Biki-Blog

28. September 2014

und tschüss!

Filed under: Hüft-TEP — bikibike @ 06:55

Tschüss, nette Stadt im Nordschwarzwald! Es geht ab nach Hause.

Wie erwartet bin ich nach 4 Tagen auf Station und im Garten Runden gelaufen. Dem Kreislauf und der Psyche geht es gut, die Schmerzen sind auf Normalmass und im Griff und der Umgang mit dem Ersatzteil dank Erfahrung unkompliziert.

Ich darf also einen Tag früher nach Hause und heute das schöne Wetter und die Zeit mit dem Schatz genießen. Gefällt mir.

Da der OP- Umfang und die Zusatzschwierigkeiten wie Entzündungen und gebrochene Knochenteile im Gelenk doch wieder größer waren gilt wieder 4 Wochen Nichtbelastung, dann Laufen lernen. Es musste wieder eine Plastik rein und Doc meinte, es war höchste Zeit für die OP, um noch Substanz für den Kurzschaft zu haben.

Erstes tolles Ergebnis: die Beine scheinen wieder halbwegs gleich lang zu sein. Die 2 cm Unterschied, die ich nun 2 Jahre lang hatte musste ich ja in jedem Schuh irgendwie ausgleichen. Gar nicht so einfach und sehr teuer auf Dauer. Und die am Ende doch nie perfekte Körperhaltung war für den Rücken eine zusätzliche Belastung. Schön, wieder einfach Schuhe benutzen zu können  :-)

Wecken heute, am Sonntag, war übrigens 7.00, gemütlich geht anders. Aber egal: sitze ja in 3 Stunden im Auto beim Schatz. Wir werden noch eine kleine Weile in sonnigen Weinbergen verbringen und die Freiheit genießen. Und dann kann ich ins eigene Bett plumpsen.

So, jetzt bin ich also Doppel-TEP-Inhaberin. Da das mit dem Jammern diesmal gar nicht passt hab ich die Kategorie umbenannt in Hüft-TEP.

24. September 2014

Tag 2

Filed under: Hüft-TEP — bikibike @ 15:48

Schön isses noch nicht.

Aber die OP und der erste Tag danach ist überstanden. Ein Chemiecocktail hat über das Schlimmste hinweg geholfen. Ich fand die Schmerzen deutlich heftiger und länger anhaltend als bei der ersten OP, weigerte mich gegen jede Bewegung und war ziemlich gefrustet. Dann kamen noch 2 Medikamenten-Pannen dazu und ein motzender Magen…

Na, OK, das war gestern.

Heute habe ich alle Schläuche (3!) raus bekommen und bin nun etappenweise 3 Runden um die Station gelaufen: relativ schmerzfrei aber angestrengt. Es wird.

Sympathisches Detail: Ich bin in derselben Klinik, auf derselben Station, liege im selben Zimmer UND das Bett steht am selben Platz wie bei der ersten OP. Ist ein gutes Omen, oder?

IMG_20140924_155615

IMG_20140924_155654

17. September 2014

es wird Zeit für die Hüft-OP

Filed under: Hüft-TEP — bikibike @ 16:38

Nach einer unangenehmen medizinischen Behandlung heute bin ich ganz froh, diese Woche keine anspruchsvollen beruflichen Anforderungen mehr leisten zu müssen. Noch 4 Tage, die ich gerne ohne Schmerzmittel hinter mich bringen würde.

Frankreichs Süden war genau das richtige Urlaubsziel für dieses Jahr. Die Wärme hatte für wenig Schmerzen gesorgt, dazu schonte der entspannte Alltag mit täglicher Entscheidung was heute geht und was nicht die Nerven. Pläne haben wir umschmeißen müssen, aber immer gute Alternativen gefunden. Und so lange ohne starke Medikamente war richtig schön.

Dieses Hüftgelenk ist schon seltsam. Die Summe der Einschränkungen und das sehr deutliche Röntgenbild führten zu meiner Entscheidung, dass es OP-Zeit ist. Immer nur mit Tramal den Alltag schaffe zu können ist keine Alternative.

