Biki-Blog

11. April 2014

jetzt geht’s lohos! auf ins Zentralmassiv!

Einsortiert unter: Kajak,Moped,Raft — bikibike @ 19:30

Der Nissan ist gepackt. Joooo, könnt noch Platz vertragen, passte aber alles ohne zu Knäulen rein. Links unten eine Reihe Boxen mit allem losen Gepäck, darüber der Tisch der Bierzeltgarnitur als Schlaffläche, dann die Matratze. Zum Schlafen unterwegs kommt das Boot raus, Schlafsack auspacken – fertig. Am Ziel natürlich alles raus und im großen Zelt aufbauen. So schlimm ist es aber gar nicht.

Autoladung Start

Blick nach hinten geht nur über die Außenspiegel, das ist OK. Fahrerplatz ist völlig frei, ein Passagier hätte es unbequem.

 

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Erster geplanter Stopp: die Wildwasserstrecke in Hüningen zum Üben von Kehrwasserfahren und Stützen, am Nachmittag weiter Richtung Ruoms an der Ardeche.

Ich freu mich auf Flüsse wie Chassezac, Seze, Beaume und Ardeche. Es soll ein bisschen regnen, vielleicht wird der Wasserstand noch besser. Und sonst fahr ich halt Moped :-)

Meine Gruppe, die ich dort treffe besteht aus weiteren Kajak- und Mopedfahrern, die urlauben wollen. Langweilig wird sicher weder bei den Gesprächen noch bei den Unternehmungen. Mein Ziel liegt bei Chapoulieres, also direkt am Zusammenfluss von Ardeche, Chassezac und Beaume. Dabei habe ich neben der Mamba noch das Raft für schwierigere Abschnitte dabei. Bis ww ll würd ich mich wohl mit der Mamba trauen …

 

8. April 2014

mein Wetter in der nächsten Woche

Einsortiert unter: Kajak — bikibike @ 20:36

 

Osterwetter

 

YEAH!

erstes Mamba-Paddeln: auf der Isar

Einsortiert unter: Kajak — bikibike @ 00:03

Sie heißt Mamba. Mein neues Kajak ist weiblich. Eine Grüne Mamba. Auf der Isar hat sie gestern den Zweitnamen Isar-Frosch bekommen. Zwischen den 3 rot-blauen Kajaks ein Farbtupfer. 2 Jahre Wanderpaddeln und ein paar Rafttouren haben mir Lust gemacht, das Kajakfahren nun mal besser zu lernen. 3 x war ich im Hallenbad, um die Rolle zu üben. Manchmal klappt sie auch. Mit einem richtigen kurzen Kajak war ich noch nie im Wildwasser. Die Isar scheint ein geeigneter Fluss zu sein,  mit 3 netten Mitpaddlern machte ich mich auf den Weg nach Süden.

4 lustige Gesellen am Einstieg:

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Bei einem Pegel Lenggries von 101 cm und 16m³/s Abfluss sind wir am Samstag unter dem Sylvenstein-Staussee eingestiegen. 19 Kilometer sind es bis zum Isar-Katarakt kurz vor Bad Tölz. Der niedrige Wasserstand führte zu häufigen Grundberührungen. Für mich war er aber toll. Wenig Wucht und niedrige Wellen machten das Paddeln und Nicht-Reinfallen auch für mich Ersttäterin einfach. Laufen kann ich nicht gut, aber Paddeln macht echt Spaß :-)

meine neue Freundin: (grüne) Mamba 8.1 von Dagger, mit der es zu Beginn gleich über 3 Schwellen ging:

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Die dritte verschluckte mich gleich ganz. Patschnass tauchte ich aus dem kalten Wasser grinsend wieder auf. Und auch der Zen verschwand.

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Vorn die schneeberieselten Berge des Bayrischen Alpenvorlandes, hinter uns das Karwendelgebirge. Schön ist es hier! Das Wasser war kalt und klar, die Luft frisch. Ich bekam gute Tipps, wurde beim Kehrwasserfahren korrigiert und bekam jede Menge Mut zugesprochen. Voller Adrenalin kam ich gut alle Schnellen hinunter, mein Bootchen reagierte gutmütig und vermittelte Sicherheit. Beim Kehrwasserfahren schwächelte ich dann doch. Rechts geht so gar nicht, links schon besser. Aber da lagen knapp 20 Kilometer vor uns und ich hatte großen Respekt vor dieser Strecke. Meine Kraft sollte nicht zu früh ausgehen.

