Biki-Blog

14. Januar 2012

Winterreifen ohne M+S für Motorräder

Einsortiert unter: Uncategorized — bikibike @ 14:54

Auf der Seite der Oldtimer-Markt findet sich ein leider unvollständiges Dokument, in dem bei winterlichen Verhältnissen auch normale Stollenreifen ohne M+S-Kennzeichnung als geeignet beschrieben werden: Winterreifenpflicht

Gut für alle, für deren Enduros es keine M+S-Reifen gibt oder die sich das Umrüsten sparen wollen. Jetzt darf meine CL auch wieder legal in den Schnee :-)

Danke an’s Blablog für’s Aufstöbern dieser Info!

18. Dezember 2011

HU-Treffen in Oberliebersbach bei Heidelberg: 7.-10. Juni 2012

Einsortiert unter: Uncategorized — bikibike @ 19:40

Weil’s schon gesucht wird hier mal die Terminankündigung für’s nächste Horizons Unlimited Motorcycle Travellers’ Meeting -  HU-Treffen in Oberliebersbach bei Heidelberg: 7.-10. Juni 2012.

Infos und Programm gibt’s noch nicht, kommt später. Anmelden kann man sich aber schon.

12. Dezember 2011

Nikolaustreffen St. Johann

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 22:45

Entgegen allen Wetterbefürchtungen blieb meine Anreise fast völlig trocken. 5-6°C waren’s wohl, sogar die Sonne blitzte mal durch.

Mit einer Aufwärmpause bei einer Imbisskette kam ich nach 180 gemütlichen Kilometern durch’s Kraichgau ins Schwäbischen Land. Schon auf dem ersten Hügelchen waren Wiesen und Bäume weiß gepudert, dicker Nebel zog durch’s Tal.

Nach diesem Fotostopp sprang die Kawa zwar wieder an, hatte aber weder Licht noch Blinker noch irgendeine Anzeige im Cockpit. Mit Standgas rollte sie zwar, mehr Beschleunigung brachte nur ein Rumpeln. Ich hatte noch 20 km vor mir, also versuchte ich einfach bis zum Treffen zu kommen. Klappte auch. Hab dann mal das Unkomplizierteste probiert: Sicherung war durch. Gewechselt und fertig. Die Heimfahrt hat sie gehalten, also denk ich mal, dass da kein größerer Kurzschluss drin steckt.

Nach einigen Schneekilometern, aber fast völlig freier Straße kam ich am Treffenplatz an.

Er hatte gut gegen den Regen vorgesorgt.

Das kleine grüne unten ist meins. Beim Nachbarn kocht das Teewasser schon :-)

Nach dem Grillfleisch gab’s die rustikale Nachtisch-Produktion: leckere Waffeln mit Zucker, Apfelmus und Gelee. Mnjam!

Und dann kam er endlich: der Nikolaus. Natürlich mit dem Gespann. Natürlich mit einem grooooßen Sack voller Geschenke. Jeder durfte sich eins rausnehmen. Zumindest der, der auch was reingetan hatte.

Mein Nikolaus hat’s gut gemeint. Ich hab die witzige Jim Beam-Flasche mit der Riffelblechverpackung geangelt und dann getauscht gegen den süffigen Likör in der Gitarrenflasche links. Passt.

Die meiste Zeit des Abends verbrachte ich an diesem überdimensionalen Wärmespender.

Ein schönes gemütliches Treffen, meistens schneesicher und gut erreichbar. Die werden mich wohl wiedersehen :-)

Die Route am Sonntag zurück in den Odenwald ging dann durch den Schwäbischen Wald. Zuerst zum Ebnisee – hier standen immerhin 2 Mopeds rum. Nächster Stopp auf der Löwensteiner Platte – ein netter Plausch mit einem Gespannfahrer. Dazwischen ein gediegenes Mahl in einem Dorf. Das Beste war der Ober: österreichischer Akzent, gedrehter Schnauzer, alte Schule und ausgesprochen charmant :-)

Ich mag die Weinberge rund um Heilbronn sehr. Wieder schlängelte sich der Nebel durch die Berge, diesmal leicht und zart. Viel los war auf den Straßen nicht. War wohl zu kalt. Ich war ganz froh, Kniedecke und Stulpen dran zu haben.  Kalte Füße gibt’s ja eh  immer.

Motorrad-Wintertreffen 2012

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 00:34

Nachdem das Nikolaustreffen bei Reutlingen meine „Winter“saison eröffnet hat (immerhin lag Schnee) hier mal die Liste der diesjährigen Möglichkeiten. Nicht, dass Euch über den Winter langweilig wird.

Kennt Ihr noch andere Termine? Dann her damit!

9. Dezember 2011

Nikolaustreffen

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 22:29

OK, Nikolaus ist schon vorbei. Trotzdem gibt’s dieses Wochenende das Nikolaustreffen bei Reutlingen.

Grabbelsackgeschenk ist besorgt, Regenklamotten zurechtgelegt, Route ausgesucht, Daunensocken und -schlafsack eingepackt, gesundes Essen -also FLEISCH- besorg ich morgen unterwegs. Zum Glück liegt kein Schnee – mein Wintermoped ist noch nicht fahrfertig. Aber so geht’s auch mit der GPZ. Immerhin hab ich schnell noch Lenkerstulpen und Kniedecke rausgekramt.

Vielleicht gibt’s ja auf der 160km-Anreise auch die ein oder andere Minute, in der es nicht regnet? Ganz sicher wird es einen Kaffee geben :-)

22. November 2011

Karsten war wieder in Island

Einsortiert unter: Island,Moped — bikibike @ 01:00

Karsten aus Berlin hab ich 2008 auf der Fähre nach Island kennen gelernt. Wir nahmen die gleiche Umrundungs-Richtung und trafen uns auf der 1 immer mal wieder. Seinen Bericht und die wunderbaren Fotos hab ich damals schon gerne gelesen und angeschaut.

2011 war er nun wieder mit seinem Freund und natürlich wieder mit dem Moped auf der Insel. Die infiziert und lässt einen nicht so schnell wieder los, was?

Und auch dieses Jahr ist sein Bericht wieder absolut lesenswert!

19. November 2011

Island am Polarkreis, NDR

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 20:25

Im NDR lief am 17.11.11 ein schöner Film über Islands Norden.

Besonders Jons Familie, die nach Drangey schippert, sollte man sich merken: der Zeltplatz und der Hotpot direkt am Meer sind wirklich sehenswert und erholsam.

Zu finden bis 24.11.11 in der Mediathek des NDR.

Island oben in die Suche eingeben: „Island am Polarkreis“ anklicken.

nun sind wir Kajakfahrer

Einsortiert unter: Kajak — bikibike @ 18:54

Ja, nun sind wir Kajakfahrer, haben schon etwa 100 km auf dem Neckar und 120 km auf dem Bodensee zurückgelegt und sind immer noch begeistert.

Und so sieht es aus, wenn wir losziehen.

Beide Autos haben Dachträger, darauf kommt das rote Prijon „Bikiboat“ und das gelbe Exo „Och jo“. Sehr lustig, wenn die über-4m-Boote auf dem Twingo liegen :-)

An einige Dinge muss man decken:

  • Spritzdecke
  • Paddel
  • Schwimmweste
  • Getränk
  • Imbiss (Käsebrot)
  • Paddeltrauben
  • Fahrradhandschuhe
  • Sonnenbrille/Kappe
  • Ersatzklamotten
  • Sandalen
  • wasserfester Packsack
  • Handtuch
  • Wasserwegekarte

Und im nächsten Jahr mal endlich den Foto, damit ich berichten kann.

14. November 2011

Motorrad Fernreisetag Großostheim 2012

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 22:17

Letztes Jahr fand ein Vortragstag über Motorradreisen in Großostheim statt.

Da keine Ankündigung für dieses Jahr rauskam hab ich Jürgen mal gefragt und folgende nette Antwort (hier ein Auszug) bekommen:

Hallo Biki,
Vielen Dank für Deine Anfrage. Du hast nichts verpasst. Wir haben uns entschlossen, unseren Fernreise Tag wegen der doch extrem vielen Arbeit nur noch alle 2 Jahre zu machen. Außerdem fahren wir ab Mitte November für 6 Wochen nach Neuseeland um neues Material zu sammeln. Wir fangen erst Mitte 2012 mit der Planung der Veranstaltung an.
Viele Grüße aus Großostheim
Christina und Jürgen

Inzwischen hat er den neuen Termin veröffentlicht: Der 3. Fernreisetag wird stattfinden am 1.+2.12.2012.

Infos gibt’s dann hier.