  • Laufen geradeaus: 10 min, dann Steifheit, Schmerzen, starke Bewegungseinschränkung
  • Stehen: 10 min, dann muss ich mich setzen oder laufen, beim Drehen Blockaden, die sehr weh tun, das Bein knickt dann zusammen, Aufstehen vom Stuhl dauert immer seine Zeit und bis ich gerade stehe tut es echt weh
  • Beweglichkeit: seitlich kaum noch möglich, vor und zurück ganz ok, aber schmerzhaft, Bücken ist schwierig, Schuhe zubinden schmerzhaft
  • Fahrradfahren: stundenlang gut, solange es keine starken Steigungen gibt, mit e alles toll
  • Motorradfahren: auf breitem Sitz unmöglich, komm gar nicht drauf; auf schmaler Enduro sind 30 min ok
  • Sitzen: auf normalem Stuhl nach 10 min unerträglich, Lümmeln und mit Füße hoch super
  • Kajakfahren: in schmalem Kajak mit Seitenhalt super und stundenlang, im breiten Kajak nicht so toll, Kajak tragen gar nicht gut, Ein- und Aussteigen dank Adrenalin meist ok, Hilfe nehme ich gerne an

Wär ich Omma im Ohrensessel wär es vielleicht ok so. Da ich aber gerne noch mehr als 500 m am Stück laufen können möchte und nachts gerne schlafe bin ich also am Montag dran. Ich wünsche mir Glück und einen Operateur mit guter Laune.

Klassiker- und Harleytreffen Sinsheim 4./5. Oktober 14

Filed under: Moped — bikibike @ 11:10

Am 4. Oktober kann man wieder 250 klassische Mopeds gucken. Oder sich anmelden und seine Maschine vorstellen und an den Ausfahrten teilnehmen.

Und am 5. Oktober findet dann das Harleytreffen am Museum statt.

Erleben kann man Stuntshow, Probefahrten, Steilwandshow und wie immer die Legende Karl Reese als Lexikon bei der Vorstellung der Oldtimer.

Technikmuseum Sinsheim

9. September 2014

zurück aus Südfrankreich

Filed under: Uncategorized — bikibike @ 23:42

DSCN3698005

Der Urlaub begann für mich mit 14 Tage paddeln und Fahrradfahren an der Durance und am Verdon. Danach haben wir uns zu zweit eine schöne Zeit in Südfrankreich gemacht. Wir bereisten geruhsam die Provence von Ost nach West, fuhren als Abschluss auf einen Abstecher ins Zentralmassiv und auf der Heimfahrt durch den Vercors.

Im Mittelpunkt stand eine ausgewogene Mischung aus Bewegung und Faulenzen. OK, Bewegung machte für mich den deutlich größeren Anteil aus ;-)   Vermisst habe ich das Wandern. Aber mehr als 10 min laufen ging gar nicht, also sind die Wege durch Verdon- und Ardecheschlucht verschoben.

Die Höhepunkte

  • lernintensive Paddeltage auf Durance (Kajaktour), Guil (Kajaktour) und Guisane (Kajaktour)
  • Radrundfahrt um die Verdonschlucht mit Zeltübernachtung am Belvedere
  • leckere Crepés vom nettesten Franzosen im trubeligsten Touri-Dorf
  • Mopedtour durch die Schluchten der Seealpen: Var, Daluis, Cians
  • 1000 Gesteine, Gesteinsformen und Schluchten entdecken
  • täglich frisches Wasser aus den Quellen
  • Radrundfahrt durch und über die Schluchten um Castellane
  • täglich frisches Frühstücks-Baguette mit würzigem Käse und abends ein Feierabend-Pastis
  • Cavaillon-Melone naschen von Feldern im Luberon durch die wir radelten
  • Stadtrundfahrten mit Rädern durch Aix und Avignon inkl. der verschiedenen Stadtbezirke
  • Radrundfahrt durch die Camargue mit Belohnungs-Eis und Flamingo-Intensiv-Gucken
  • Lavendeldüfte überall und 1000 andere, die kaum zu differenzieren waren
  • Stadt- und Platzbummeltag in St. Remy mit Zeltkatzen-Betüddelung
  • (gaaanz kurzes) Bad im eiskalten Wasser im Gumpen eines Bergbaches
  • Faultag am Papstpalast von Avignon
  • leckere Pizza nach gemütlichem Nachmittag in Labeaume mit Erinnerungen ans Paddeln auf der Beaume