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Das Wehr Fleck ist gut angekündigt und wir sie umtrugen es. Danke Peter! Wir machten Pause, genossen die Natur und die Ruhe.  Gänsesäger begleiteten uns an beiden Paddeltagen. Unterhalb des Wehres fehlte eine Menge abgeleitetes Wasser. Materialschonend lies sich meine Mamba schon am ersten Tag abschleppen. Untreue grüne Tomate! Ich tappste über die weißen Kiesel hinterher. Leider rutschten wir dann doch immer mal wieder über Grund.

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Kurz vor Ende unserer Paddelstrecke trafen wir auf den Isar-Katarakt. Bei gutem Wasser hat er eine ww 3, heute war es wohl eher eine 2 bis 2+? Für mich trotzdem gewaltig. Was werden diese Wellen mit meinem kleinen Boot anstellen? Ich suchte mir gedanklich die Chickenline aus. Dann schaute ich meinen Mitpaddlern zu. OK, es geht langsam, wenig Wucht. Bloß die rausschauenden Steine sollte ich besser nicht treffen. Im Schlepptau unseres erfahrenen Guides Mister P. traf ich die Linie gut und schaukelte hinunter. Den letzten Stein traf ich noch, aber er warf mich nicht um: Hindernisse mag man und neigt sich ihnen hin: gut gelernt und sogar gemacht :-)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

War gar nicht schlimm. Danach bin ich nochmal hoch gelaufen und ein zweites Mal gefahren. Nachdem auch die Männer sich nach gefühlten 38 Abfahrten ausgepowert hatten trieben wir die letzten 3 Kilometer weiter bis zum Ausstieg. Auf dem Zeltplatz verbrachten wir den Abend im gemütlichen Kneipchen und schlüpften bei strömendem Regen in die Autos bzw. Zelte.

Über Nacht regnete es weiter. Gar nicht so wenig. Normalerweise freue ich mich nicht über Nässe, beim Mopedfahren gibt das nur Frust. Aber nun hieß es, dass am nächsten Tag die Flüsse voller sind. Wir hatten beschlossen, die gleiche Strecke noch einmal zu faren. Landschaftlich war sie toll, durch mehr Wasser wird sie wieder anders zu fahren sein und mir gibt es Sicherheit, dass ich sie kenne. Der Pegel Lenggries zeigte einen Abfluss von 26m³/s und 114 cm. Der Regen hörte auf als wir die Zelte eingepackt und uns startfertig gemacht hatten. Danach blieb es trocken. Der Fluss zeigte sich von Nebelschwaden umwabert, die Luft war nass und die Berge hingen noch in den Wolken. Gespenstisch aber schön.

Unterhalb des Stausees war kaum eine Veränderung zu spüren. Nach und nach kamen aber kleine und auch richtig dicke braune Nebenbäche dazu. Es wurde schneller und mehr Wasser. Manche Prallwände flößten mir nun schon deutlich mehr Respekt ein. Aber ich hatte auch Vertrauen gewonnen, also lief alles einfach nur gut. Ich war ein bisschen gemütlicher unterwegs: Meine Schultern erinnerten sich noch gut an die Verkrampfungen des ersten Tages. Boah, was fühlt man sich als Anfängerin so unfähig! Schultern hochziehen, schneller Herzschlag, das Bedürfnis, die Aufregung weg zu schwätzen, … und natürlich nahm ich grundsätzlich die Chickenline und schaffte die Kehrwässer mit höherer Geschwindigkeit nicht. Aber hey: es war mein erster Tag in einem Wildwasserboot und auf einem echten Fluss. Die Strecken im Cruiser und im Raft zählen nicht. Das ist wirklich  etwas völlig anderes.

Start zu den 3 Stufen gleich hinter dem kleinen See. Mir gruselte etwas bei dem Gedanken an die 3. Schwelle. Aber sie war nicht größer und ich traf auch ein bisschen nebendran vorbei.