Auf den Neuseelandbericht freu ich mich schon. Muss schließlich langsam Infos sammeln für unsere Tour :-)

3. November 2011

Nachtrag: Carinthia Daunenschuhe oder: Frauenfüße sind immer kalt

Einsortiert unter: Ausrüstung — bikibike @ 17:38

Die Misserfolgs-Story „Biki hat kalte Füße“:

  • atmungsaktive Wandersocken
  • atmungsaktive Wandersocken + flauschige Überziehsocken aus dem Supermarkt
  • Wollsocken
  • dicke Socken + Moorpackung
  • dicke Socken + 2 Moorpackungen (eine unter, eine über den Zehen)
  • dicke Socken + Fleecedecke rumgewickelt
  • dicke Socken + Häkel-Wolldecke
  • dicke Socken + Moorpackung in Fleecedecke eingewickelt (das war schon ziemlich gut! Nur so unpraktisch und ortsgebunden.)
  • Sofa-Umbau: Füße auf die Heizung (Gut, aber keine Dauerlösung. Irgendwann muss man ja auch mal aufstehen.)

Ich hatte ja letztens über meine Daunenklamotten berichtet. Nun sind die Schuhe da. Seitdem sitze ich jeden Abend mit den Puschelteilen auf dem Sofa oder wo auch immer (am Schreibtisch, in der Küche, …)  Sie sind großvolumig bis unförmig. Rutschig beim Laufen. Keine wirklichen Hausschuhe, nur Sitzschuhe. Eben ein kleiner Daunensack für jeden Fuß. Vom Schlafsack verlangt ja auch keiner eine schlanke Form.

Und die Wirkung? Tataaaa: Max. 15 Minuten brauchen die Daunenschuhe, um meine Füße warm zu kriegen. Und die bleiben dann auch warm. Bis zum Schlafengehen.

Und Tataaaa: die Wärme reicht, um ohne Schuhe oder Socken einzuschlafen!

Hallelluja

2. November 2011

rutschig war’s am letzten Saisonfahrertag

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 19:15

Bisher hatte ich jedes Jahr mindestens einmal das zweifelhafte Vergnügen, als Ersthelferin irgendeinen Mopedfahrer aus dem Graben zu ziehen. Mal mehr mal weniger intensive Maßnahmen waren dann nötig. Dieses Jahr dachte ich, drumrum zu kommen. Denkste. Das Schicksal hat es sich einfach nur bis zum Schluss aufgehoben. Genau genommen bis zum letzten Tag der Saisonfahrer. ER überholte mich schon im Odenwald.

Hinter einer Kurve am Neckartal traf ich IHN dann wieder. Er war Saisonfahrer. Aber irgendwie schien er sich nicht wohl zu fühlen wie er da so auf dem nassen Asphalt lag. Außer erträglichen Rücken-, Schulter- und Kopfschmerzen hatte er kaum Beschwerden, also ließen wir ihn nach dem Abziehen des Helmes lieber liegen und unterhielten uns mit ihm. Gelegentlich drehte er ein bisschen ab und wollte gerne den Mageninhalt loswerden, das war dann aber doch nicht nötig.

Nasse Straße und eine zuziehende Serpentine bergauf hatten wohl den Grip überfordert. Sein Moped hat sich gründlich auf beiden Seiten die Verkleidung zerstört, Rahmen, Motor usw. schienen ganz ok zu sein.

Die zügig eintreffende Blauchlichtbesatzung nahm ihn dann geschient und stabilisiert mit. Ich hoffe, dass es bei Prellungen und Schock geblieben ist.

Leute, denkt an die Schmierseife in den Wäldern und dreht das Gas runter!

Gutes Ankommen!

1. November 2011

kein Saisonende

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 19:13

Nein, ich finde, der Herbst kann so weitergehen.

Unter der Woche fahre ich täglich GPZ oder DRZ, die Speedy stand nun 3 Wochen lang in der Werkstatt und wurde am Samstag freigelassen. Der Motor läuft rund, macht wie immer sehr motovierende Geräusch. Der Kühler wurde mit einer Hitzepaste gedichtet nachdem Schweißversuche misslangen.

Nachdem an den letzten Wochenenden von mir ja eher Boot und Fahrrad benutzt wurden musste heute natürlich endlich die Speedy getestet werden. Die Sommerzeit im Blut war ich schon 7.30 wach und saß 8.30 auf dem Moped. Im Sommer kann man das Jagsttal immer nur als Slalomstrecke um die Ausflügler herum benutzen. Heute hatte ich das Tal für mich. Genial, wie der Nebel vor den bunt gefärbten Wäldern aufstieg. Dazu freie Straßen und ein geiles Moped unter’m Hintern – was will man mehr?

Ratz fatz war ich im Kurvenrausch und zum ersten Stopp schon in Langenburg gelandet, im großen Bogen bis ins Fränkische und dann runter bis zur Donau. Noch kurz am Ebnisee vorbeigeschaut und in Löwenstein ein Schwätzchen gehalten und schon standen 480 km mehr auf der Uhr. Zu einer schönen langen Sonnenpause fehlte irgendwie die Muße.

Also von mir aus kann das so weiter gehen. Die Temperaturen waren ab Kilometer 150 völlig ok, gegen Abend hab ich dann noch ein Halstüchlein drüber gezogen :-)

Unschlagbar wärmend: Innenhose gegen Daunenhose ausgetauscht.

Ach ja: Fotos gibt’s natürlich keine. Dafür hatte ich keine Zeit. Geht doch selber gucken, ist ja grad überall so schön bunt.

28. Oktober 2011

Motorradreisen im Netz

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 21:45

Seit Mai 2009 sind Markus und Adi unterwegs auf Ihrer Weltreise, momentan sind sie in Peru.

Die wunderschöne Reportage im Karawaneforum von der Reise nach Leh mit Enfields geht weiter.

Und nochmal Ladakh: Podcast mit Bruno Pillitteri.

22. Oktober 2011

Daunen und Polyester(Kunst)daunen als Bekleidung

Einsortiert unter: Ausrüstung — bikibike @ 19:57
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Ich habe meine Daunenklamotten in den letzten Jahren in Island ausgiebig testen können.

Zwei Hosen, eine Weste und eine Jacke nutze ich inzwischen regelmäßig – neben meinem superwarmen VauDe-Daunen-Schlafsack. Die Kunstdaunen bringen ein sehr angenehmes Klima mit unkompliziertem Material und isolieren auch noch wenn sie feucht bis nass sind. In Island nicht unwichtig, wenn ich mit Motorrad und Zelt unterwegs bin und auch noch wandern gehe.
Normale Daunen wärmen auch super und sind genau so leicht, bloß dürfen die ja nicht nass werden.
Besonders wichtig ist für mich das Gewicht: auf der Enduro darf es nicht zu schwer werden und Platz ist nicht soo viel vorhanden.

Zuerst die Softshellhose von Haglöf: Barrier ll Q Pant W
310 g, 80g/m2 Tri Fusion, eine Polyester-Isolationsfaser.
Optisch eher sportlich schlicht, schmal geschnitten am Bein, eher bequem am Bund, mit seitlichem Reißverschluss bis hoch zur Hüfte, wasserabweisend, Druckknopfverschluss am Knöchel, flacher Gürtel
Sie trägt sich sehr bequem und leicht, ist sehr weich und anschmiegsam. Ich trage sie jetzt (+10-0°C) mit oder ohne Regenhose beim Fahrrad- und Kajakfahren oder hier in D wie in Island unter einer Motorradhose. Kuschelig.
Meine normale Größe passt perfekt.
http://www.haglofs.com/de-DE/

Neu entdeckt hab ich die Marke Carinthia. Eigentlich ein Schlafsackhersteller, der die Füllung auch für Jacke, Weste und Hosen benutzt. Die G-Loft Light Pants aus Hohlfaservlies ist weit geschnitten, da passt mir eine Nummer kleiner. Der Außenstoff ist stabil, stabiler als der der Haglöf. 610g | Außenmaterial: Shelltex (100% Polyamid) | Innenmaterial: Shelltrans (100% Polyamid) | Füllung: G-Loft® (100% Polyester)
Der Beinabschluss ist recht weit, mit Druckknopf und Klett. Das Bein dürfte für mich in Größe S 3 cm bei 1,72cm länger sein, wasserfester Zwei-Wege-RV an den Seiten fast bis zum Bund, wasser- und winddicht, riesige Tasche am Po, vorgeformte Knie
In dieser Hose kann ich nur gehen, alle andere Bewegung wird mir zu warm hier in D.

