut sichtbar geparkt hatte, die Fahrt war schneller zu Ende als gedacht. Nun kochte ich erstmal Kaffee, verputzte in der strahlenden Sonne mein Picknick und trocknete alle Klamotten. Dann dem Boot die Luft ablassen, das Rad einsammeln und gemütlich dem Sonnenuntergang entgegen zockeln…

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16. Juli 2014

bubblestreet comic

Filed under: Kajak — bikibike @ 20:59

Quelle: bubblestreet.ca

7. Juli 2014

Bericht zum Sočaurlaub fertig gestellt

Filed under: Kajak — bikibike @ 21:17

Schon eine Weile lag er fertig in den Entwürfen, die WordPressvorlage spinnt aber ein bisschen. Nun fand der Schatz Zeit, “mal eben” was zu programmieren. Danke!

Und deshalb kann nun der Bericht veröffentlicht werden. Rechts in der Leiste finden sich alle Urlaubsberichte, eingeteilt in Moped- und Paddelseiten. Der letzte dort handelt also von der Soča.

Viel Spaß beim Lesen und v.a. beim Bildergucken!

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6. Juli 2014

Moder und Illingen – zwei Seiten eines Wochenendes

Filed under: Kajak — bikibike @ 23:01

Endlich waren wir mal auf der Moder. Gelegenheit dazu bot ein Verbandspaddeln des Baden-Württembergischen Kanuvereins beim PC Illingen. Gepaddelt wurde trotz des “Verbandes” eher sehr einzeln: Einsetzen – Lospaddeln war die Devise. Miteinander losfahren war nicht angesagt. Entsprechend zog sich an beiden Tagen die Gruppe von 50 Paddlern in die Länge und erst am zweiten Tag sah es auf dem engen und langsamen Altrhein etwas mehr nach Gruppe aus.

Für uns erwies sich eine solche Veranstaltung als nicht so passend: relativ zügig und pausenlos wurden jeweils die Strecken absolviert, eine verabredete Mittagspause musste je Tag ausreichen, Guck-Genießer-Foto-Stopps gab es nicht. Entsprechend früh waren wir am Ziel. Demnächst fahren wir wieder zu zweit oder mit privaten Verabredungen. Richtig schön war allerdings das zufällige Treffen von 3 lieben Bekannten – inkl. gemeinsamem Kaffee-, Abend- und Frühstückstreffen und Verabredungen. Ganz liebe Grüße nach Mannheim und Landau!

Überschattet wurde das Wochenende von der traurigen Nachricht über den plötzlichen Tod nach schwerer Krankheit einer besonderen Paddlerin aus Neckarsulm. Könnten diese wahnsinnig vielen Kriegsmillionen bitte endlich mal für die Forschung in der Medizin eingesetzt werden!

Die Moder stand für uns schon lange auf der Wunschliste. Nun war sie dran. Großes geordnetes Getümmel gab es am Einstieg in Stattmatten. Und dann schlängelte sich einer nach dem anderen den kleinen Fluss entlang, um einige Schwanenfamilien mit gutem Abstand herum, durch Blütenmeere und Schlingpflanzen. Die erste Stunde blieb es trocken und schön. Teil nahm eine bunte Mischung aus Jungem und Altem – nicht nur Paddel und Boote, besonders auch Paddlerinnen und Paddler. Die fitten und gut gelaunten Grau- und Silberreiher überwogen jedoch deutlich. Bewundernswert, dass, besonders die alleinpaddelnden Frauen, in diesem Alter so aktiv und begeistert sind.

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Nach einiger Zeit zogen sich die Wolken zusammen und und es regnete: stark, anhaltend, kalt und nervig. Die Gruppe zog sich völlig auseinander und wir paddelten bis zum Rhein vor uns hin.

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Ein bisschen ließ der Regen wieder nach, die Moder floss nun parallel zum Rhein ab Kilometer 332.

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Unterhalb der Staustufe Iffezheim querten wir den Rhein und machten auf der Kieselbank eine kühle Mittagspause. Ich hatte leider nicht mit so viel Wind und Nässe gerechnet und war nicht ausreichend ausgestattet. Selbst schuld, ich fror also ein bisschen vor mich hin und maulte entsprechend rum. Besonders Gutes zur Stimmung trug auch der folgende Rheinabschnitt nicht bei. Kabbelig durch Wind, Strömung und Buhnen strömte das Wasser dahin, wir fanden zuerst keinen guten Weg bis wir den Buhnenbereich verließen. Der Wasserstand war zu niedrig, die Steine schauten knapp immer wieder raus. Wir lernten am Abend: Am Rand der Buhnenenden im Bojenstrich paddeln und je nach Kurvenlage die Seite wechseln ist der sicherste Paddelweg. Ok, das haben wir dann am Sonntag auch gemacht. War deutlich besser. Nun aber mussten wir durch. Geschafft erreichten wir den Illinger Goldkanal und kämpften uns noch die letzten Kilometer durch den Gegenwind und die entsprechenden Wellen. Nicht schwierig, aber anstrengend und ungewohnt. Spannend ist die Natur! Ablenkung bot eine Segelregatta, die bunt und mit gewaltigem Tempo über den See rauschte.

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Der Sonntag begann auf dem völlig stillen See. Zügig paddelten wir wieder zum Rhein, in kleinen Gruppen und Sichtkontakt zu viele anderen brachten wir die 5 Kilometer bis zur Einfahrt in die Judengasse hinter uns. Dort begann der schmale verträumte Illinger Altrhein. Sooo schön! Viele Hindernisse mussten umfahren oder überhoben werden, das machte es sehr spannend. Bootsbeherrschung war gefordert und auch Kraft – denn es ging gegen die (leichte) Strömung. Der niedrige Wasserstand verhinderte oft tiefes Eintauchen des Paddels und Kiesbänke verschmälerten die Fahrrinne manchmal bis auf Bootsbreite. 3 geplante Umtragungen mussten überwunden werden. An der ersten – einer flachen Brücke- konnten die Wildwasserbootfahrer reinhüpfen. Links schaut ein interessierter Terrier vom Boot aus zu.

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Besonders schön war, dass die Sicht auf den Boden durch absolut klares Wasser möglich war: bunte Steine, Muschelbänke über den gesamten Grund, Algen, Schlingpflanzen, bewachsene Holzstücke, … Meine neue Kamera kam dadurch immer wieder zum Einsatz. Bei jedem Fotostopp wurde ich von einigen konzentriert und zügig durchpaddelnden Teilnehmern überholt.

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Die Mittagspause verbrachten wir beim Paddlerfest in Au am Rhein. Da war richtig was los und die Würstchen waren lecker. Weiter und wieder hinüber in den Goldkanal ging es dann wieder in ganz kleinen Grüppchen.

Auch am Sonntag kamen wir zwar ziemlich platt aber unerwartet früh am Paddelclub Illingen an. Duschen, Kuchenessen, Heimfahren, Abladen und Aufräumen schafften wir noch vor dem krachenden Gewitter. Und zur Belohnung gab es einen superleckeren Eis-Kaffee-Kakao auf der Terrasse :-)

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