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Gut gelaunt schlängelte wir uns wieder um die Kiesbetten herum. Es kratzte deutlich weniger. Wieder machten wir Pause am Wehr und kamen irgendwann zum Katarakt. Ui, der hatte nun mehr Schwung.

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Ich entschloss mich widerwillig, das Risiko einer Kenterung nun nicht mehr in Kauf zu nehmen. Ein ww 3 muss ich nicht am 2. Paddeltag schaffen. Aber es juckte schon… Die Jungs hatten nochmal ihren Spaß, ich schaute gemütlich von der Wiese aus zu. Dann stiegen wir hier aus. Die Sonne schien tatsächlich noch und wir beschlossen das Wochenende bei Steaks, Göggele und Ente.

Vielen Dank an diese tolle Gruppe! War mal wieder eine schöne Tour.

Und besonderen Dank für die geduldige Anleitung durch alle 3 und das Verständnis für meinen fehlenden Mut!

 

25. März 2014

Tschüss, Brasky!

Einsortiert unter: Jammerblog — bikibike @ 21:23

 

 

Braskystolz

 

 

Brasky

 

 

 

(Bilder sind von Braskys Mensch geliehen)

24. März 2014

5 klärende Paddelkilometer auf dem Kocher

Einsortiert unter: Kajak — bikibike @ 14:49

Würde man einem Moped-Anfänger ein fahrwerksschwaches Moped aus den 70ern/80ern zum ersten Üben geben? Ich nenn mal lieber keine Typen ;-)

Das war mein Gedanke als ich gestern mit dem Topolino auf dem Kocher verzweifelt bin. Er ist mit seinem Rundboden wendig und agil – in jeder Sekunde. Jede Wasserbewegung vermittelt er weiter. Geradeaus auf ruhigem Wasser kann ich gut, aber wehe, es wellt oder strömt. Dann stressen mich sämtliche Unebenheiten. Ich weiß: er ist einfach nur ein bisschen schwieriger zu fahren, man muss konsequenter sein und nicht zu langsam. Mein Kopf sagt: er kippt, er kippt, er kippt. Und reagiere mit Schockstarre.  Ne, so geht das nicht! Ich wollte ja erst noch ein bisschen probieren und üben bevor ich mir ein eigenes Boot kaufe. Aber ich mag nicht mehr den Topo fahren. Schade.

Also bin ich nun schon wirklich auf der Suche. Kein heftiges Kantenboot soll es sein, abgeschrägte Kanten wären wohl gut. Mamba und Remix stehen auf der Wunschliste. Probefahren muss organisiert werden, aber das nächste Wochenende kommt ja bestimmt.

Apropos Wochenende: Erkenntnisauslöser war eine 5-km-Tour auf dem Kocher. Die Tagesstrecken mit der hohenlohischen Gruppe werden immer kürzer ;-) Diesmal haben mir die aber echt gereicht. Ein bisschen Kehrwasser und Seilfähre hab ich ja geübt. Aber der große Spaß blieb aus. Vielen Dank an die geduldigen Erklärbären und Vorfahrer! War wichtig, und nach einem Bootstausch beruhigten mich die Rückmeldung von Peter zu bekommen.

Impressionen eines Spieltages

Der Kocher hatte gerade ausreichend Wasser, gemütliche Bedingungen also, um den Topolino das erste Mal auf einem richtigen Bach zu probieren. Der junge Mann im blauen Boot zeigte, wie es auch geht: 3 x im Boot gesessen fuhr er spielerisch und mit viel Spaß durch die Kehrwasser, übte Seilfähre und surfte in den Wellen. Neid!

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Dann kamen wir zum Naturwehr Döttingen, an dem lange gespielt wurde. Ich schaute erst von oben aus dem Boot zu, rutschte dann die Schräge runter und schaute picknickend den anderen beim Spielen, Runterfahren, wieder Hochtragen, wieder Runterrutschen und in den Wellen spielen zu.

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Auf dem nächsten Abschnitt fuhr ich den Eskimo, freute mich an seiner Anfangsstabilität und seiner Geschwindigkeit auf dem hier stehenden Wasser. Das Wehr Döttingen war gerade umgebaut worden, eine kleine Schotterrutsche ist entstanden, die hoffentlich als Bootsrutsche bestehen bleibt. Bild hab ich davon leider nicht. Die Jungs spielten noch hinter dem “Kraftwerk”. Die ursprüngliche schöne Spielstelle ist verschwunden, mal sehen, was hier im Laufe des Jahres weiter entsteht.