Von Carinthia habe ich nun auch noch die Daunenschuhe (jetzt im Winter für drinnen – auf’s Sofa, auch als Hüttenschuhe und ins Zelt) bestellt. Frau, kalte Füße – Ihr wisst schon :mrgreen:
http://www.carinthia-bags.com/produkte/ … down-daune

Jacke Compressor PL Jacket von Mountain Hardwear
PrimaLoft ECO Synthetikfüllung, wasserabweisend, fleecegefütterte Jackentaschen, Aussenmaterial: Covert 15D Ripstop, 436g
Die Jacke passt in ihre eigene Innentasche, ist sehr strapazierfähig, hat schon einige Mopedtouren mitgemacht, geht durch das glatte Futter gut über Fleecepullis und angerauhte Unterwäsche.
Oberfläche ist nicht so gesteppt wie die meisten Daunenjacken sondern ohne Nähte. Bisher kein Nachteil.
Bei kalten Temperaturen mein täglicher Begleiter. Passt prima unter die Mopedjacke und hat schön lange Arme.
Normale Größe passt so gerade noch.

Weste Nitrous aus echten Daunen von Mountain Hardwear
Obermaterial changiert, Hülle aus Eco-Sensor-Ripstop, Obermaterial aus Polyester, wasserfeste Polymer-Beschichtung: windfest und wasserabweisend, 800er Daunen, weniger als 200g
Trage sie eine Nummer größer als meine normale Größe, wäre sonst zu knapp.
Diese Weste trag ich unheimlich oft. Und hab sie auch oft einfach dabei als Reserve. Sie wiegt fast nix, ist verpackt in der Seitentasche faustgroß. Bei geringerer Kälte, wenn die Jacke beim Wandern zu warm wäre über’s T-Shirt oder Unterhemd, meine Rettung auch im Alltag, falls ich die Temperatur überschätzt hab, angenehm im Auto und um schnell durch isländischen Wind zu hüpfen.
http://www.mountainhardwear.eu/on/deman … /Home-Show

Testbericht verschiedener Jacken: http://www.outdoor-magazin.com/jacken/t … 3801.3.htm

17. Oktober 2011

Let´s get Leh´d

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 10:54

Ich hab ja den Bericht hier schon total gerne gelesen (und nicht kommentiert -schäm-). Aber der Vortrag am Samstag von Jörn und Kathrin beim HUMM in Oberliebersbach war dann richtig genial! Wer die Chance hat, sich den anzuhören sollte das unbedingt tun (man kann sie auch einladen  :roll: ).

„Ein Reisebericht über eine dreiwöchige Tour mit Enfield Bullets nach und durch Ladakh: von Manali im indischen Kullu-Tal, quer über den Himalaya-Hauptkamm, nach Leh, der Hauptstadt “Klein- Tibets“, über die höchsten befahrbaren Pässe der Welt zu den ältesten lamaistischen Klosteranlagen. Es gab Hitze, Regen, Schnee und Matsch; groben Schotter, tiefen Sand und eiskalte Flussdurchfahrten, Sonnenbrand und Minusgrade. Ihr erfahrt mehr über den wahren Genuss des Butter-Tee, die korrekte Umrechnung ins metrische System und den Einfluss der Ereignisse in der ZingZing-Bar auf unser Karma…“

Bild

Ich verrat nicht, wie es im Bericht im Forum weitergeht – spannend allemal. Und die Bilder von dieser wunderbaren Landschaft werden noch VIEL besser.

Also bei mir sitzt der Virus fest: relativ unkompliziert machbar, bezahlbar und sicherlich umwerfend beeindruckend.
Wäre ein super Einstieg ins Sabbatjahr. Die Richtung stimmt. Plan, stöber, les, …

7. Oktober 2011

Greifensee bei Zürich

Einsortiert unter: andere Reisen — bikibike @ 20:39

So schön kann man einen Regentag verbringen: Zuerst haben wir jede Menge Walnüsse gelesen und geknackt und natürlich gegessen.

Nachmittags wurde der Wind etwas ruhiger und ich bin „mal schnell“ um den Greifensee geradelt. Boah, ist das schön hier! Sind vielleicht so 18km, immer schön am See entlang, meistens bin ich auf dem schotterigen Wanderweg gefahren. Fast das ganze Ufer ist Schutzgebiet, entsprechend viele Vögel waren zu sehen: Reiher, Eisvogel und natürlich Enten. Sogar ein Biber guckte mal kurz raus und verschwand gleich wieder.

Wenn ich morgen eine Wolkenlücke finde fahr ich nochmal los: andersrum und mit mehr Zeit, in die Schilfwege zu gehen, auf den Vogel-Guck-Plattformen Ausschau zu halten und irgendwo einen Kaffee zu trinken.

Schön hier, gefällt mir. Bei Freunden zu wohnen und bei der Rückkehr mit einem göttlichen Raclette begrüßt zu werden – genial.

2. Oktober 2011

Mal wieder: Und erstens kommt es anders …

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 23:45

2 Tage frei, strahlende Sonne, da muss man Moped fahren. Speedy fahren.

Ins Elsass sollte es gehen. Nicht in die Pässe der Vogesen, sondern in die Weinberge, Täler, Wälder, entlang der Burgen und Teiche. Im Herbst gefällt es mir am besten im Elsass. Und natürlich wollte ich auf dem Rückweg neuen Wein und frischen Fisch mitnehmen.

Der Morgen begann schon nervig. Beim Klamotten packen vergas ich die Hälfte, musste immer wieder zurück. Moped in der Garage holen kostete 2 Anfahrten weil ich den entscheidenden Schlüssel vergessen hatte. In der Garage fiel ich dann rückwärts gemeinsam mit der GPZ über mein Kajak. Zum Glück hatte ich ein Bein schnell angezogen und konnte die Kawa hochdrücken. Dann suchte ich lange nach der gepäcktauglichen Sitzbank der Speedy – am falschen Platz wie ich endlich merkte.

Noch 1000 Kleinigkeiten passierten, die nur deshalb schief gingen weil ich in Gedanken schon unterwegs oder ganz woanders war.

Na gut, gegen Mittag war ich endlich unterwegs. In der Pfalz war es schön, ein Picknick, schon in Frankreich, sehr sonnig und gemütlich. Dann begann die Speedy zu stinken. Komisch, also beobachten. Dann wurde sie heiß. Häh, was soll das? Ich bummel durch kühlen Wald! Dann zeigte das Thermometer sehr kalt. Das kann nicht sein. Also hab ich gehalten und mich über die braune Brühe auf dem Motor und meinen Stiefeln gewundert. Der Kühlerschlauch leckte. Da ich kurz vor Strassburg war und dort ein kleines Hotel ausgesucht hatte fuhr ich nach einer ausgiebigen Abkühlpause weiter, hielt aber immer wieder zum Abkühlen. In der Stadt dann das Aus. An einer Ampel ging sie einfach aus und nicht mehr an. Wieder ausgiebig abkühlen lassen, dann lief sie die letzten 200 m bis zum Hotel. Das hatte zu.

Also hab ich erstmal geschaut, ob was zu reparieren ist. Keine Chance, der Schlauch ist fertig und frisches Wasser läuft schon im Stand einfach unten raus.

Mein Plan war dann, am Montag nach dem Moped zu schauen, zur Not eine Werkstatt zu finden, die meinen Kühlerschlauch und die passende Schelle da hat. Aber es gab kein Hotel, dass bezahlbar war und ein Bett frei hatte. Bis zum Zeltplatz wollte ich aber auch nicht mehr fahren und dabei noch mehr den Motor riskieren.

Nach einer Stunde Hotelsuche und Grübelei rief ich 18.30 Uhr den ADAC an.
Der Vorschlag kam direkt: von deutschem Vertragspartner nach Hause bringen lassen.
Die Argumente waren klar: sehr unwahrscheinlich, dass die Teile in Strassburg vorhanden sind; Abschleppen durch französichen Dienst wäre sehr langwierig und unzuverlässig.

  • 10 Minuten später war alles vereinbart, alle Infos weitergegeben. Weitere 10 Minuten später bestätigte die Dame, dass ein Pickup aus D kommt, kann mehr als eine Stunde dauern, alle Fahrzeuge wären im Einsatz.
  • Nach 10 Minuten, 19.00 Uhr, der Anruf vom Abschlepper: er ist unterwegs, braucht 60 min.
  • Nach 50 von diesen 60 min rief er an: bin in Reichweite, stell dich auf die Straße. 5 min später kam er mit einem Sprinter um die Ecke.
  • Einladen, festbinden, alles professionell. Nette schnelle Fahrt, 22.00 Abladen zu Hause.

Es kann also auch richtig gut gehen mit dem Verein. Ich hatte offensichtlich sehr kompetente Leute erwischt.

Und gaaaaanz liebes Danke an den FREUND, der immer wieder erfolgreich getröstet und vermittelt hat!

Eine Frage an die Schrauber: Kann ich sie denn bedenkenlos einfach starten, wenn der Kühler wieder ok ist?
Im Leerlauf lief sie normal, unter (geringer) Last klingelig-scheppernd, dann hab ich gleich ausgemacht. Kann ich noch irgendwas für sie tun? Kontrollieren?