Unsere Campingplatz-Katze drückt sehr passend unser Wohlfühl-Level aus: DSCN3667004

Und ganz wichtiger durchgehender Höhepunkt: das Genießen der gemeinsamen Zeit in der sehr angenehmen Wärme der provencalischen Sonne. Unfreiwillig nass geworden sind wir in der ganzen Zeit nie. Nur an der Durance gab es abendliche Gewitter, die uns Paddlern aber willkommen waren.

Unser Equipment, ergänzt durch das tolle Bussi:

DSCN3588001

geografischer Höhepunkt:  DSCN3183001

 

Später mehr.

30. Juli 2014

Jaaa, sie lebt!

Filed under: Uncategorized — bikibike @ 00:00

Anfang Mai hatte ich eine schwanzlose Blindschleiche im Garten gefunden, die sehr unglücklich aussah. Nachdem ich sie an einen geschützten Platz gebracht hatte lag sie dort einige Tage und war irgendwann weg. Damals dachte ich, sie wäre gestorben oder gefressen worden.
Beim Schneiden des riesigen Lavendelbusches sah ich sie heute wieder. Zuerst sah ich allerdings eine dunkle, offensichtlich fitte Blindschleiche am damaligen “geschützten Platz”. Sie schlängelte unter die Steine bevor ich den Foto draußen hatte. Vorsichtig schnitt ich weiter und unter dem nächsten Bündel lag eine sehr helle Blindschleiche – ohne Schwanz. Auch sie verschwand recht zügig zwischen den Steinen.
Ich ließ dann einfach den Rest des Busches stehen. Sie scheinen sich dort ja wohl zu fühlen.

Schön, dass sie es geschafft hat und wohl auch nicht allein lebt :-)

Schleiche

27. Juli 2014

Urlaubsvorbereitungen

Filed under: Ausrüstung,Auto,Kajak — bikibike @ 10:45

Unser Ziel steht schon lange fest: endlich wird der Schatz die Provence erleben können. Es wird warm, gemütlich und kulinarisch werden.

Hach ja: mit regionalem Käse, Tomaten, Rucola, Schinken, Tapanade, Rotwein nach einer Wildwasser- oder Fahrrad-Tour am Bach sitzen und den Forellen zuschauen …

DER Wehrmutstropfen: die DRZ steht urlaubsreif vor der Tür, die Provence ist ein Traum-Kurven-Land und wir wollten in die Schluchten, zu den Adlerhorstdörfern über der Riviera, rund um den Verdon und natürlich über die Pässe der französischen Alpen fahren. Nun wird sie in der Garage stehen bleiben. Ich kann nicht mehr als 15 min schmerzfrei drauf sitzen, das macht keinen Sinn.
Statt ihrer werden unsere 2 Fahrräder mit kommen. Schatz reist ja mit der Alp an und an guten Tagen fahren wir ‘ne Runde.

Der Plan für die nächsten Wochen also:

  • Wildwasser auf der Durance
  • Kurven, Schluchten und Berge rund um Castellane
  • Meer, Pferde, Kultur und Dörfer bei Avignon und in der Camarque

Da wir Räder, Moped, Boote und Auto dabei haben sollte es nicht langweilig werden…

Bis später also!