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Der will nur spielen …

Am Ausstieg in Steinkirchen standen die Autos, eine Hütte zum Umziehen und ein Spielplatz zur Verfügung – was will man mehr?

 

 

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Und natürlich beendeten wir die gemeinsame Tour wieder im Café :-)

 

15. März 2014

mein erstes Mal: die Eskimorolle mit Lehrvideo

Einsortiert unter: Kajak — bikibike @ 20:23

Yeah und juchhu!

Schon in 2 Trainings im letzten Winter hatte ich versucht, diese Rolle mit dem Topolino hin zu kriegen. Jeder erklärt es anders -es gibt ja verschiedene Varianten- und die komplexen Bewegungsabläufe ergaben für mich nur ein wirres Bild. Wert gelegt wurde ausschließlich auf den Hüftknick und die Armbewegung. Das blieb bei mir ohne Erfolg. Dann fand ich im Sommer Wanderpaddeln und Raftfahren völlig ausreichend.

Nun hat mich Uwe, ein Kajaklehrer vom KSC Hannover in Vorbereitung einer Wildwasserwoche mit ihm zum Training mitgenommen. Vorher haben wir ein Video geschaut, in dem der Bewegungsablauf zerlegt wird und Übungseinheiten gezeigt werden. 4 Übungsteile gibt es: setup, rolling knee, sweep, finish position. Es wird nicht in dieser Reihenfolge geübt, das Ganze ist aber sehr logisch aufgebaut und weist immer wieder auf mögliche Fehler und Varianten hin. Eine Stunde lang zeigt das Video immer wieder detailliert mit verschiedenen Instruktoren, ausführlichen Erklärungen in Englisch und verschiedenen Lernenden die Bewegungsabläufe. Die Kombination aus effektiver Arbeit mit Knie und Hüfte ist für mich der Schwerpunkt. Dann an die Körperrotation mit flach geführtem Paddel und die 1000 “Kleinigkeiten” denken, die es zu beachten gilt. Und schon ist man oben :-)

Und hier ist der Trailer zum tollen Lehrvideo.

Dieses Wochenende gab es 2×2 Stunden Üben in Begleitung meines persönlichen starken Lieblings-Eskimos, der mich bei Bedarf (fast immer) zuverlässig wieder hochgeholt hat. Und es hat heute sogar 5 Mal funktioniert. Hehe! Leider merkt man dann auch bei den anderen 5 Mal, was man alles noch nicht kann. Und wenn man 3 Punkte beachtet werden die anderen 8 unbeachteten Punkte zum Reinfallen führen … Also üben, üben, üben. 3 Woche Wildwasser warten dieses Jahr auf mich. Leider wächst nun auch der Wunsch nach einem richtigen Boot. Aber erstmal Paddeln lernen und in Hüningen mal ein paar Boote probefahren – rede ich mir schon den ganzen Nachmittag halbwegs erfolgreich ein.

Ein momentanes Wunschboot hätte ich ja schon:  http://liquidlogickayaks.com/remix69.cfm

Bilder in “Hamburg 2 – 8″ eingefügt

Einsortiert unter: Uncategorized — bikibike @ 18:27

Zu Hause angekommen und ein paar freie Minuten gefunden sind nun die Fotos des Trips nach Norden eingefügt. Am besten die Hauptseite nach unten rollen oder hier einzeln öffnen. Viel Spaß beim Gucken!

14. März 2014

Hamburg 8, ach nein: Hannover

Einsortiert unter: Kajak — bikibike @ 01:32

Mit einer kleinen Gruppe des KSC Hannover fuhren wir an die Oertze. Ich bekam einen Prijon Kombi ausgeliehen und hatte mit ihm viel Spaß. Die Oertze ist ein kleiner lustiger Fluss, der quasi nie geradeaus fließt. Und wenn doch hat er bestimmt einen Baum über sich gelegt, den man umschiffen oder überspringen muss oder er hat das Gezweig vom Ufer so dicht zusammen gezogen, dass man kaum durchkommt. Langweilig ist er jedenfalls nicht. Steuern sollte man aber auch können. Im Vergleich zu unseren süddeutschen Bächen war die Strömung allerdings nicht beunruhigend.