In der Wartezeit habe ich wenigstens eine schnelle Runde durch die Innenstadt Strassburgs gedreht. Sehr sehr schön. Da muss ich wieder hin! Am besten ein ganzes Wochenende, wegen der Abende … Viele kleine Flussläufe ziehen sich durch die Stadt, viele viele Blumen schmücken die schmalen Gassen. Überall gibt es Cafés und Restaurants zum Draußensitzen. Aus Bars dringt Musik und auf dem Vorplatz des Münsters spielen diverse Musiker. Am witzigsten fand ich diesen Leierkastenmann, der mit Herzblut seine französischen Schmonzetten sang.

Und natürlich habe ich das Pflichtfoto vom Münster gemacht.

So, und morgen will ich wohl kein Moped fahren. Wie wär’s mal mit Spazierengehen? Da kann am wenigsten schief gehen und man muss an kaum was denken …

Ich wünsche Euch einen sonnigen Feiertag!

26. September 2011

neu hier eingezogen: Bikiboat und Freunde

Einsortiert unter: Kajak — bikibike @ 11:19

Oha, da hat es mich ja ganz schön erwischt. Erst ein paar harmlose Canadiertouren auf Neckar, Jagst und Kocher, dann der Bodensee-Paddel-Urlaub und nun haben sich schon 3 neue Bewohner, alles Einer-Kajaks, in meiner Garage eingenistet: ein Prijon Cruiser „Bikiboat“ in Rot, ein eleganter Italiener namens Exo alias „Och jo“ in Gelb und ein kleiner Wildwassser-Wal „www“ in Blau.

Nachdem wir gestern den Italiener abgeholt und gleich getestet haben sind wir nun vollständig ausgestattet inkl. Bootswagen, Spritzdecken, Autodachträger und jeder Menge dazu bekommener, wirklich hochwertiger, Paddel. Sehr witzig sieht es aus, wenn die beiden 4,30- und 4,00m-Boote auf dem Twingo liegen.

Bisher erobern wir uns etappenweise mit Hin- und Rückfahrt den Neckar. Da ist es meistens etwas lauter und sehr übersichtlich, die Strömung fehlt, aber es gibt schöne Blicke auf Burgen und Wälder. Und zum Üben der Paddeltechnik ist so ruhiges Fahrwasser ja auch ganz praktisch. Die erste kleine Altrhein-Tour gestern dagegen war völlig unspektakulär aber zeitweise so romantisch und urwaldig, dass ich am liebsten schon wieder los möchte. Ein Wasserlauf kaum breiter als 3m, knisterndes und knarrendes Gebüsch nebendran, weit überhängende Äste, ins Wasser gestürzte Bäume, piepsende unsichtbare Vögel, schillernde Eisvögel, von weitem das Rufen von Greifvögeln und das Keuchen von Gänsen, sanftes Gleiten der Boote. Zwischendrin: völlige Stille.

Immer dabei sind bei uns Paddel-Trauben. Was machen wir bloß, wenn die Weintrauben-Saison vorbei ist?

Und auch ab sofort dabei: gelbe Säcke. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Plastikflaschen im Wasser treiben. Das muss echt nicht sein! Die werden also eingesammelt.

Das Mopedfahren bekommt nun also massive Konkurrenz an Schönwettertagen und in der Urlaubsplanung, dafür sehe ich die schlängeligen Talstraßen jetzt von ihrer anderen Seite. Bisher haben wir noch kein einziges Mal den Foto dabei gehabt. Auf den Altrheinarmen muss das aber sein, da gibt es wunderbare Motive. Hier könnt Ihr gucken. Das will ich alles sehen.

13. September 2011

Horizons Unlimited in Oberliebersbach 13.-16.10.2011

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 14:16

Herbstreffen: 13.-16.10.2011

Treffen 2012:  7. -10. Juni 2012

Wie immer am Gasthaus „Zur Schneeburg“
69509 Ober-Liebersbach
(30 min. north of Heidelberg)

auch wie immer: zelten, Leute treffen, Laberfeuer gucken, Vorträge hören, …

Das diesjährige Programm:

  • eMMenreiter – A high adventure with low 20 PS
    • Michael Linke and Susanne Hein
      An unforgettable ride on two old MZ-Bikes from Germany into the Himalaya and back.
  • Africa
    • „Betrand“ 3 Humanitarian Missions to Orphanages in Mali
  • Packing right
    • David and Heidi Winters. A gear whore’s tale, Tips on how to do more with less and what you shouldn’t leave home without
  • Brasil De Moto
    • Claudio Gnypek and Sonja Ritter, Pegasoreise
      A motorcycle journey through Brazil from the south to the north in 3 months.
  • Lone way round
  • The Frog Princess – Germany to Nepal
    • Ben Frank, Germany. The story of a little green motorcycle on the way from Germany to Nepal – via Iran, Central Asia, China and Pakistan.
  • The world is not a straight road (Movie)
    • Frank and Artur, Germany. Through Africa with an 8 year old passenger – Artur
  • The slow way down
    • Florian Rolke. On a Simson Schwalbe (50ccm) from Hamburg to Capetown
  • On 50 Euros to the Mediterrean Coast
    • Jens Ruprecht, Germany. Durchgebissen: Für 50 Euro ans Mittelmeer?
  • Patagonia
    • Jens Ruprecht, Germany
  • Women only
    • a very popular session – I’m told it’s a must for the ladies, so be sure to plan on being there! A chance to talk to experienced travelling women without the men around!
    • Kay Forwood will lead the session, with an introduction into travelling as a woman.
  • Three great GPS Technical Seminars:
    • „Bertrand“
      1 – Adding Google Earth IMGs to GPS
      2 – Getting and adding maps from OpenSource
      3 – Creating Custom POI’s
  • KTM LC4
    • Workshop, by Ben Frank. Hugely popular last year!
  • BMW F650 Modifications
    • Workshop, by Bertrand. Can’t let those KTM guys have all the fun!
  • Fix that flat! How to change a tire anytime, anywhere
    • Workshop
      How to prevent flats in the first place, and fix them when you get one. The best tools and how to use them for tube and tubeless tires. Hand’s on practical and tire changing contest for beginners to experts!
  • How to write and publish your travel book!
    • Jens Ruprecht, Germany Want to get your story published and on Amazon? Jens did it, and here’s how!
  • GPS Tech clinic
    • Matthias Zörcher, http://www.rswolf.de/ (30 minutes from the meeting if you need anything for GPS, Ducati or Suzuki) Friday and Saturday presentations on using a GPS

11. September 2011

Video zum Vulkan Katla in Island

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 11:47

Ein Informationsfilm des isländischen Zivilschutzes zur aktuellen Situation an der Katla.

Sehenswert!

 