21. Juli 2014

Soča-Video

Filed under: Kajak — bikibike @ 21:51

Einen sehr schönen Film von ihrem Kajakurlaub auf der Soča hat Bianca von den Kajakfreunden Mosbach gemacht. Sie waren auch zu und nach Pfingsten dort.

18. Juli 2014

Isar Sylvenstein – Isarburg

Filed under: Kajak — bikibike @ 17:56

Zum dritten Mal fuhr ich diese Strecke in diesem Jahr. Diesmal hatte sie einen Pegel von 278. Durch diesen erhöhten Wasserstand zog alles glatt drüber und es gab kaum Wellen. Das Flussbett vermittelte einen ganz anderen Eindruck als bei der letzten Befahrung. Breit zog sie dahin, über die meisten Kiesbänke drüber, verschluckte die meisten Kehrwässer und bildete statt dessen unangenehme Pilze und  Verschneidungen. Dafür mussten wir nicht lange nach Wegen durch die Kiesbänke suchen und trieben quatschend und sonnegenießend hinunter. Das Wehr Fleck war vollständig überflossen. Links konnte man gut aussteigen. Wir trugen hinunter, paddelten zur Kiesinsel und verputzten unser Picknick. Das Wasser rauschte lautstark über die Blöcke des Wehres. Wir lagen in der Sonne und schaute den Wasservögeln un den Gänsesägern zu. Den Isarkatarakt verweigerte ich nach den anspruchsvollen Strecken der letzten Tage. Beim gemütlichen Isarzockeln hatte ich schon auf Sonntagnachmittag-Entspannung umgestellt und die wuchtigen Wellenberge lockten mich diesmal nicht.

DSCN2066005 DSCN2047001 DSCN2060004 DSCN2050002 DSCN2053003

Tschüss, kleiner Topolino!

Filed under: Kajak — bikibike @ 15:00

Vor 3 Jahren gab er den Anstoß, überhaupt Kajak fahren zu wollen: Mopedurlaub abgebrochen, Hüftschmerzen hinderten an allem, paddeln war ein Ausweg.
Geschossen bei eb.., dann haben wir kurz entschlossen den Mopedurlaub zum München-Städte-Trip umgewandelt, dabei den Toopo im Fiat Panda mitgenommen und ein paar Tage auf dem Bodensee verbracht. Nicht das passende Revier für das kleine runde Wildwasserboot aber zum Infizieren hat es gereicht. Ich lernte, auch in Wellen geradeaus zu fahren – das kann ich nun gut. Ich verlor den Überblick im Bermuda-Dreieck vor Reichenau und rutschte ein paar heimatliche Kleinflüsse hinunter.
Aber so richtig sprang der Funke nicht über. Als ich dann mal ein bisschen größere Flüsschen fahren wollte ging nichts mehr: das Rundbodenboot überforderte mich.
In dieser Zeit gab es in München jemanden, der täglich den Verkauf eines Bootchens bereute. Und der zufällig genau jetzt mein Blog entdeckte. Und mich anschrieb, ob das wohl sein Boot sein könnte. Und ob er es wohl zurück bekommen könnte …

Ich konnte den Wunsch gut verstehen, hatte ich doch meine geliebte 200 000 km alte GPZ auch mal jemandem “verkauft”. Als Freund getarnt hatte ich diesem Betrüger meine Kawa günstig verkauft, niemals Geld gesehen und mir die Kleine am Ende zurück geholt. Sie wird für immer einen Platz in meiner Garage haben …

Ja, nun musste also der blaue Topo zurück zu seinem ersten und richtigen Besitzer. Die Fahrt an den Lech bot sich an, Michael besuchte uns auf dem Zeltplatz und innerhalb kürzester Zeit wurde der Topo in Besitz genommen. Nicht so ganz artgerecht, aber das hält er schon aus.
Bin über die erste Meldung der Wiederinbetriebnahme gespannt :-)
DSCN1868001

DSCN1870002

Nächste Seite »

The Rubric Theme. Bloggen Sie auf WordPress.com.