Auf den etwa 19 km zwischen Eversen und der Mündung in die Aller bei Winsen gab es niedrige Brücken, viel Geäst, viele Kurven, nette Gespräche, eine stählerne Brückenwache, Paddel-Lehrer-Instruktionen an einem Mini-Schwall an dem sogar ich mich gewagt habe zu üben, 3 paddler-unerfahrene Jungschwäne, ein Wehr und der folgende traumhafte Sandstrand. Wir wollten gar nicht mehr weg. Pünktlich kurz vor Dämmerung kamen wir am Ausstieg an, holten das Auto nach und schlugen uns den Bauch voll im richtig guten “Stadt Bremen” in Winsen/Aller. Ich hatte Heidschnucke und Bohnen: mnjam!

Und jetzt: Bilder genießen!

Hamburg 7

Einsortiert unter: Fahrrad — bikibike @ 00:39

Tag Nummer 7 war ein Pausentag. Mit dem Rad rund um die Alster, dem Flusslauf folgend “bergauf” und wieder hinunter. Die gepaddelte Strecke nochmal von oben und mit viel Zeit sehen, die explodierende Natur bewundern. Das Ganze endete in einer laaaangen Pause am See.

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Am Nachmittag packte ich mein Auto ordentlich und verbummelte die Zeit in St. Georg. Ein sehr sympathischer bunter Stadtteil mit netten Cafés, besprühten Häusern, schicken hohen Altbauten, hier liegt auch der Hauptbahnhof. Bilder von meinem Nachmittagsplatz in der Langen Reihe.

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Und dann: Start Richtung Süden. Für den Abend war ich in Hannover verabredet.

Hamburg 6

Einsortiert unter: Kajak — bikibike @ 00:10

Spät kommt die Nummer 6, aber sie kommt.

Die Tage in Hamburg haben mich gut beschäftigt und die langen Abende mit den Paddlern sorgten dafür, dass ich keine Lust mehr zum Schreiben hatte. Beschäftigt war ich vor allem mit Paddeln: Tag Nummer 6 führte uns von der Alster durch die Hamburger Innenstadt, 2 Schleusen und einen Teil des Hafens bis in die Billwerder Bucht.

Wir paddelten zunächst wieder von der Außenalster bis zum Rathausplatz. Die sehr lustigen und sympathischen Schleusenchefs brachten uns knapp 4 m tiefer auf Elbeniveau. Die zweite Schleuse drehte nach oben auf. Sehr interessant an zu schauen.

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Wir kamen bei ablaufendem Wasser an. Unser erster Weg führte uns zum Niederhafen und um den Kehrwiederfleet herum in den Hafen mit historischen Schiffen. Ich fühlte mich in der hohen Sitzposition im Zweier so gar nicht wohl. In meinen Kajaks sitze ich immer sehr tief und kannte bisher gar nichts anderes. Mehr Hafen und mehr Wellen wollte ich gar nicht haben. In den Sackgassen und in der Speicherstadt ging es aber prima. Da war ja alles ruhig. Spannend ist der heftige Unterschied von alten, schönen und stilvollen zu modernen, möchtegern-eleganten Bauten.

Wir paddelten bei Niedrigwasser, hatten also einen guten Einblick in die Unterwelt der Stadt: verrottete Stützen, Schlammbänke, Müllberge in den Ecken der Fleete, beeindruckende nasse Wände, …

Klick auf’s Bild macht’s groß und führt zur Diashow.

Durch den Zollkanal und den Oberhafen kamen wir in die Norderelbe. Das Wasser war kurz vor der Kehrtwende, wenig Abfluss war zu spüren. Wir waren ein bisschen zu schnell gewesen, hatten eigentlich die Flut abwarten wollen. War aber sehr problemlos, hinauf zu paddeln. Durch das beeindruckend große Sperrwerk vor der Bilwerder Bucht glitten wir bis zum Anleger der Niederdeutschen Wanderpaddler.

 

Hier waren unsere Boote zu Hause, die nun geputzt und aufgeräumt wurde. Für uns gab es einen Kaffee- und Kuchentisch in der Sonne.

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