1. September 2011

Wellenpaddeln statt Kurvenfahren

Einsortiert unter: Kajak — bikibike @ 11:02

Urlaub Teil 2 bestand nun aus

  • Shoppen: München ist doch was Anderes als der kleine Odenwald. Sogar ein neues Ballkleid drängte sich auf und bekam schnell entschlossen ein neues zu Hause.
  • Kajaks und Canadier testen I: Im Faltbootzentrum Out-Trade in Ulm wurden wir super gut beraten, konnten ein paar in Frage kommenden Boote probesitzen. Leider liegt das Geschäft zu weit weg vom Wasser, fahren ging also nicht.
  • Kajaks und Canadier testen II: Im neu eröffneten Globetrotter in München konnten wir dann die Boote im Wasser testen. Das Becken ist für einen Zweier/Dreier zwar echt klein aber ein Schwimmgefühl bekommt man doch. Hier schieden für uns dann die Canadier aus. Das ist nix für uns, zu wackelig und zu weit weg vom Wasserspiegel. Das Triton Vuoksa empfanden wir als die richtige Wahl. Ein Alu-Faltboot mit Luftkammern an den Seiten und ausreichend Stauraum. Es vermittelt ein prima sicheres Gefühl und hat gute Testergebnisse. Außerdem ist es umbaubar auf einen Sitz, man kann es also gut auch alleine paddeln.
  • Kajaks und Canadier testen III: Beim Testnachmittag des Kanucenter Konstanz konnten wir einen Canadier und das Vuoksa auf dem Rhein ausprobieren. Dabei wurde unsere Entscheidung für das Vuoksa bestätigt. Prima, wir fühlen uns gut da drin und ich kann es auch alleine fahren.
  • kleines Kajak kaufen: Im Norden von München konnte ich mein erstes eigenes Kajak abholen. Ein Topolino. Passend für Wildwasser und kleine Bäche. Der Riesenvorteil: es passt IN meinen Twingo und dadurch die Hemmschwelle, es schnell rein zu werfen und loszupaddeln niedrig. Große Seen haben wir im Odenwald ja eher weniger. Das Kajak hat auch schon einen Namen: Blauer Wal. Eigentlich ein sehr wendiges Boot reagierte es auf Wellen auf dem Bodensee sehr störrisch und kaum steuerbar. Hier wurde also ein träger Wal aus ihm.
  • Erstes Kajakspielen auf dem Ammersee. Hier wurde der Blaue Wal das erste Mal getestet und für passend befunden. Leider war die Amper gerade nicht gut befahrbar, also blieb es beim Spielen auf dem See. Das hat Spaß gemacht. Die Größe ist gut, mit dem Geradeaussteuern hab ich eh kein Problem und der kleine reagiert prima auf jeden Paddelschlag. Von Technik und Können reden wir natürlich überhaupt nicht. Ich saß seit 2 Jahren das erste Mal wieder im Kajak und war damals schon nur Spaßpaddlerin.
  • Freund ist zu groß für den Wal was zur Kajaktaufe führte :-) Sah sehr lustig aus und fand zum Glück im Flachwasser statt. Reinfallen ist aber auch keine Kunst wenn man quasi nur auf dem Süllrand sitzen kann und das Bootchen nur 2,20m lang ist.
  • Kajak-Wanderfahrt auf dem Bodensee: 8 Tage fuhren wir entlang der Ufer von Untersee, Gnadensee und Überlinger See. Perfektes, eher zu heißes Wetter, kaum Wind und ein leicht zu handelndes Kajak mit Stauraum machten die Woche zu einem prima Einstieg in die Kajakwelt. Übernachtet haben wir auf Zeltplätzen am See und beim Kanuclub Konstanz, die uns sehr sehr nett aufnahmen und bei denen wir 2 Gewitternächte und einen Regentag abwarten konnten. Gepaddelt sind wir ca. 100 km, haben uns dabei auch die Inseln Reichenau und Mainau angeschaut und ein paar nette Altstädtchen. Besonders wichtig waren immer die Cafépausen – schließlich war das der Ersatz für den Italienurlaub.
  • Auf dem Untersee hatten wir den schönsten Tag der Tour. Zuerst paddelten wir ohne Gepäck bis Stein am Rhein, genossen in der touristischen Altstadt Eis, Schoki und Kaffee. Am Anleger trafen wir Kerstin, die gerade mit ihrem Canadier üben ging. Als wir zurück kamen wollte sie mit ihrem Segelboot ablegen und bot uns an, uns stromaufwärts „abzuschleppen“, was wir gerne annahmen. Auf der Tour konnten wir ihr beim Segeln helfen, lernten eine Menge über Segeltechnik und Bodensee, gingen baden und lagen faul in der Sonne. Nachmittags kam dann ihr Freund an Bord und brachte das Abendessen mit. Leckere Nudeln und Gorgonzolasoße kochte er auf dem Boot, wir genossen den Weißwein. Ein toller Urlaubstag. Danach mussten wir nur noch über den Rhein paddeln und waren zurück auf unserem Campingplatz.

Paddeln ist anstrengend, ich musste mich erstmal auf dieses Tempo einlassen. Eigentlich ist das ja viel zu langsam ;-) Aber wenn dann der Seeboden unter einem hingleitet und die Bewegungen gleichmäßiger werden macht es richtig Spaß. Wasservögel beobachten, die Wellen der großen Schiffe kreuzen und die Berge am Alpenrand anschauen. Diese Berge waren übrigens am Morgen nach dem Temperatursturz und dem heftigen Regen weiß gepulvert. Im August!

Spaßig waren immer die „Monsterwellen“ ;-) der entgegenkommenden Linienschiffe. Der kleine Wal wurde einmal richtig vollgeschwappt. Mit dem großen Zweier war das dann nur noch lustig.

Wichtigster Einkauf des Urlaubs war der schicke Strohhut mit lila Bändchen, den ich kombiniert zu einem neuen UV-stop-T-Shirt von VauDe und einer Neoprenhose trug.

 

13. August 2011

und wie war’s nun auf Sizilien?

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 15:46

Warm. Laut. Stürmisch. Kahl. Braun. Lustig. Steinig. Kurvig.

Die Landschaft war weniger spektakulär als ich gedacht hatte. Die Bergsträßchen aber schon prima kurvig. Die Nord- und Südhälften unterscheiden sich in der Flora, mir gefiel der grünere Norden, v.a. natürlich die Berge am besten.

Die permanent brennende Sonne in Kombination mit der braunen Landschaft verhinderte gute Bilder. Es gibt quasi keine.

Im Mittelpunkt standen die täglichen netten Caféstopps und Eisschleckereien. So ein gespachteltes selbst gemachtes Schokoeis ist sooo lecker! Dazu der verschmitzt blitzende Wirt und die, die immer hier sitzen. Wir suchten gezielt die Cafès der Einheimischen. Die sind immer am nettesten und der Café am besten.

Schön waren die täglichen kleinen Kontakte

  • der alte Fährmann, der lieber Englisch als Italienisch sprach,
  • die deutsch-sizilianische Großfamilie am Supermarkt,
  • der sehr junge begeisterte 80er-Fahrer, der ganz stolz auf seine brandneue Enduro war,
  • der Cafégast an einem Kiosk auf einem Berg, dem es ganz wichtig war, dass ich gaaanz langsam fahre,
  • die Rollercrew, die uns in Taormina persönlich zum Mopedparkplatz führten,
  • der Pensionschef, der sich selbst sehr gefreut hat, uns durchgefrorenen nächtlichen Besuchern ein leer gebliebenes Zimmer anbieten zu können,
  • die Mama auf einer Farm, die uns ihr wirklich geschmackvolles Restaurant zeigt, selbst gemachten Pecorino und Landwein schenkt und uns die beste Dusche des Urlaubs ermöglicht.

Unsere Übernachtungsplätze unterschieden sich sehr:

  • Schlafsack vor der Tür einer Kapelle, dummerweise ab später Nacht angestrahlt und mit vielen Mücken
  • Zelt im Steinbruch,
  • Schlafsack im Rohbau eines Hauses,
  • Zelt auf einer grünen Wiese an der Farm und dem Restaurant von „la mama“ – einer äußerst geschäftstüchtigen Sizilianerin (sooo nett!),
  • Zelt im Wald auf ca. 1800 m in Kalabrien,
  • auf der Fähre an Deck gemütlich in den Schlafsack gekuschelt und den Sternenhimmel genießend,
  • die andere auf dem Boden im Schlafsaal „Auditorium“,
  • Bett in einer netten kleinen Bergpension am Simplon.

Angeschaut haben wir einige touri-typischen Ziele

  • den rauchenden Ätna
  • Tempel in Agrigent und Selinunte
  • Bergdörfer
  • Corleone
  • Taormina
  • Cefalu
  • Messina
  • Palermo

Natürlich ist es im Frühjahr viel schöner hier, als Sprungbrett nach Griechenland werd ich sicher nochmal vorbei schauen – dann will ich aber wirklich über den Stiefel runterfahren.

und erstens kommt es anders….

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 15:10

… und zweitens sind wir schon wieder da. Genau genommen schon seit Mittwoch.

Das Motorrad wollte nicht so wirklich nach Sizilien, es stinkt und läuft aus; v.a. wollte aber meine Gesundheit nicht. Nach langer Abwägerei um eine mögliche Behandlung in Süditalien entschieden wir uns für die Rückkehr.

Nach 6 Tagen auf Sizilien und einem Abstecher in Kalabriens Berge fuhren wir zurück nach Palermo, hüpften zeitlich perfekt auf die Fähre nach Genua und zockelten dann über Simplon und Grimsel wieder nach Hause.

Nach der Behandlung geht’s mir physisch nun wieder gut. Psychisch häng ich ziemlich im Loch. Kein Wunder.

Ein schneller Plan sieht nun vor, die Kanu-Kauf-Aktion in Angriff zu nehmen. Wir werden nach Ulm und München fahren und Angebote und Städte anschauen und uns dann paddelnd ein paar Tage auf dem Bodensee aufhalten. Das Ganze mit Auto. Bäh! Eine nicht so unpersönliche Unterkunft wie ein Hotel suchen wir noch. Vorschläge?

Wenn es mir danach weiterhin gut geht könnte noch eine Provencerunde mit der Speedy drin sein.

Na dann. Sommer in D. Hatte ich schon sehr lange nicht noch nie.

29. Juli 2011

Motorrad Klassikertreffen Sinsheim

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 23:40

Und gleich mal die nächste Ankündigung: Vom 1.-3. Oktober 2011 findet in Sinsheim das Klassikertreffen am Technikmusem statt.

  • Motorrad-Klassikertreffen
  • Indian Steilwandshow 12 bis 17 Uhr
  • Bikergottesdienst Samsag 9.30 Uhr
  • Harley-Davidson Treffen
    • Präsentation der neuesten Harley-Davidson Modelle
    • kostenlose Harley-Davidson Probefahrten
    • Rainer Schwarz Stunt Show (11.30 und 15.30 Uhr)
    • Minimotorräder zum Selbstfahren (ab 7 Jahren)
    • Kess-Tech Auspuffanlagen & Sitzbankschmiede
    • Zahlreiche Händler auf dem Freigelände

heidelberg-historic

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 22:47

Fast hätte ich sie verpasst. Ok, die Fahrzeuge haben 2 Räder zu viel. Aber der Sound, die Technik und die Begeisterung der Fahrer passt schon.

Da bummel ich so mit der kleinen Honda in eine kleine Abendrunde hinein, überleg noch, ob ich ein Ziel habe. Kommen mir plötzlich alle paar Meter immer wieder schicke Oldtimer entgegen. Dann ist klar: das ist die Heidelberg-Historic, eine Autorallye für Oldtimer.

Ich habe sogar noch eine „Sonderprüfung“ erleben können: 2x um’s Rathaus der Metropolstadt Spechbach. Das ist schon beeindruckend ;-)

Wirklich beeindruckend war aber der Moderator, der zu jedem Auto irgendwas witziges oder spannendes zu erzählen hatte. Das fand ich ja bei Klacks immer so faszinierend oder Winni Scheibe oder Karl Reese. Wenn die irgendwo ein Klassikertreffen moderiert haben war es immer interessant und unterhaltsam.

Wer also morgen noch nix vorhat schaut ins Programm und fährt nach Sinsheim oder Neckarsulm oder zu einer der kleinen Sonderprüfungen.

28. Juli 2011

Sizilien, ich komme :-)

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 20:42

Wenn auf dem Schreibtisch außer der Packliste kein Papier mehr liegt sind Ferien. Jetzt ist er voll mit Klamotten – v.a. kurz und leicht, Kocher und Topf, Sandalen und Bikini, Karten und Sprachführer, Schlafsack, Zelt und Isomatte usw. Alles will sortiert werden und kommt dann in die 45l-Givi-Koffer.

Ich mache „Straßen-Urlaub“. Kein Schotter (na, sehen wir mal…), kein Abenteuer, keine fremden Kulturen. Nur Ausspannen, Sonne genießen, bummeln, Kultur gucken, auf Bergen sitzen und Kurven fahren. Immerhin gibt es 2 Vulkane. Mit Glück spuckt der Vesuv noch ein bisschen.

Am Sonntag brechen wir auf nach Genua, schippern mit der Fähre nach Palermo und genießen dann jede Menge Sonne, italienischen Wein, zelten auf Bergen und am Strand, fahren jede Menge Kurven auf Sizilien, in Kalabrien und den Abruzzen. Ein paar alte Ausgrabungen, griechische Bauwerke, italienische Kulturorte wie Florenz, vielleicht auch Venedig, v.a. aber die Ministraßen der Abruzzen werden auf unserem Weg liegen.

Ich freue  mich auf romatische einsame Übernachtungen in den Bergen und werde sicher immer einen guten Roten dabei haben. Und natürlich IHN auf seiner Transalp :-) Wir werden von leckerem Käse und Tomaten und jeder Menge Obst leben. Gelegentlich findet ein Stück Tier den Weg auf unser Feuer und mehrmals täglich werden wir die verschiedenen Espresso-Varianten genießen.

Und irgendwann kommen wir im Norden des Stiefels an und zockeln dann noch durch die Dolomiten.

Bis dann also! Im Herbst bin ich zurück.

21. Juli 2011

Biki im Faltboot auf dem Neckar

Einsortiert unter: Kajak — bikibike @ 22:52

In diesem Jahr bin ich nun schon 3 mal Kanu gefahren und es macht immer wieder Spaß.  An den Tagen, die für’s Mopedfahren eigentlich zu heiß sind ist das ‘ne super Alternative.

Auf der Suche nach neuen Ideen stieß ich auf den Flußwanderer in Ladenburg. Und verabredete schnell mal, am Einsteiger- /Neugierweck-Kurs für’s Faltbootfahren auf dem Neckar teilzunehmen. Da der andere Teilnehmer wegen des erwarteten Regens abgesagt hatte war ich mit dem Flusswanderer allein unterwegs. In 3 Stunden bauten wir die Boote zusammen und zum Schluss wieder auseinander, erlernte ich Ein- und Aussteigen, Paddeltechnik, Wenden, Verhalten auf großen Flüssen und beim Queren von Fähren, probierte beide Boote und Paddelarten aus. Wir aßen leckere Brombeeren und Marillen vom Ufer, trafen eine Menge Gänse, Enten und springende Fische. Ich glitt durch einen romantischen Nebenarm und beobachtete eine sehr ausgeglichene Schwanenfamilie mit halbstarkem Nachwuchs.

Nach anstrengenden Tagen im Job der perfekte Ausgleich. Jetzt liege ich schlapp auf dem Sofa. Rechtschaffen müde :-)

Das war sicher nicht die letzte Tour, die ich im Faltboot und mit dem Flußwanderer gemacht habe. Sehr empfehlenswert!

Das Schöne an Faltbooten: man kann sie auf dem Moped mit ins Urlaubsgebiet nehmen.

Und das Beste zum Schluss: demnächst paddel ich schon wieder :-)

10. Juli 2011

Helicopter über dem Myrdalsjökull, über der Katla

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 15:25

falls das Einbetten wieder nicht funktioniert: vimeo

<iframe src=“http://player.vimeo.com/video/26213340?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0″ width=“400″ height=“225″ frameborder=“0″></iframe><p><a href=“http://vimeo.com/26213340″>KATLA volcano melting a glacier and causing floods, Iceland July 9 2011</a> from <a href=“http://vimeo.com/jongustafsson“>Jon Gustafsson</a> on <a href=“http://vimeo.com“>Vimeo</a>.</p>

Gletscherlauf des Múlaksvísl

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 13:58

Pegel der Flutwelle des Gletscherlaufs des Múlaksvísl

eindrucksvolles Video vom Katla – Gletscherlauf

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 13:29

Notruf 112

Einsortiert unter: Uncategorized — bikibike @ 10:44

Medizynicus berichtet hier, wie unbekannt die Notrufnummer 112 ist. Echt, kennt die wirklich kaum einer?

Dabei ist es einfach: gilt in ganz Europa (auch in Island) für alle medizinischen Notfälle. Kostenfrei. Ohne Vorwahl.

9. Juli 2011

Island lebt: Gletscherlauf der Katla / Hekla sammelt Kraft

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 19:14

Hekla

  • icelandreview: Beben beruhigen sich, aber hoher Druck im Vulkan Hekla

Katla unter dem Mýrdalsgletscher: Ringstraße gesperrt, Schwefelgeruch, verstärkte Beben

Samstag

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 18:44

Fazit und Erkenntnisse des Tages

  • 400 km Schwäbischer und Schwarzwald: netter Samstag
  • Dosenfahrer, die versuchen, mit der Speedy um die Wette zu beschleunigen: süß
  • Bloggerinnen „in echt“ kennen lernen: spannend
  • kleine Hunde können sehr sehr toll sein
  • Speedys Bremsen funktionieren prima. Zum Glück.
  • wenn man in Lederklamotten in den Schwarzwald fährt und keine Regensachen mitnimmt kann man nass werden. Sehr.
  • mit Chips, Bier und Laptop in der Wanne liegen: passt

27. Juni 2011

zurück aus Island

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 12:08

Nach 12 erlebnisreichen, kalten aber auch sonnigen Tagen mit viel Sehenswertem und einigen kleinen Wanderungen bin ich nun wieder zu Hause.
Die Hellisheidi war noch gesperrt, genau wie sämtliche Hochlandpisten. Fahren konnte ich das Stück alte 1 zum Blick über das Mödrudalur.
Lundis habe ich prachtvolle aus nächster Nähe sehen können: in Bakkagerdi. Wir verbrachten die Nacht dort und hatten aus dem Womo-Fenster einen wunderbaren Blick auf die Vögel.
Sogar ein bisschen Hochlandluft konnten wir schnuppern. Die Kaldilalur war noch zu, aber die etwas südlichere Parallelstraße schaffte unser Wohnmops (gaaanz langsam) und wir konnten einen genialen Gletscherblick über Ok-, Hofs- und Langjökull in der Mittagssonne genießen.
Absolut genial war für mich die Mitternachtssonne. Ich bin sonst immer ab August im Norden, die hatte ich noch nie erleben können. Darunter litt allerdings meine Schlafenszeit :roll:

Alle vorgenommen Ziele konnten wir anschauen, das Wetter war isländisch aber für Frühsommer zu kalt. Alle Gesprächspartner beklagten den zurückgekommenen Winter und hofften auf längere Regenschauer, damit die Asche weggespült wird.

Vermietet bekamen wir entgegen der Auskunft einen Ford Transit. Habe keine Beanstandungen am Fahrzeug, Heckantrieb war beruhigend auf den steileren Abschnitten. Die Innenausstattung litt allerdings sehr unter jeglichen nichtasphaltierten Strecken, v.a. den teilweise tiefen Schlaglöchern und Baustellen. Wir polsterten alles so weit möglich und es ging auch nichts kaputt. Nur laut war es manchmal.
Der Hünerfeld-Womo-Führer war eine ausgesprochene Hilfe, v.a. bei der Stellplatzsuche. Manche Änderungen gibt es, die schreibe ich noch auf.

Nach Landmanna sind wir am Ende doch noch gekommen: mit einem ausgesprochen netten Ranger, der uns mitnahm und mit dem wir auf seiner Check-Runde sogar noch Extrastrecken sehen konnten. Während dieser Fahrt gab es jegliches Wetter: Regen, Schneeschauer, Wind, Sonnenlöcher. In Landmanna schien dann die Sonne richtig, schöne Fotos der Brennisteinsalda und der näheren Berge konnten wir machen. Richtiges Wandern war meinen Eltern nicht möglich, so genossen wir einfach intensiv das Tal und die Quelle.

Fazit: eine gelungene Goldene-Hochzeits-Reise für meine Eltern und täglich etwas Neues auch für mich. Viel Ruhe in den hellen Nächten, wieder neue Natureindrücke und weite Blicke in die Vulkanlandschaft, immer schöne freie Stellplätze, keine Autoprobleme, immer gute Stimmung.

Im Blog werde ich einiges dazu schreiben, aber ein paar Tage brauche ich noch.

17. Juni 2011

Herzlichen Glückwunsch, Island!

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 22:07

Heute feiern die Isländer ihren Nationalfeiertag: unabhaengig von Dänemark.
Wir haben gestern eine Art Reiterspiele und Schuetzenfest gesehen. Hat offensichtlich viel Spass gemacht.
Heute ist natürlich alles geschlossen, wir trafen eine Menge Isländer beim Wandern.
So, jetzt lehnen wir uns hier beim Kakao und Tee zurück, genießen den Blick ueber den Myvatn, entspannen die gewanderten Beine und freuen uns auf einen Tag morgen auf der Krafla und im Solfatarengebiet Namaskard. Wettervorhersage: sonnig und 4′C wärmer :-)

eine Woche Island liegt hinter uns.

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 13:30

Wir sind um die Suedkueste gefahren, hatten tolles Wetter am Vatna, einen langen Weg durch die Ostfjorde, immer schoene romantische Stellplætze in genialer Landschaft.

In den Nordosfjorden bei Bakkagerdi schliefen wir mit blick auf die Papageientaucher ein und wachten so auch wieder auf.

Drei kleine Wanderungen genossen wir bei trockenem Wetter: am Dettifoss, in der Asbyrgischlucht und im Vesterdalur. Dir Basaltformationen sind schon irre.

Das dicke WoMo macht alles klaglos mit. Das Rumpeln hinten im Aufbau muss man ignorieren.

Letzte Nacht lagen wir im einsamen Hotpot an der Nordkueste und schliefen auch gleich hier. Jetzt kommen wir aus dem eindrucksvollen Walmuseum in Husavik und fahren nun weiter zum Myvatn.

Bisher war das Wetter durchwachsen, aber besonders viel Regen gab es nicht. Im Gegenteil, es war meistens trocken aber leider auch sehr kalt. Naechte alle am Gefrierpunkt, tags um 6 Grad. Egal, wir haben ja ein Dach ueber dem Kopf und koennen uns jederzeit einen Tee kochen. WoMo fahren wird sicher nicht mein neues Hobby, aber mit 2 Rentnern im Schlepptau ist das schon gut so.

Morgen soll auch hier der Sommer eintreffen, dann sehen wir hoffentlich mehr Berge und koennen auch mal draussen sitzen.

Bis demnæchst!

10. Juni 2011

Bin dann mal weg – Island ruft

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 22:25

Morgen früh geht’s los. Aus dem Sommer hier ins verschneite Island.

In Reykjavik hat’s heut geschneit. Dort ist schon den ganzen Frühling über eher Winter.

Und der Typ hat noch gelacht als ich gefragt hab ob der Wohnmops Schneeketten dabei hat. Na, ich denk, die Straßen werden frei sein. Ein bisschen Sonne wär schön.

Ich freu mich auf Island in Frühlingsstimmung: Papageientaucher, lange Tage unter der Mitternachtssonne, „Rest“!-schnee, vollere Wasserfälle, einsame Stellplätze, gute Fotos, heiße Pötte und baden in der Grotte.

Wünsche sonnige Pfingstausflüge!

 

30. Mai 2011

TÜV-Besuch mit der GPZ 500 S

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 17:10

Sie ist für mich ein ganz besonderes Moped. Auf ihr hab ich 1992 den Führerschein gemacht und sie dann vom Fahrlehrer gekauft. Da hatte sie grad mal 5000 km runter.

Optisch sieht man der GPZ die jetzige Laufleistung nicht an. Ok, Baujahr 1991 ist schon was her, hier und da Rost ist nicht zu vermeiden. Manches musste schon getauscht werden. Bei 80 000 kam die erste Reparatur: das Lenkkopflager. Der Auspuff war irgendwann mal durchgerostet. Am besten hilft tägliches Fahren und vernünftiges Warmfahren. Dann ist sie völlig zuverlässig und ein prima Arbeitstier.

Der TÜVler hat geprüft, alles für „in Ordnung“ befunden. Das Rasseln der Steuerkette kommentierte er mit „Na, bei 94 000 Kilometern darf die auch rasseln.“

Ich denke mir, „Na, mit 194 000 km darf sie’s dann erst recht.“

Jetzt bekommt sie noch frische Bremsbeläge und -flüssigkeit und die Ventile müssen gecheckt werden. Dann fahre ich mit ihr in den Sommerurlaub. Da wird sie wohl dieses Jahr die 200 000 km voll machen :-)

29. Mai 2011

Touratech-Treffen fertig

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 22:17

Drei Vorträge über Motorradreisen waren der Grund für meinen Besuch bei diesem Treffen.

Der erste, den ich sah, war Joe Pichler. Auf der großen Showbühne berichtete er in gewohnt spezieller Art von seiner Transasien-Reise. Bilder sehenswert, Informationen ok.

Samstagmittag konnte ich den Bericht von Andreas Hülsmann „100 Längengrade Ost“ sehen. Informativ und mit schönen Detailgeschichten, Fotos wie immer prima. Sehr sehenswert! Warum Andreas in diesem kleinen Raum vortragen musste ist für mich unverständlich.

Demnächst ist er wieder unterwegs. Von Gibraltar nach Magadan soll es gehen. Neid. Verfolgen kann man seine Reise hier.

Leider fiel „Wien-Peking“ aus, „Schottland“ konnte das nicht ersetzen.

Markus Kirchgessner und Ellen Oesterle erzählten dann von einem Teil ihrer Afrikatour.  Auch dieser Vortrag hätte ganz klar am Abend auf die Showbühne gehört. Der Vortragsraum war rappelvoll, die Wärme inzwischen unerträglich. Die genialen Bilder hätte ich gerne auf der großen Leinwand gesehen. Viel mehr Leute wollten eigentlich zuschauen. Nachlesen kann man ihre Reise hier.

Völlig unspannend war die sogenannte „Fahrwerks-Schulung“ – da hab selbst ich nichts Neues gelernt. Null Informationsgehalt. Null Unterhaltungswert – langweilig!

Die Verkaufsveranstaltung „Routenplanung“ hab ich nach 5 Minuten verlassen.

Besonders gefreut habe ich mich, einige alte Bekannte wiederzusehen und neue kennenzulernen. Viele kurze und lange Gespräche füllten den Samstagabend und den Sonntag. Einen ganz besonderen lieben Menschen aus München hab ich nach längerer Zeit mal wieder gesehen :-)

Schaut doch mal rein bei der Motorradfamilie Kaitinnis, den 2radkamelen und den Bloggern und Twitterern ernie troelf, schrm, pistonpin und moto1203.

Zeit blieb noch für Probefahrten der WR 250 Sumo (witzig und agil, einen Tick zu schwach obenrum), der Alp 4.0 (solide aber noch schwächer und für mich zu brav) und der XT 660 Tenere.

Fazit: alle irgendwie ok, aber noch nicht das Perfekte. Die XT kommt aber schon nah dran.

Ich hätte gerne

  • schmaleres Tank-Ende – ich stehe nicht gut auf den Rasten, Knie zu breit.
  • ABS abschaltbar
  • wirbelfreie Scheibe
  • härtere Gabelfedern
  • keine Löcher bei 3000 und 5000 Touren

Und zu guter Letzt das Beste: Kaffee-Tee-Flatrate für’s ganze Wochenende ist prima!

Ach ja: nebenbei lief noch die GS-Challenge. Dazu könnt Ihr auf der Touratech-Seite lesen.

26. Mai 2011

Packen für’s Touratech-Treffen…

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 18:03

Ich fahr ja normalerweise mit 2 weichen Packtaschen 4 Wochen nach Island inkl. Zelt, Kocher usw. …

Aber heute ist es echt kompliziert: Zuerst morgen zum Kanufahren, dann gleich weiter zum Treffen in den Schwarzwald.

Auf der Speedy hab ich nur einen Tankrucksack. Da sind die Regensachen drin, was zu trinken, Landkarten, Kleinkram: voll.

In den Rucksack müssen nun

  • Klamotten für’s Kanufahren morgen: Hose, Weste, Regenjacke
  • Ersatzklamotten falls ich rein falle: Hose, Pulli, Socken
  • 1.-Hilfe-Päckchen nicht ganz so klein weil Klassenausflug mit 20 Schülern
  • Handtuch, Zahnbürste
  • Schuhe für’s Kanufahren
  • Picknick
  • Schuhe für’s Treffen – nein, das können nicht die selben sein!
  • Klamotten für’s Treffen: Hose, Pulli
  • dicker Schlafsack (riesig!) – im Schwarzwald wird’s kalt

So, geschafft. Wenn Ihr heute ein Gepäckmonster auf Pink seht bin ich das.

Ausbruch des Grimsfjall schon wieder vorbei

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 16:42

Da war es schon wieder vorbei. Sieht so aus, als könnten wir in 2 Wochen unproblematisch nach Island fliegen. Noch ein paar Explosionen, wenn Wasser in den See fließt, aber das macht keine große Aschewolke mehr. Bin gespannt, wie der Süden aussieht. Von den grünen Lavafeldern um Kirkjubaerklaustur wird wohl nicht mehr viel zu sehen sein. Aber so schnell wie die Isländer aufräumen erwarte ich keine großen Beeinträchtigungen.

Nochmal der link zu icelandreview. Hier gibt’s immer aktuelle Infos.

Irgendwo hab ich gelesen, dass der Vatnajökull so groß ist wie Korsika. Ui! Ich bin zwar schon zweimal drumrum gefahren und war auch schon in Korsika. Aber so groß kam er mir nicht vor. Hier ist eine Karte des Ausbruchsgebietes im Vatna.

Aussprache Grimsvötn

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 07:32

Weil gefragt wurde: Grimsvötn ist nicht ganz so schwierig auszusprechen wie Eyjafjallajökull.

Grimsvöchtn – „ch“ wie bei“ Macht“

Island Vulkane: Film bei arte

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 07:27

Einen sehr schönen Film mit Schwerpunkt Vulkane kann man grad bei arte in der Mediathek anschauen.

Ich hätte den so gern auf DVD.

25. Mai 2011

Touratech Travel Treffen

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 09:46

Eigentlich mag ich die Firma nicht. Nach den sympathischen Anfängen hat sich da zu viel in eine mir unsympathische Richtung verändert.

Aber na gut, das Thema ist ja schon meins. Also fahre ich am Wochenende das erste Mal nach Niedereschach. Interessant sind für mich die Vorträge und die Möglichkeit, diverse andere Leute zu treffen  #tte bei twitter: u.a. @ErnieTroelf @pistonpin @moto1203 @schrm @edigixxer

Infos zum Wochenende gibt’s hier.

Völlig unpassend ;-) werde ich mit der pink’nen Speedy dorthin fahren. Sieht bestimmt witzig aus zwischen all den aufgerüsteten BMW’s.

23. Mai 2011

webcam und Videos Grimsvötn / Grimsfjall

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 19:52

Jetzt läuft auch die mila webcam mit Blick mauf den Grimsfjall. Im Moment ist v.A. Asche zu sehen, aber das kann sich ja schnell ändern.

Unter Vefmyndavélar kann man sich noch andere webcams anschauen. Z.B. an der Blauen Lagune, am Gullfoss, in Reykjavik und am Jökulsarlon.

schöne Bilder vom Grimsfjall: klaengur.imgur.com

Infos und Videos: ts-bochum

Videos:

Nr.1

N24

euronews

fafnir

russia twoday

22. Mai 2011

Ausbruch des Grimsvötn in Island

Einsortiert unter: Island — bikibike @ 22:24

Früher als erwartet ist der Vulkan unter dem Grimsvötn gestern ausgebrochen.

Aktuelle Infos auf deutsch und englisch bekommt man bei islandreview.

Aktuell ist das Reiseverbot wieder aufgehoben, Touristen können das Gebiet verlassen oder besuchen. Die Asche legt sich und eine große Flut wird nicht befürchtet.

Bin gespannt, wie es um Pfingsten herum aussieht. Eine Tour dorthin zu machen wie zum spektakulären Eyjafalljökull wird wohl nicht möglich und weniger lohnend sein – man kommt dort als Otto-Normal viel schlechter hin.

Hier in der webcam des Jökulsarlon sieht man, wie die Asche die eigentlich blau schimmernden Eisberge schwarz gefärbt hat.

16. Mai 2011

Jetzt ist es geschafft – Islandbericht 2010 komplett

Einsortiert unter: Island,Moped — bikibike @ 01:18

Geschafft.

Bilder sind drin, Videos verlinkt.

Ich hoffe, Ihr habt Spaß beim Lesen und Gucken

 oder über die Navigation rechts zu einem Reisebericht Ihrer Wahl :-)

Ich freue mich über Kommentare, Kritik und Fragen.

10. Mai 2011

horizons unlimited – Treffen in Oberliebersbach 10.-13.6.2011

Einsortiert unter: Moped — bikibike @ 17:34

Horizons Unlimited Travellers Meetings

Sixth Deutschland Travellers Meeting

10-13 June, 2011

Infos und Anmeldung  hier

Diesmal ohne mich – ich bin dann „leider“ schon auf dem Weg nach Island :-)

8. Mai 2011

Islandreise 2010

Einsortiert unter: Island,Moped — bikibike @ 23:01

Bevor ich nun zu Pfingsten schon wieder nach Island fahre musste mal der Bericht von 2010 fertig werden. Text hab ich geschafft, Bilder kommen hoffentlich demnächst.

Also lest Euch schon mal neugierig und guckt später nochmal rein. Ich schreib dann wieder einen Post wenn er fertig ist.

Kleine Leseprobe:
Nach dem Abzweig der Südroute wechseln sich Lavaflächen, Sand, kleine Steigungen, Kissenlava, Steinfiguren, einsame Hochebenen, wieder weite Lavaflächen miteinander ab. Die meiste Zeit scheint die Sonne, über dem Vatnajökull hängen schwarze Wolken, für eine Stunde irren wir durch Nebel. Aber das alles ist einfacher als der Reiseführer (für Autos) angekündigt hatte. Steigungen sind mit 3 Gasstößen hinter uns, tiefe sandige Abschnitte umfahrbar oder eher Spielplatz, dicke Steine ein Slalomparcour. Die meiste Zeit habe ich ein fettes Grinsen im Gesicht – das soll meine Angststrecke sein?

Später filmen wir uns gegenseitig in der Kissenlava. Die mag ich sehr. Man kann ziemlich zügig und dynamisch fahren, muss manchmal den Weg suchen, aber es ist nicht schwierig.

Gegen Mittag kommen wir in grüne Täler mit Bachläufen, Blumen, Pausenplätzen in der Sonne. Durch 4 kleine Furten und wieder hoch auf die Ebene – bis hierher ist alles nett, unkompliziert, nicht anstrengend.

Etwa 90 km haben wir hinter uns und damit unser –pessimistisches- Tagesziel erreicht. Es ist 15.00 Uhr als wir auf die Südroute und die Brücke treffen – höchste Zeit für die Gletscherflüsse, schon ein bisschen spät.

3 tiefe und 3 flache Furten folgen.

Die erste können wir nach dem „Anschauen“ / Begehen einfach durchfahren. An dieser Furt steht ein Franzose, der uns in ein Gespräch verwickelt und nach uns los fährt. Später in Nyidalur informiert er die Ranger, dass wir schon längst vor ihm angekommen sein müssten. Nur hatten wir einen Umweg zu fahren:

Die 2. Furt ist zu tief für uns. Das Gletscherwasser strömt heftig, es zieht mir schon im Stehen die Beine weg, dicke Steine knallen gegen die Stiefel, der Grund ist durch die Gletschermilch nicht zu sehen. Obwohl der Fluss sich in 2 Arme teilt gibt es hier keine Chance für uns.

Und hier geht’s weiter.

3. Mai 2011

Patagonia

Einsortiert unter: andere Reisen — bikibike @ 17:27

Will mal ein bisschen Euer Fernweh wecken

Patagonia Time Lapse Video from Adam Colton on Vimeo.

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